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Viel Kritik am Dachverband | 17.04.2021 | 15:35 Uhr

"Desolater Zustand": Landesverbände planen Protestbrief an den DFB – und setzen Vize Koch unter Druck

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Die Landes-Präsidenten erwarten Donnerstag von Rainer Koch, der dem Regionalgremium vorsteht, klare Aussagen zum Stand und wollen über mögliche Auswege aus der Krise diskutieren. −dpa

Die Landes-Präsidenten erwarten Donnerstag von Rainer Koch, der dem Regionalgremium vorsteht, klare Aussagen zum Stand und wollen über mögliche Auswege aus der Krise diskutieren. −dpa

Die Landes-Präsidenten erwarten Donnerstag von Rainer Koch, der dem Regionalgremium vorsteht, klare Aussagen zum Stand und wollen über mögliche Auswege aus der Krise diskutieren. −dpa


Mehrere Landes- und Regionalverbände richten sich mit einem Protestbrief an die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes vor. Wie die "SZ" berichtet, beklagen die Amateurvertreter in einem Positionspapier, das der Zeitung nach eigenen Angaben vorliegt und das in der kommenden Woche dem DFB-Präsidium zugehen soll, unter anderem den "desolaten" Zustand des Dachverbandes.

Auch Vizepräsident Hermann Winkler unterstützt den an die Chefetage des Verbandes gerichteten Protestbrief. "Wir haben den Brief in unseren sechs Verbänden diskutiert und sind der Meinung, dass wir eine bessere Führung brauchen. Die Streitereien müssen endlich aufhören", sagte der Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Winkler hoffe auf eine offene und ehrliche Diskussion bei der Konferenz der Landespräsidenten der Regionalverbände am kommenden Donnerstag.

Zahlreiche Regionalpräsidenten haben in dem Protestschreiben die Streitigkeiten innerhalb des DFB kritisiert und fürchten um weiteren Schaden für den gesamten Fußball in Deutschland. 16 von 21 Regionalpräsidenten haben ihre Unterstützung für das vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) verfasste Positionspapier zugesagt, das in der kommenden Woche dem DFB-Präsidium zugehen soll.

In dem Brief wird der Zustand der DFB-Führungsspitze als "desolat" bezeichnet und ein Schnitt gefordert. "Hausdurchsuchungen und Ermittlungsverfahren gegen DFB-Funktionäre und persönliche Differenzen an der DFB-Spitze schaden nicht nur dem DFB selbst, sondern auch allen Regionalverbänden und Landesverbänden bis hin zu Kreisfußballverbänden und Vereinen. Sie schaden dem Fußball in seiner Gesamtheit", heißt es demnach.

Eine Zusammenarbeit zwischen DFB-Chef Fritz Keller, Generalsekretär Friedrich Curtius, Schatzmeister Stephan Osnabrügge und Vize-Präsident Rainer Koch sei "in der aktuellen Konstellation undenkbar". Keller und Curtius hatten sich zuletzt nach wochenlangen Streitigkeiten darauf verständigt, den Verband weiter gemeinsam zu führen. Ein Weiter-so sei undenkbar, jeder Tag mehr werde "nicht nur den Personen selbst, sondern vor allem dem gesamten Fußball in Deutschland massiv schaden", heißt es in dem Brief.

Die Präsidenten erwarten nun am Donnerstag von Rainer Koch, der dem Regionalgremium vorsteht, klare Aussagen zum Stand und wollen über mögliche Auswege aus der Krise diskutieren. Denn der derzeitige Zustand werde "nicht nur den Personen selbst, sondern vor allem dem gesamten Fußball in Deutschland massiv schaden". − dpa












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