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Corona-Saison 19/21  |  07.05.2021  |  16:48 Uhr

"Wissen nicht, wie Mehrheit denkt": Darum lässt der BFV erneut abstimmen

von Michael Duschl

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Zum dritten Mal in dieser Pandemie-Saison sind die Mitgliedsvereine des Bayerischen Fußball-Verbandes aufgerufen, ihre Meinung abzugeben. −Foto: BFV-Archiv

Zum dritten Mal in dieser Pandemie-Saison sind die Mitgliedsvereine des Bayerischen Fußball-Verbandes aufgerufen, ihre Meinung abzugeben. −Foto: BFV-Archiv

Zum dritten Mal in dieser Pandemie-Saison sind die Mitgliedsvereine des Bayerischen Fußball-Verbandes aufgerufen, ihre Meinung abzugeben. −Foto: BFV-Archiv


Die Nachspielzeit in der Corona-Saison des Amateurfußballs ist noch immer nicht abgelaufen. Der Bayerische Fußball-Verband bittet seine rund 4500 Vereine zum dritten Mal in dieser Pandemie um ihre Meinung. Das hat der BFV-Vorstand am Donnerstagabend beschlossen.

Wenigstens ein paar Vereine haben seit Donnerstagabend Gewissheit. Die Meister der Corona-Saison 19/21 im Amateurfußball werden nach der Quotientenregel ermittelt und steigen definitiv auf. Eggenfelden und Osterhofen dürfen offiziell für die Landesliga planen; in Hebertsfelden, Kirchroth und Mauth wird – wegen Corona – im stillen Kämmerlein über die Rückkehr in die Bezirksliga gejubelt. Abgeschlossen ist die Spielzeit aber auch für sie nicht endgültig, denn der BFV hat noch eine Frage: Soll die Corona-Saison mit oder ohne Absteiger gewertet werden?

Nach mehreren offenen Briefen und etlichen Emails aus der Basis ist der BFV ein Stück weit abgerückt von seinem im vergangenen Sommer eingeführten Paragraphen §93, der die Corona-Saison zu einem sauberen Ende führen sollte. Die Tabelle wird nach Quotienten (Punkte geteilt durch Spiele) ermittelt. Die Meister steigen auf, Teams auf Abstiegsplätzen müssen runter, die Relegation entfällt. Nun stellt der BFV ein Alternativmodell zur Abstimmung, wonach die Meister sowie die Releganten aufsteigen, aber der Abstieg ausgesetzt wird. In manchen Fußballkreisen Bayerns würden bis zu drei Mannschaften in die nächsthöhere Klasse durchgewunken, erläuterte der BFV am Freitagmittag in einem Pressegespräch. Die Folgen würden alle Klubs betreffen: "In manchen Klassen hätten wir in den nächsten beiden Spielzeiten vielleicht doppelt so viele Absteiger wie bisher", merkte BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher an. Der BFV warnt vor aufgeblähten Ligen, die Vereinsvertreter vom Alternativmodell abhalten könnten.

Andererseits verspricht die Verbandsspitze, dass die Spielleiter an Spielsystemen tüfteln, die das Ganze entzerren und womöglich sowieso nötig werden, weil keiner abschätzen kann, inwieweit die Pandemie auch die nächste Saison 21/22 beeinträchtigen wird. Kleinere Ligen sind in diesen Zeiten ohnehin von Vorteil und sollen dezentral möglich sein.

Faltenbacher: Einfache Mehrheit ist ausreichend

Nach der Ankündigung des weiteren Vorgehens will der BFV kommende Woche konkrete Beispiele liefern und die Vereine in Webinaren am 14./15. Mai über Vor- und Nachteile der zur Abstimmung stehenden Modelle informieren. Bis Dienstag, 18. Mai soll ein Meinungsbild eingeholt werden. Es ist das dritte seiner Art in dieser Pandemie. Trotzdem ist der BFV überzeugt, dass die nächste Runde unverzichtbar ist: "Wir wissen nicht, wie die große Mehrheit der Vereine denkt, das wollen wir jetzt erfahren", sagt Robert Schraudner, der die sechsköpfige Arbeitsgruppe leitete, die sich mit der Wertung der Saison beschäftigte.

Wie die Abstimmung ausgeht, mag Schatzmeister Faltenbacher nicht beurteilen. Befürworter der Varianten A und B würden sich in etwa die Waage halten, schätzt er ab. Darum würde eine einfache Mehrheit (50 plus X) für beide Vorschläge akzeptiert. Sollten sich die Vereine für eine Wertung ohne Absteiger aussprechen, wird bei der nächsten Vorstandssitzung des BFV am 18. Mai ein außerordentlicher Verbandstag einberufen, der dann das Alternativmodell auf den Weg bringt.

Vom aktuellen Meinungsbild betroffen ist übrigens nur der Herren- und Frauenfußball. Bei den Junioren wird definitiv die Quotientenregel mit Auf- und Absteigern greifen.

Mehr zum Thema lesen Sie am Samstag, 8. Mai, im Sportteil der PNP (Online-Kiosk) – oder hier bei PNP Plus.












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