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Erweitertes Infektionsschutzgesetz | 22.04.2021 | 17:34 Uhr

BFV-Chef Koch poltert über Bundes-Notbremse: "Keineswegs der erhoffte Schritt"

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BFV-Präsident Rainer Koch. −Foto: Archiv

BFV-Präsident Rainer Koch. −Foto: Archiv

BFV-Präsident Rainer Koch. −Foto: Archiv


Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Donnerstag das erweiterte Infektionsschutzgesetz mit der sogenannten "Bundes-Notbremse" unterzeichnet. Somit greifen künftig ab einer 7-Tages-Inzidenz über 100 bundeseinheitliche Maßnahmen. Was das für den Amateurfußball in Bayern zur Folge hat, ist aktuell ebenso noch offen, wie das Inkrafttreten. Hierzu braucht es die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt.

Für Rainer Koch, den Präsidenten des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV), stellt die Regelung einen Rückschritt dar. "Das ist keineswegs der erhoffte und in unseren Augen längst überfällige Schritt in die richtige Richtung. Das Gegenteil ist der Fall. Nahezu alle Expert*innen-Meinungen und harten Fakten wurden erneut negiert", sagt Koch in einer Pressemitteilung des BFV. Sport gebe Menschen "Bewegung und Lebensfreude zurück, ganz besonders Kindern und Jugendlichen", so Koch, der ein bitteres Fazit zieht: "Das bleibt ihnen mit dieser Regelung, von der wir im Moment nicht wissen, ob sie in Bayern überhaupt gilt, faktisch verwehrt und hat drastische Folgen – für Körper und Psyche, aber auch für den Unterbau in unseren Vereinen."

Die aktuelle 12. bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung läuft am 9. Mai aus. Es steht den Ländern frei, bei einer Inzidenz über 100 – welche Stand 22. April in ganz Bayern erreicht oder übertroffen – strengere Regeln anzuwenden als im Bundes-Gesetz vorgesehen. Ob also Kinder bis 14 Jahre tatsächlich in Fünfergruppen auf den Platz dürfen und wenn ja, wie viele dieser Gruppen sich auf dem Platz bewegen dürfen, ist völlig offen.

DFB-Präsident Keller: Politik sollte sich an Fakten halten

Aktuell ist in Landkreisen und kreisfreien Städten in Bayern, in denen eine 7-Tages-Inzidenz von 100 überschritten wird, nur kontaktfreier Sport im Freien mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie einer haushaltsfremden Person (Kinder unter 14 nicht mitgerechnet) erlaubt. Die Möglichkeit des geplanten Trainings in Fünfergruppen für Kinder unter 14 Jahren besteht also derzeit auf bayerischem Boden nicht.

DFB-Präsident Fritz Keller positionierte sich deutlich und forderte von der Politik mehr Vertrauen in den Amateursport: "Die Politik sollte jede Entscheidung auf der Basis von Fakten treffen. Immer mehr wissenschaftliche Studien von Aerosolforschern und Epidemiologen belegen das äußerst minimale Infektionsrisiko an der frischen Luft und die wachsenden Gefahren für die Gesundheit aufgrund des Bewegungsmangels. Wer draußen Fußball spielt, gefährdet seine Gesundheit nicht, ganz im Gegenteil: Er stärkt sie. Freiluftsport sollte unter Einhaltung der bewährten Hygienekonzepte endlich wieder umfassender ermöglicht werden." − red












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