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Amateurfußball | 21.07.2020 | 06:00 Uhr

Mehrere Coronafälle: Saisonstart in Österreich wackelt schon – auch BFV arbeitet an worst-case-Szenarien

von Michael Duschl

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"Zurück ins Spiel": Unter diesem Titel hat der Deutsche Fußballverband vor wenigen Tagen einen Leitfaden für seine Amateurkicker veröffentlicht. Doch all die Planungen können mit einem positiv getesteten Spieler über den Haufen geworfen werden, wie Beispiele in Österreich aus den vergangenen zwei Wochen zeigen. −Foto: Imago Images

"Zurück ins Spiel": Unter diesem Titel hat der Deutsche Fußballverband vor wenigen Tagen einen Leitfaden für seine Amateurkicker veröffentlicht. Doch all die Planungen können mit einem positiv getesteten Spieler über den Haufen geworfen werden, wie Beispiele in Österreich aus den vergangenen zwei Wochen zeigen. −Foto: Imago Images

"Zurück ins Spiel": Unter diesem Titel hat der Deutsche Fußballverband vor wenigen Tagen einen Leitfaden für seine Amateurkicker veröffentlicht. Doch all die Planungen können mit einem positiv getesteten Spieler über den Haufen geworfen werden, wie Beispiele in Österreich aus den vergangenen zwei Wochen zeigen. −Foto: Imago Images


Die Angst geht um bei den österreichischen Amateurfußballern. Mehrere Spieler wurden in der vergangenen Woche positiv auf das Coronavirus getestet. Mit der Folge, dass Mitspieler in Quarantäne müssen – und der Anpfiff der neuen Saison Mitte August wackelt.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ligen gestartet werden", sagte Hannes Huemer, Sektionsleiter der oberösterreichischen Union Rottenbach der Kronen Zeitung. Diese Entwicklung bestärkt Zweifler am Re-Start in Bayern: Wie soll unter diesen Bedingungen ab September ein regulärer Spielbetrieb stattfinden?

Hier lesen Sie: Fußballer müssen sich weiter gedulden: So ist der Stand bei Testpartien und Spielbetrieb

Immer mehr Fußballvereine in Österreich haben Covid-19-Fälle zu beklagen, sowohl auf Spieler- als auch auf Funktionärsebene. Im Bundesland Oberösterreich sind mit ASK Blaue Elf Wels, FC Wels und ATSV Sattlstedt drei Klubs betroffen, in Niederösterreich erfasste das Virus ebenfalls mindestens zwei Vereine – wenige Tage vor der ersten Runde im Landescup Ende Juli. Die Auswirkungen sind weitreichend. Insbesondere die verordnete Quarantäne für alle Mitspieler und Kontaktpersonen bringt immense Probleme mit sich. Arbeitgeber dürften aus diesem Grund dem Amateurfußball bzw. -sport während der Pandemie sehr kritisch gegenüber stehen. Zumal selbst dann eine Zwangspause droht, wenn die eigene Mannschaft gar nicht unmittelbar betroffen ist: Nachdem ein Spieler der Blaue Elf Wels positiv getestet worden war, mussten auch die Kicker des Testspielgegners Eferding vorübergehend in häusliche Isolation.

"Wir wollen unbedingt mit der Meisterschaft starten, das haben wir unseren Vereinen so signalisiert. Wir denken positiv, dass wir die Bewerbe trotz aller Schwierigkeiten, die wir vielleicht haben werden, durchbringen", kommentiert Raphael Koch, Direktor des oberösterreichischen Fußballverbandes gegenüber ligaportal.at. Positiv denken, das ist auch das Credo beim BFV. "Wir sind dabei, verschiedene Szenarien aufzubauen", sagt Pressesprecher Fabian Frühwirth im Hinblick auf mögliche Coronafälle bei Amateurmannschaften und ihre gravierenden Folgen. Der BFV muss sich jedoch an staatliche und kommunale Vorgaben halten und wie zigtausende Freizeitsportler warten auf die Freigabe von Test- und Punktspielen. "Wir wissen nicht, wann es möglich sein wird", berichtet Frühwirth. Man hoffe auf ein zeitnahes "Go", dann wolle man auch "entsprechende Handlungsvorgaben" für den Fall der Fälle bereitstellen. "Es ist ein Blick in die Kristallkugel", meint Frühwirth.

Mehr zum Thema lesen Sie am Dienstag, 21. Juli, im Sportteil der PNP (Online-Kiosk) – oder hier bei PNP Plus.












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