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Bestandsaufnahme in Osterhofen | 14.07.2021 | 06:00 Uhr

Wer nachlässt, fliegt: Schiris quälen sich bei Leistungstest, um zum Start fit zu sein

von Franz Nagl

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40 Meter Vollsprint: Um in Kreis- und Bezirksliga auf Höhe des Balls zu sein, muss ein Schiedsrichter flott auf den Beinen sein. −Fotos: Franz Nagl

40 Meter Vollsprint: Um in Kreis- und Bezirksliga auf Höhe des Balls zu sein, muss ein Schiedsrichter flott auf den Beinen sein. −Fotos: Franz Nagl

40 Meter Vollsprint: Um in Kreis- und Bezirksliga auf Höhe des Balls zu sein, muss ein Schiedsrichter flott auf den Beinen sein. −Fotos: Franz Nagl


Ein Schiedsrichter hat es nicht leicht. Die Binsenweisheit ist nicht neu – und sie trifft auch während einer Pandemie zu. Nachdem von den Unparteiischen lange Zeit keine Fußballspiele geleitet werden mussten, wurde der Betrieb in etlichen Testspielen hochgefahren. Ernst wird es dann in neun Tagen, wenn der reguläre Spielbetrieb startet: Dann sind die Männer und Frauen in Schwarz gefragt. Um fit zu sein, fanden sich Kreis- und Bezirksligareferees am Sonntag zum jährlichen Leistungstest ein, der diesmal im Osterhofener Stadion stattfand.

Unter der Leitung von Bezirksschiedsrichter-Obmann Robert Fischer (55) waren etliche Schiedsrichter aus den niederbayrischen Gruppen Deggendorf, Bayerwald, Isar-Rott, Kelheim-Mallersdorf, Landshut, Passau, Straubing und Wolfstein vor Ort. "Der Test besteht aus drei Teilen", erklärt Fischer. "Zunächst steht mit Regelkunde ein theoretischer Teil an. Danach geht es auf die Laufbahn", sagt Fischer. Und der Test hatte es in sich: Je nach Alter und Liga müssen Schiedsrichter die Langstrecke bewältigen. Bis zu acht Stadionrunden á 400 Meter mit jeweils viermal 75 Meter Sprint und 25 Meter gehen.

Bunt gemischtes Teilnehmerfeld: Katrin Filser (links, Bruckberg) und Roland Achatz (Mitte, Arrach-Haibühl) in einer Unterhaltung.

Bunt gemischtes Teilnehmerfeld: Katrin Filser (links, Bruckberg) und Roland Achatz (Mitte, Arrach-Haibühl) in einer Unterhaltung.

Bunt gemischtes Teilnehmerfeld: Katrin Filser (links, Bruckberg) und Roland Achatz (Mitte, Arrach-Haibühl) in einer Unterhaltung.


"Es gehört schon eine gute Portion Fitness dazu, um für ein Jahr als Schiedsrichter in der Bezirksliga geeignet zu sein", sagt Schiedsrichterbeobachter Daniel Linsmeier (38), der als Lehrwart einer der Leiter solcher Leistungstests ist. Nicht wenige Teilnehmer stoßen hier an ihre Grenzen, einige müssen vorzeitig abbrechen. Mit sechs 40-Meter Sprints endet der Leistungstest.

Niederbayerns Schiedsrichter-Chef: Robert Fischer (Lindberg).

Niederbayerns Schiedsrichter-Chef: Robert Fischer (Lindberg).

Niederbayerns Schiedsrichter-Chef: Robert Fischer (Lindberg).


Ein Auge zudrücken? So gut wie ausgeschlossen

"Augen zudrücken ist so gut wie ausgeschlossen", macht Lehrwart Linsmeier deutlic. "Natürlich sind einige dabei, die die zweite Chance in ein paar Wochen wahrnehmen müssen", unterstreicht Linsmeier die Notwendigkeit der körperlichen Eignung für den Ligaspielbetrieb. "Wenn der auch nicht geschafft wird, kann man den Schiedsrichter nicht einsetzen", ergänzt Linsmeier.

Nach dem Test ist klar: Das Gros der niederbayerischen Schiedsrichter erfüllt die konditionellen Vorgaben des Verbands und darf für ein weiteres Jahr Spiele in der Kreis- und Bezirksliga leiten. Mit Teresa Küblböck (22, DJK Schönbrunn am Lusen) stellte sich übrigens auch eine DFB-Schiedsrichterin den Aufgaben. Küblböck leitet neben der Herren-Kreisliga auch Spiele der Juniorinnen-Bundesliga und musste die Langstrecke sogar zehnmal zurücklegen.

Wer Schiedsrichter/in werden möchte, findet bei den Lehrwarten der SR-Gruppen ein offenes Ohr. Außerdem bieten die Gruppen immer wieder Neulingskurse statt, die kurzweilig und intensiv ins Schiri-Dasein einführen. Termine für weitere Neulingskurse werden unter anderem in der Heimatzeitung und auf heimatsport.de bekanntgegeben.













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