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Heftige Unwetter zum Saisonstart | 27.07.2021 | 08:00 Uhr

Blitz, Donner, Spielabbruch? Das ist bei Gewittern zu beachten

von Alexander Kriegl

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Nichts geht mehr: Heftige Gewitter sorgten am Wochenende mancherorts für Spielunterbrechungen. −Foto: Sven Kaiser

Nichts geht mehr: Heftige Gewitter sorgten am Wochenende mancherorts für Spielunterbrechungen. −Foto: Sven Kaiser

Nichts geht mehr: Heftige Gewitter sorgten am Wochenende mancherorts für Spielunterbrechungen. −Foto: Sven Kaiser


Tagsüber schwülwarm, abends erhöhte Unwettergefahr: Das wechselhafte Sommerwetter bestimmte den Saisonauftakt der Fußballer am Wochenende. Besonders am späten Sonntagnachmittag zogen teils heftige Gewitter über die Region hinweg, die mancherorts zu Spielunterbrechungen führten.

So geschehen beim Kreisliga-Duell zwischen Vilshofen und Vornbach (0:1, Anstoß 17 Uhr), als ein heftiges Gewitter für eine 35-minütige Unterbrechung sorgte. Gar eine ganze Stunde musste die Balljagd in Hutthurm ausgesetzt werden. Blitz und Donner veranlassten den Referee dazu, das Spiel der Hutthurmer Reserve gegen Salzweg II (6:1, Anstoß 17 Uhr) zwischenzeitlich ruhen zu lassen. Kaum hatten die Spieler das Feld verlassen, ging das Rätselraten los: Fortsetzung oder Abbruch – wann muss eine Entscheidung her? Und falls nichts mehr geht – wird das Nachholspiel mit aktueller Spielminute und Spielstand fortgesetzt oder geht es mit 0:0 von vorne los?

Viele offene Fragen – die Redaktion beantwortet sie gemeinsam mit Fabian Kilger, Obmann der Schiedsrichter-Gruppe Wolfstein.

"Lieber zu früh als zu spät abpfeifen"

Grundsätzlich schreibt die Spielordnung des BFV vor: Kann die Unversehrtheit von Spielern und Zuschauern – etwa durch ein starkes Gewitter – nicht mehr gewährleistet werden, muss der Schiedsrichter das Spiel unterbrechen. Wann das passiert, liegt im Ermessen des Unparteiischen. Obmann Kilger rät zu einer vorsichtigen Linie: "Unsere Faustregel: Lieber zu früh als zu spät abpfeifen. Spätestens wenn Blitz und Donner kurz aufeinanderfolgen (15 bis 20 Sekunden), sollten die Teams in die Kabine geschickt werden."

Tritt der Ernstfall ein und die Akteure müssen vom Feld, beginnt für das Schiedsrichtergespann die Phase des Abwägens. Zuerst ein Blick auf die Wettervorhersage: Soll das Gewitter weiterziehen oder länger andauern? Dann ein Blick auf die Uhr: Wird es bald dunkel? Gibt es eine Flutlichtanlage? Nicht zuletzt muss auch der Platz und dessen Bespielbarkeit im Auge behalten werden.

Zunächst sollen die Referees die Entwicklungen eine halbe Stunde verfolgen, so die Vorgabe. "Dann obliegt es dem Gespann, ob eine Fortsetzung Sinn ergibt oder nicht", sagt Kilger. Diese Frage könne auch mit den Trainern, Spielführern oder anderen Vereinsvertretern diskutiert werden. "Letztlich treffen aber die Unparteiischen alleine die Entscheidung."

Spielabbruch: Sportgericht entscheidet über Neuansetzung

Und die muss nicht zwingend nach 30 Minuten fallen. "Es kann auch länger gewartet werden, je nachdem ob eine Wetterbesserung in Sicht ist", betont Kilger mit Blick auf die Partie in Hutthurm, bei der nach einstündiger Unterbrechung weitergespielt wurde.

Falls das Spiel doch abgebrochen werden muss, landet es als Fall beim Sportsgericht. "In der Regel kommt es zu einer Neuansetzung, die Partie wird mit 0:0 neu angepfiffen", erklärt Obmann Kilger.

Mehr dazu lesen sie am Dienstag, 27. Juli, im Heimatsport der PNP (Online-Kiosk) – oder hier als registrierter Abonnent.












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