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Scout beim Bundesligisten | 08.07.2020 | 09:00 Uhr

Auf "Schatzsuche" in Südostbayern: Wie Alex Schraml künftig Talente für Hoffenheim sucht

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Bis zum Ende der Vorsaison hat Alex Schraml als Trainer des Landesligisten 1.FC Passau die sportliche Richtung vorgegeben. Künftig agiert er als Beobachter in Südbayern, Österreich und Tschechien, um der TSG Hoffenheim geeignete Talente zu empfehlen. −Foto: Mike Sigl

Bis zum Ende der Vorsaison hat Alex Schraml als Trainer des Landesligisten 1.FC Passau die sportliche Richtung vorgegeben. Künftig agiert er als Beobachter in Südbayern, Österreich und Tschechien, um der TSG Hoffenheim geeignete Talente zu empfehlen. −Foto: Mike Sigl

Bis zum Ende der Vorsaison hat Alex Schraml als Trainer des Landesligisten 1.FC Passau die sportliche Richtung vorgegeben. Künftig agiert er als Beobachter in Südbayern, Österreich und Tschechien, um der TSG Hoffenheim geeignete Talente zu empfehlen. −Foto: Mike Sigl


In der Saison 2018/19 stand Alex Schraml noch als Trainer des 1.FC Passau an der Seitenlinie. Nach der Trennung vom Landesligisten hat der 48-Jährige eine schöpferische Pause eingelegt. Jetzt nimmt er eine neue, ganz besondere Aufgabe in Angriff: Als Junioren-Scout für Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim.

"Ich habe vor vier Jahren einmal etwas Ähnliches für 1860 München gemacht. Das war damals schon interessant. Hoffenheim ist jetzt noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Die TSG ist auch im Jugend-Bereich hervorragend aufgestellt. Ich freue mich sehr, hier für die Nachwuchs-Akademie arbeiten zu dürfen und kann kaum erwarten, bis es losgeht", sagt der Polizeibeamte.

Im vergangenen Jahr war der Kontakt zu den Kraichgauern eher zufällig zustande gekommen. Am Rande des Länderpokals in Duisburg kam der gebürtige Philippsreuter, der als Co-Trainer der bayerischen U15-Auswahl vor Ort war, mit Verantwortlichen ins Gespräch. Er wollte eigentlich nur mal eine Woche im Nachwuchsleistungszentrum eines Bundesligisten hospitieren und hätte dafür aufgrund des exzellenten Rufs die TSG favorisiert. Jetzt konnte ihn der Verein für die Zusammenarbeit auf einer anderen Ebene gewinnen.

Hier lesen Sie: Auf der ganz großen Bühne: Passauer Bastian Huber wird Chefscout bei Bundesligist Hoffenheim

"Ich war schon dreimal in Hoffenheim und habe mir das beeindruckende Nachwuchsleistungszentrum angeschaut. Da merkt man schon, dass der Verein großen Wert auf die Jugendarbeit legt. Und das trägt auch Früchte, die TSG zählt hier zur nationalen Spitze: Die U19 war vor dem Saisonabbruch Fünfter in der Bundesliga, die U17 stand auf Platz 2", erzählt Schraml. Seine Aufgabe besteht künftig darin, in Südbayern, Österreich und eventuell auch in Tschechien für den Bundesligisten auf "Schatzsuche" zu gehen. "Schwerpunkt des Scoutings ist der U14- bis U16-Bereich. Da werde ich viel unterwegs sein, um Jugendspiele zu verfolgen. Letztlich geht es darum, hochtalentierte Jungs zu finden und ihre Profile anzulegen. Darin sind unter anderem Position, Größe, Stärken und Schwächen oder taktisches Verhalten vermerkt. Ich kann dann Empfehlungen weitergeben. Die Kontaktaufnahme mit den Spielern selbst erfolgt aber durch den Klub", beschreibt der Polizeibeamte den Ablauf.

Die Grund-Voraussetzungen für diese Tätigkeit? "Zunächst muss man natürlich das Niveau der eigenen TSG-Teams kennen, um einzuschätzen, wer dazu passen könnte. Das habe ich bei einigen Besuchen gemacht. Dann sollte man ein Auge für Talente und vor allem ein gutes Netzwerk haben. Ich denke, das alles liegt mir ganz gut", betont der Inhaber der A-Trainerlizenz sowie der Jugendförderlizenz.

Gesichtet wird hierzulande in Punktepartien von der Bayernliga aufwärts bzw. in der österreichischen ÖFB-Jugendliga. Bis nach München oder jenseits des Schlagbaums nach Wien können Schraml seine Dienstfahrten führen. "Hotspots" für Talentscouts sind üblicherweise auch Auswahl-Lehrgänge wie beispielsweise in der Sportschule Oberhaching oder eben der alljährliche Länderpokal in Duisburg. Da tummeln sich die Vertreter nahezu aller Profi-Vereine, um Ausschau nach geeignetem Zuwachs für den eigenen Fohlenstall zu halten. Der Konkurrenzkampf ist immens: Die Besten sind ohnehin heiß begehrt, es sollte aber generell kein "Rohdiamant" durchs Raster fallen.

In Österreich sollen bereits im August die ersten Testspiele im Nachwuchsbereich stattfinden, für Ende August ist der Saisonstart terminiert. "Dahin wird mich der Weg wohl zuerst führen – und ich freue mich schon riesig darauf", sagt Alex Schraml, zumal hierzulande für den Auftakt der neuen Spielzeit noch kein zeitlicher Rahmen abgesteckt ist. Eine Rückkehr als Trainer im regionalen Herren-Fußball kann er sich derzeit nicht vorstellen. "Ich habe in der Pause den nötigen Abstand gewonnen und finde diese neue Aufgabe wesentlich reizvoller." − He












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