Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...





Ersatz ist klar geregelt  |  18.10.2021  |  11:36 Uhr

Was tun, wenn sich der Schiri verletzt? Bezirksobmann Robert Fischer klärt auf

von Felix Drexler

Lesenswert (5) Lesenswert ein KommentarKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken


  • Artikel 21 / 29
  • Pfeil
  • Pfeil




Schrecksekunde am Lerchenfeld: Schiedsrichter Johannes Roth knickt während der Bezirksliga-Partie zwischen Ruhmannsfelden und Grafenau (1:2) um und muss minutenlang behandelt werden. Letztlich beendet der Unparteiische die Partie – unter Schmerzen. −Foto: Alexander Bloch

Schrecksekunde am Lerchenfeld: Schiedsrichter Johannes Roth knickt während der Bezirksliga-Partie zwischen Ruhmannsfelden und Grafenau (1:2) um und muss minutenlang behandelt werden. Letztlich beendet der Unparteiische die Partie – unter Schmerzen. −Foto: Alexander Bloch

Schrecksekunde am Lerchenfeld: Schiedsrichter Johannes Roth knickt während der Bezirksliga-Partie zwischen Ruhmannsfelden und Grafenau (1:2) um und muss minutenlang behandelt werden. Letztlich beendet der Unparteiische die Partie – unter Schmerzen. −Foto: Alexander Bloch


Es war eine Schrecksekunde am Lerchenfeld: Bei der Bezirksliga-Partie am Samstag zwischen Ruhmannsfelden und Grafenau (1:2) knickte Schiedsrichter Johannes Roth (Rain) während der zweiten Halbzeit um und musste minutenlang behandelt werden. Die Partie wurde unterbrochen. "Zum Glück", sagt Alois Wittenzellner, Sportlicher Leiter in Ruhmannsfelden, "konnte er das Spiel, wenn auch mit Schmerzen, zu Ende pfeifen. Noch dazu mit einer tadellosen Leistung".

Lesen Sie dazu auch: Bezirksliga kurios: Schöfweg entnervt Künzing – Simbach packt Waldkirchen – Salzweg in Grainet gnadenlos

Was aber wäre passiert, wenn Johannes Roth nicht auf die Zähne gebissen und weitergemacht hätte? Als Bezirksschiedsrichterobmann muss sich Robert Fischer mehrmals im Jahr mit genau solchen Fällen beschäftigen. "Dass sich ein Schiedsrichter während eines Spiels verletzt, kommt selten vor, aber dennoch passiert es ab und zu", sagt der Lindberger. Laut Fischer muss der Schiedsrichter etwa vier bis fünf Mal pro Jahr ersetzt werden – bei knapp 15000 Spielen, die in ganz Niederbayern stattfinden.

Wer als Unparteiischer in die Bresche springen darf bzw. soll, ist in der Spielordnung des BFV klar geregelt. Wichtig ist: Man muss unterscheiden, ob ein ganzes Gespann vor Ort ist oder nur ein einzelner Unparteiischer. Fällt der "Chef" eines Gespanns aus, wechselt der erste Assistent von der Linie auf den Platz, der zweite rückt zum ersten Assistenten auf. Und für die Aufgaben des zweiten Assistenten wird ein Zuschauer ausgewählt. "Häufig ist ohnehin ein ausgebildeter Schiedsrichter vor Ort, der dann einspringt", erklärt Fischer.

Schwieriger wird es, wenn ein Schiedsrichter alleine unterwegs ist. Im aufstiegsberechtigten Spielbetrieb kann ein anwesender Schiedsrichter den verletzten Kollegen ersetzen. Ist das nicht der Fall, müssen sich beide Mannschaften auf einen Zuschauer einigen. Kommt keine Einigung zustande, wird die Partie neu angesetzt. Handelt es sich um ein Jugendspiel, muss ein freiwilliger Verantwortlicher der beiden Mannschaften die Spielleitung übernehmen.












Sicherheitscode:




Dokumenten Information
Copyright © heimatsport.de 2021
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am





Saisontore Nummer 17 und 18: Adam Jabiri. −Foto: Archiv

Bitter, bitter, Burghausen: Der SV Wacker stand am Samstag im Regionalliga-Auswärtsspiel in...



Dieses Trio sorgte für die Entscheidung: Leroy Sane traf zum 1:0, das Jamal Musiala und Thomas Müller vorbereitet hatten. −Foto: dpa

Leroy Sané hat dem FC Bayern eine Woche vor dem Liga-Gipfel gegen Borussia Dortmund die...



Peter Wright. −Foto: dpa

Bei den Players Championship Finals ist es zu einer heftigen verbalen Auseinandersetzung der beiden...



Lass dich drücken: Sascha Mölders herzt Marveille Biankadi, der das 3:1 erzielt hatte. −Foto: imagoimages

Dieser Sieg war ganz wichtig! Mit dem zweiten Dreier in Folge hat sich der TSV 1860 München in der 3...



Beim Derby Köln gegen Gladbach waren am Samstag 50000 Zuschauer im Stadion. −Foto: dpa

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine Rückkehr zu weiteren Geisterspielen im Fußball...





Lass dich drücken: Sascha Mölders herzt Marveille Biankadi, der das 3:1 erzielt hatte. −Foto: imagoimages

Dieser Sieg war ganz wichtig! Mit dem zweiten Dreier in Folge hat sich der TSV 1860 München in der 3...







Facebook


 Facebook Like-Box aktivieren 

(dies stellt eine direkte Verbindung Ihres Browsers zu Facebook her)









realisiert von Evolver