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24.01.2013 | 11:07 Uhr

Von Pinkeln bis zum Handy-Klingeln: Was Profis und Amateure für "Fehlverhalten" zahlen müssen

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Wie ein begossener Pudel wird Florian Bernetseder vom FC Sturm Hauzenberg II vom Platz geschickt: Die Geldstrafe sieht er wohl schon kommen...  − Foto: Kaiser/rogerimages.de

Wie ein begossener Pudel wird Florian Bernetseder vom FC Sturm Hauzenberg II vom Platz geschickt: Die Geldstrafe sieht er wohl schon kommen...  − Foto: Kaiser/rogerimages.de

Wie ein begossener Pudel wird Florian Bernetseder vom FC Sturm Hauzenberg II vom Platz geschickt: Die Geldstrafe sieht er wohl schon kommen...  − Foto: Kaiser/rogerimages.de


Disziplin und Ordnung − beides enorm wichtige Faktoren für fußballerischen Erfolg. Nicht nur in der Bundesliga wird von den Trainern versucht, den Spielern durch Strafenkataloge Herr zu werden. heimatsport.de hat deshalb einmal verglichen, was prominenten wie auch unterklassigen Kickern blüht, wenn sie wieder einmal "im Stau" standen oder das Handy im ungünstigsten Moment klingelt. Dabei wurden auch ein paar ungewöhnliche Strafbestände zu Tage gefördert.

In Hutthurm beispielsweise wird das "in die Dusche pinkeln" mit 5 Euro geahndet, während der FC Augsburg 50 Euro für diese Unappetitlichkeit berappen lässt. Beim FC Ruderting schlägt "ungebührliches Verhalten gegenüber dem Trainer oder der Mannschaft" mit 10 Euro zu Buche.

Auch der Spielertrainer des A-Klassisten FC Schalding, Dominik Öller, hat sich für seine Jungs eine witzige Strafe einfallen lassen: Wer beginnt, seine Hände während des Trainingsbetriebs schelmisch in den Hosentaschen zu verstecken, zahlt 1 Euro − pro Versuch. Zu guter Letzt wird auch Schlampigkeit bestraft, nämlich beim Bayernligisten aus Deggendorf: Ist einer der Trainingsbälle nach der Einheit unauffindbar, spendet der Verantwortliche fünf Euro.

Beim großen FC Bayern gibt es auch manch Ungewöhnliches. Jupp Heynckes dachte anfangs, dass man überhaupt keinen Strafenkatalog benötige, doch irgendwann wurden ihm die Spielchen seiner Jungs zu bunt. Erst kürzlich sorgte der Chefcoach für Schlagzeilen: Bastian Schweinsteiger und Toni Kroos bekamen wortwörtlich mächtig auf die Socken . Die beiden Schlitzohre hatten es tatsächlich gewagt, weiße Socken anstatt der vorgeschrieben schwarzen Stutzten anzuziehen. Kapitän Philipp Lahm gebührte die Ehre, die Höhe der Strafe festzulegen.

Bei den Vereinen der Region sind die üblichen Bußgelder selbstverständlich. Deren Höhe fällt im Vergleich zu (ehemaligen) Bundesligisten aber deutlich ab. Dass etwa rote Karten nach Schiedsrichterbeleidigung nicht nur eine Sperre, sondern oft auch eine empfindliche Geldstrafe nach sich ziehen, wird oben wie unten gleichermaßen praktiziert. Die Augsburger Profikicker bedanken sich mit 500 Euro in die Mannschaftskasse. Bei der Spvgg GW Deggendorf sind es 15 Euro, in Hutthurm werden 50 Euro fällig.

Während die Spieler von Hertha BSC Berlin für eine Verspätung pauschal 300 Euro berappen müssen, sind es in Köln 100 Euro pro Minute. Bei den Schalker Knappen begnügt man sich mit 50 Euro die Minute. Billiger ist der Minutentarif beim FC Schalding. Dort kostet es alle 60 Sekunden lediglich 1 Euro, beim Nachbarn und Bayernligisten zahlt man fünf Euro pro angefangene fünf Minuten.

Bei nervendem Klingeln des Mobiltelefons sind sich die Proficlubs einig. Bei fast allen fallen 100 Euro an, einzig die "Clubberer" vom 1. FC Nürnberg und der FC Augsburg langen hier richtig hin: 250 Euro kostet es in Nürnberg, je nach Situation sogar teurer. Tobias Werner, Mannschaftskassenwart beim FCA, veranschlagt 100 Euro für das Läuten in der Kabine und 200 Euro während einer Besprechung.

In Ruderting kann man mit der Buße leben: 5 Euro kosten sowohl Handyklingeln als auch Zuspätkommen. Der SVS, Hutthurm und der FC Schalding haben hier ebenso wenig ein Nachsehen: Das Bußgeld geht von 10 bis 30 Euro.

 − red












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