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Limitierte Tickets und Kontakterfassung  |  22.07.2021  |  13:05 Uhr

550 in Grafenau, 400 in Eggenfelden: So läuft die Zuschauer-Regelung beim Amateurstart

von Alexander Kriegl

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Keine Vollbesetzung möglich: Wegen der Mindestabstände müssen zum Saisonauftakt am Wochenende einige Tribünenplätze frei bleiben. −Foto: Mike Sigl

Keine Vollbesetzung möglich: Wegen der Mindestabstände müssen zum Saisonauftakt am Wochenende einige Tribünenplätze frei bleiben. −Foto: Mike Sigl

Keine Vollbesetzung möglich: Wegen der Mindestabstände müssen zum Saisonauftakt am Wochenende einige Tribünenplätze frei bleiben. −Foto: Mike Sigl


Dieses Wochenende startet der Spielbetrieb in den Amateurligen – damit steigen auch die Zuschauerzahlen wieder. Doch wie viele dürfen es überhaupt sein? Diese Frage muss nun jeder gastgebende Verein für sich beantworten – abhängig von den Kapazitäten der eigenen Sportanlage.

Allgemein schreibt der Freistaat Bayern ein Maximum von 1500 Zuschauern vor. Wie diese am Spielfeldrand verteilt werden, können die Vereine je nach Platzmöglichkeiten selbst festlegen. So gilt für Stehplätze zwar eine Obergrenze von 200, wenn es die Abstände zulassen, dürfen es aber auch mehr sein – vorausgesetzt, die zusätzlichen "Steher" sind genesen, getestet oder geimpft. Dies kommt Vereinen mit wenigen Sitz-, aber dafür vielen Stehplätzen zugute.

Außerdem gilt: Sitzplätze müssen fest zugeteilt werden, die Besucher müssen das Hygienekonzept des Vereins befolgen und den Mindestabstand einhalten.

Die Vereine haben also einen gewissen Spielraum, was die Umsetzung der Regeln betrifft. Deshalb rät der BFV den Klubs, sich mit den örtlichen Behörden abzustimmen und nach individuellen Lösungen zu suchen. "Die Vereine können hier gemeinsam mit den Behörden entscheiden, wie die Zuschauer am sinnvollsten auf der Anlage verteilt werden. Das ist natürlich auf jedem Sportplatz unterschiedlich", sagt Fabian Frühwirth, Pressesprecher des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV). Die Einhaltung der Abstände sei das oberste Gebot.

Wie in vielen anderen Gesellschaftsbereichen müssen auch bei Fußballspielen die Kontaktdaten der Besucher erfasst werden. Dafür schlägt der BFV folgende Wege vor: Entweder die Zuschauer füllen am Eingang ein Kontaktformular aus oder sie registrieren sich via Corona-Warn- oder Luca-App, indem sie mit ihrem Smartphone den QR-Code scannen, den der gastgebende Verein aushängt. Welche Varianten angeboten werden, liegt in den Händen der Vereine, auch eine Kombination ist möglich.

"In erster Linie ist das ein großer Verwaltungsaufwand", sagt Joe Stinglhammer. Der sportliche Leiter des SSV Eggenfelden hatte zum Landesliga-Auftakt gegen Ampfing ursprünglich mit 400 Zuschauern im Stadion an der Birkenallee geplant. 200 Zuschauer auf der Tribüne, ebenso viele als "Steher". Als Stinglhammer am Donnerstag von der Sonderregelung erfuhr, dass für Genesene, Getestete und Geimpfte noch weitere Stehplätze geschaffen werden dürfen, war es schon zu spät: "Wir haben bereits alle organisatorischen Maßnahmen ergriffen und werden unseren Plan auch so umsetzen. Alles andere ist zu kurzfristig." Stinglhammers Rat an alle Fans: "Früh da sein. Wir werden das Limit streng einhalten – Ausnahmen wird es nicht geben."

Denselben Weg geht der TSV Seebach. Der Mitte-Landesligist startet am Freitagabend mit dem Derby gegen Bogen in die neue Saison. Auf der heimischen Waldsportanlage setzen die Seebacher ebenfalls auf die Kombination aus Kontaktformularen und Luca-App. Mit letzterer wird der TSV am Freitag die ersten Erfahrungen machen, bei den Testspielen habe man auf die Papierlösung gesetzt, erklärt Gunther Peukert. Der sportliche Leiter rechnet für das Auftaktspiel mit 400 Zuschauern. Neben den 200 Stehplätzen sollen dafür noch etliche Stühle und Bierbänke – im gegebenen Abstand – aufgestellt werden.

Ein echter Kracher steht dem TSV Grafenau in der Bezirksliga Ost ins Haus – Landesliga-Absteiger Waldkirchen gastiert in der Bärenstadt. Bis zu 550* Fans können das Spiel in der Galgenau am Freitagabend verfolgen. Die Verantwortlichen um Abteilungsleiter Daniel Reitberger haben dafür rund 500 Sitzmöglichkeiten organisiert. "Die ersten 350 Besucher erhalten einen Sitzplatz, danach werden die 200 Stehplätze vergeben", erklärt Reitberger. Auch in Grafenau können sich die Zuschauer per Kontaktformular oder Luca-App registrieren.

(* zunächst war angegeben, der TSV Grafenau könnte 700 Zuschauer einlassen. Tatsächlich sind es 550)












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