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Verbandsspitze kam zusammen  |  30.03.2021  |  08:27 Uhr

Geht’s jetzt doch ganz schnell? BFV diskutierte am Montagabend über Saison-Abbruch

von Andreas Lakota,Alexander Augustin

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−Foto: Lakota

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Der Aufschrei war groß: Ende der vergangenen Woche hat der Bayerische Fußballverband angekündigt, weiter an seinen Plänen für eine Fortsetzung der Spielzeit 2019/20 festhalten zu wollen. Und das, obwohl Lockerungen für den Sport durch die sich zuspitzende Pandemie-Situation weiter unwahrscheinlich sind.

Nicht zuletzt wegen der fehlenden Perspektive wurden die Rufe nach einem vorzeitigen Abbruch – wie in anderen Landesverbänden bereits geschehen − immer lauter. Am Montag schlossen sich 17 südostbayerische Bayern- und Landesligisten zusammen, darunter auch der 1. FC Passau, der FC Sturm Hauzenberg und der TSV Seebach, und schickten einen offenen Brief an die Verbands-Verantwortlichen um Präsident Dr. Rainer Koch. Die klare Botschaft: "Liebe BFV-Entscheidungsträger, bereitet diesem Wahnsinn bitte ein Ende und schenkt uns Gehör."

Schneller als wohl von vielen erwartet, hat der Brief Eingang gefunden in die Vorstands-Etage des BFV. Wie die PNP aus verlässlicher Quelle erfuhr, kam noch am gestrigen Montagabend kurzfristig die Verbandsspitze digital zusammen, um über das weitere Vorgehen zu diskutieren. Und die Runde zog sich deutlich länger als geplant. Am späten Abend war keine Entscheidung bekannt.

Fakt ist aber: Es wurde konkret über den Saison-Abbruch gesprochen. Offen war dabei der Zeitpunkt. Setzt man der XXL-Saison – wie von den 17 Bayern- und Landesligisten gefordert – sofort ein Ende oder formuliert man eine Wenn-Dann-Regelung? Hieße: Kann bis zum Tag X nicht gespielt werden, tritt die Abbruchregelung in Kraft.

Nachdem der bundesweite Lockdown bis Mitte April verlängert wurde, läuft dem BFV die Zeit davon. Nach PNP-Informationen galt im Verband bis zuletzt Anfang Mai als letztmöglicher Re-Start-Zeitpunkt. Bis 30. Juni 2021 müsste die Amateur-Saison sportlich zu Ende gebracht werden. In allen Ligen sind aber noch mehr als ein halbes Dutzend Spieltage offen.

bVor dem Wochenende zeigte sich der Verband noch gewillt, die seit Anfang November unterbrochene Spielzeit im bayerischen Amateurfußball bis zum Stichtag am 30. Juni zu einem sportlichen Ende zu bringen, also so viele Partien wie möglich durchzuführen. Das bekräftigte am Freitagabend auch Verbandsspielleiter Josef Janker, der die Bayern- und Landesligisten in Online-Konferenzen über die aktuelle Lage informierte. Von einem Abbruch war noch keine Rede.

Mit jeder ausgetragenen Partie werde die Tabelle ein Stückchen gerechter, lautete vielmehr der Tenor des Verbands, der die Modalitäten bei einem vorzeitigen Saisonende seit letztem Jahr in der Spielordnung verankert hat. Laut Paragraf 93 werden bei einem Abbruch die Auf- und Absteiger nach der Quotientenregel bestimmt. Nicht zuletzt, weil der BFV Klagen einzelner Vereine fürchtet, sollte die Saison aus Verbandssicht – wenn irgendwie möglich – sportlich fair zu Ende gebracht werden.

Viele Vereine befürchten bei einer Fortsetzung der Spielzeit im Mai oder gar Juni allerdings massive Probleme. Auch bei einer heimatsport.de-Umfrage fällt das Ergebnis deutlich aus. Bisher sprechen sich über 87 Prozent für einen vorzeitigen Abbruch aus. Gut möglich, dass dieser schon bald vom Verband verkündet wird ...












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