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Spielleiter Mayländer erwägt neuen Modus  |  19.04.2021  |  06:00 Uhr

Verkürzte Saison in der Bayern- und Landesliga? – BFV fürchtet Auswirkungen von Corona

von Alexander Hübner

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Kirchanschöringer Jubel um Goalgetter Manuel Omelanowsky (vorne) könnte es in der Bayernliga-Saison 2021/22 zunächst in einer kleineren Liga und danach in einer Meister- oder Abstiegsrunde geben. −F.: btz

Kirchanschöringer Jubel um Goalgetter Manuel Omelanowsky (vorne) könnte es in der Bayernliga-Saison 2021/22 zunächst in einer kleineren Liga und danach in einer Meister- oder Abstiegsrunde geben. −F.: btz

Kirchanschöringer Jubel um Goalgetter Manuel Omelanowsky (vorne) könnte es in der Bayernliga-Saison 2021/22 zunächst in einer kleineren Liga und danach in einer Meister- oder Abstiegsrunde geben. −F.: btz


Auf eine "normale" Saison 2021/22 hoffen alle Fußballer – doch verlassen will sich der Bayerische Fußball-Verband (BFV) darauf nicht mehr. Einen nochmaligen "Lockdown", der die Kicker monatelang am Spielen hindert, erwartet Bayernliga-Spielleiter Andreas Mayländer (Teisendorf) zwar nicht. Aber dass zwischendurch die eine oder andere Mannschaft in Quarantäne müsse, sei nicht auszuschließen. Dann könnte ein Terminplan, der in den Bayern- und Landesligen schon jetzt drei bis sechs englische Wochen vorsieht, zu eng gestrickt sein. Unabhängig davon, ob es nun Absteiger gibt (wie der BFV plant) oder nicht (wie einige Vereine fordern). Ohnehin steht in den Sternen, ob die Saison wie geplant Mitte Juli beginnen kann.

Deshalb favorisiert Mayländer, zumindest in den Verbandsligen, eine "etwas andere" Saison, wie er und seine Spielleiter-Kollegen den Bayern- und Landesliga-Vereinen am Wochenende erklärt haben. Damit soll ein erneuter Abbruch der Spielzeit ausgeschlossen werden. Der Spielplan ähnelt dem, den der Kreis Zugspitze als Modellversuch 2021/22 einführen will.

Für die Bayernliga Süd, in der aktuell unter anderem die beiden Inn/Salzach-Clubs SV Kirchanschöring und TSV Wasserburg beheimatet sind, bedeutet das zum Beispiel: Im Herbst spielt die Liga in zwei Gruppen mit jeweils neun bis zehn Vereinen. Nach 18 Spieltagen wird abgerechnet, im Frühjahr spielen dann die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte erneut in 9er- oder 10er-Gruppen um den Aufstieg in die Regionalliga, der Rest um den Klassenerhalt. Die Besonderheit: Die Punkte gegen die Vereine, gegen die man im Herbst bereits gespielt hat, werden mitgenommen – es geht also nur noch gegen die fünf Teams der anderen Gruppe. Handball-Fans kennen den Modus von der Weltmeisterschaft.

Die Bayernliga käme so mit 28 Spieltagen aus, sechs weniger als in einer normalen 18er-Liga. In den fünf Landesligen, in denen sich durch den Wegfall der Relegation 19er- und 20er-Ligen abzeichnen, ließen sich sogar bis zu zehn Spieltage einsparen.
Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der PNP-Printausgabe vom Dienstag, 20. April – unter anderem in der Südostbayerischen Rundschau, im Burghauser Anzeiger und Freilassinger Anzeiger.












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