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Teil 4 der Serie "Wie geht’s eigentlich" | 18.05.2020 | 06:00 Uhr

Kooperation mit BVB: Den Ex-Hutthurmer Florian Wallner lässt Fußball auch in Asien nicht los

von Helmut Heininger

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Für Borussia Dortmund ist Florian Wallner in Asien desöfteren bei Marketing-Aktionen, Trainer-Fortbildungen oder Fußball-Camps im Einsatz. "Ein beeindruckendes Projekt", findet der 34-Jährige, hier zusammen mit Ex-BVB-Profi Young-Pyo Lee (gelbes Dress) und einer Trainingsgruppe. −Foto: privat

Für Borussia Dortmund ist Florian Wallner in Asien desöfteren bei Marketing-Aktionen, Trainer-Fortbildungen oder Fußball-Camps im Einsatz. "Ein beeindruckendes Projekt", findet der 34-Jährige, hier zusammen mit Ex-BVB-Profi Young-Pyo Lee (gelbes Dress) und einer Trainingsgruppe. −Foto: privat

Für Borussia Dortmund ist Florian Wallner in Asien desöfteren bei Marketing-Aktionen, Trainer-Fortbildungen oder Fußball-Camps im Einsatz. "Ein beeindruckendes Projekt", findet der 34-Jährige, hier zusammen mit Ex-BVB-Profi Young-Pyo Lee (gelbes Dress) und einer Trainingsgruppe. −Foto: privat


Der Fußball macht Pause, der Ball ruht. Gute Gelegenheit, um bei Trainern, Spielern und Funktionären nachzufragen, die zuletzt aus dem Fokus der Öffentlichkeit gerückt sind. In Teil 4 unserer Serie "Wie geht’s eigentlich...?" haben wir beim früheren Trainer des SV Hutthurm, Florian Wallner, nachgefragt.

"In eineinhalb Jahren bin ich wieder zurück." Das hatte Trainer Florian Wallner im November 2015 dem Abteilungsleiter des damaligen Landesligisten SV Hutthurm, Jürgen Fuchs, versprochen, als er überraschend berufsbedingt seine Zelte in Niederbayern abbrach und nach Shanghai übersiedelte. Mittlerweile sind viereinhalb Jahre ins Land gezogen. Der 34-Jährige lebt und arbeitet inzwischen seit Februar 2017 in Singapur – und eine Heimkehr ist vorerst noch nicht in Sicht. Die nächste Station wird – sobald Corona es zulässt – nämlich Chicago sein.

Lang ist‘s her: Vor viereinhalb Jahren stand Florian Wallner zuletzt als Trainer des SV Hutthurm an der Linie, dann verabschiedete er sich in Richtung Asien. Wann er heimkehrt, ist noch offen. −Foto: Mike Sigl

Lang ist‘s her: Vor viereinhalb Jahren stand Florian Wallner zuletzt als Trainer des SV Hutthurm an der Linie, dann verabschiedete er sich in Richtung Asien. Wann er heimkehrt, ist noch offen. −Foto: Mike Sigl

Lang ist‘s her: Vor viereinhalb Jahren stand Florian Wallner zuletzt als Trainer des SV Hutthurm an der Linie, dann verabschiedete er sich in Richtung Asien. Wann er heimkehrt, ist noch offen. −Foto: Mike Sigl


"Es hat sich alles etwas anders entwickelt als geplant", lacht der aus Kirchdorf-Eppenschlag stammende frühere Bayernliga-Kicker des SV Schalding, als ihn die Heimatzeitung beim Joggen in Singapurs Edelzentrum Marina Bay telefonisch erreicht. Er hat sich in Asien bestens eingelebt und arbeitet mittlerweile für die Energy-Sparte im Siemens-Konzern. "Wir kümmern uns darum, dass in Asien die Lichter brennen", erklärt Wallner, der als Vertriebskaufmann für Asien große Energieversorger vor Ort betreut. Und das seit geraumer Zeit im Homeoffice.

Corona hat auch das Leben im südostasiatischen Insel- und Stadtstaat elementar verändert. "Ausgangsbeschränkungen gibt es schon seit etwa sieben Wochen. Die Lage hat sich aber vor gut vier Wochen nochmals zugespitzt, es folgte der konsequente Lockdown. Derzeit darf man privat nur raus zum Einkaufen, Laufen oder Radfahren. Nicht einmal Schwimmen oder Tennis ist erlaubt", bedauert der Niederbayer.

Zuletzt war er im Februar zu einer Kurzvisite im Bayerwald. Jetzt ist fraglich, wann er die Familie wieder besuchen kann. "Das wird wohl etwas dauern. Aber es hilft ja alles nichts", sagt der 34-Jährige. Allzu großes Heimweh plagt ihn nicht – zu seiner eigenen Überraschung: "Ich hätte das anfangs nicht gedacht. Aber je länger man weg ist, desto normaler fühlt sich das neue Leben an. Alles spielt sich ein, ich komme sehr gut zurecht." Kontakt hält er nach wie vor auch zu alten Fußball-Spezln. "Benni Neunteufel hat mich schon in Singapur besucht, Thomas Hötzl, Thomas Eglhofer, Christoph Schätzl und Josef Krieg haben davor in Shanghai vorbei geschaut. Es hat mich riesig gefreut, dass sie solch weite Strecken in Kauf genommen haben", erzählt Wallner.

Natürlich lässt ihn auch der Fußball in der neuen Umgebung nicht ganz los. Für den FC Ingolstadt hat er schon diverse Trainingscamps in China als Coach mitgestaltet. Erfreulicher Begleitumstand: Hier durfte er unter anderem mit alten Bekannten aus Niederbayern zusammenarbeiten. Der lange beim 1.FC Passau in der Nachwuchsarbeit aktive Dominique Hermann (36) ist bei den "Schanzern" als Cheftrainer der U11/12-Teams tätig und leitete in Asien diverse Sozialprojekte und Marketing-Aktionen dieser Art. Und auch die langjährigen FCP-Kicker Martin Giermeier und Christoph Wimmer waren hier vor Ort. "Das hat wirklich Spaß gemacht. Irgendwie vermisse ich schon, Mannschaften als Trainer zu führen. Deswegen war dies immer eine schöne Abwechslung, für die man sich gerne Urlaub genommen hat."

Besonders beeindruckend findet Florian Wallner seine aktuelle Kooperation mit Borussia Dortmund: "Der Verein hat in Singapur sein Hauptquartier für die Region aufgeschlagen und steuert von hier Projekte in ganz Asien und Australien. Alles läuft sehr professionell ab. Das hat echten internationalen Marketing-Charakter, auch dadurch ist die Marke BVB schon eine große Nummer. Roman Weidenfeller, Patrick Owomoyela, Karl-Heinz Riedle und Young-Pyo Lee gelten hierzulande als die Gesichter der Borussia. Ich durfte schon bei einigen Maßnahmen in Korea, Thailand und Malaysia dabei sein, das war richtig cool. Unter anderem geht es darum, Trainer-Fortbildungen bei Kooperations-Vereinen durchzuführen. In diesen Tagen wäre eigentlich ein Event in Australien geplant gewesen. Das wurde aber aufgrund der aktuellen Lage abgesagt", bedauert der Inhaber der "UEFA-Youth License".

Weitere Teile unserer Serie:

- Wie geht’s eigentlich....Rudi Damberger?

- Wie geht’s eigentlich....Benjamin Penzkofer?

- Wie geht’s eigentlich ... Michal Strajt (30)












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