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Repräsentative Umfrage | 07.01.2021 | 12:29 Uhr

Drei-Viertel-Mehrheit: BFV sieht sich in seinem Weg bestätigt – Existenzsorgen bei Vereinen steigen

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BFV-Präsident Dr. Rainer Koch. −Foto: dpa

BFV-Präsident Dr. Rainer Koch. −Foto: dpa

BFV-Präsident Dr. Rainer Koch. −Foto: dpa


Der Bayerische Fußball-Verband sieht sich nach einer repräsentativen Umfrage, die das Sportmarktforschungsinstitut SLC Management im Auftrag des BFV durchgeführt hat, in seinem Weg bestätigt. Der bayerische Landesverband war der einzige in Deutschland, der die Amateursaison im Sommer nicht abgebrochen hatte, sondern bis ins Frühjahr 2021 verlängert hatte. Nach einer Zustimmung von 68,13 Prozent zum Zeitpunkt der Entscheidung ist der Wert noch einmal um mehr als acht Prozentpunkte auf 76,8 Prozent gestiegen.

An der Umfrage im Dezember 2020 hatten 1664 Vereinsfunktionäre teilgenommen. Gerade der zweite Lockdown, dessen Ende nicht absehbar ist, bestärkt den BFV in seiner Entscheidung, aus der Saison 2019/20 eine Spielzeit 2019/21 gemacht zu haben. "Aktuell ist wegen des zweiten bundesweiten Lockdowns kein Spielbetrieb möglich und noch ist nicht absehbar, wann der Wettkampfbetrieb 2021 wieder aufgenommen werden kann. Um die noch ausstehenden und vorrangigen Meisterschaftsspiele der Saison 2019/20 durchzuführen, wurde der Ligapokal-Wettbewerb bereits auf Basis der verschiedenen implementierten Szenarien und entsprechend der regionalen und lokalen Rahmenbedingungen angepasst", heißt es in einer Verbandsmitteilung.

Insgesamt 91,6 Prozent der Befragten befürworten nachträglich zudem den Einsatz des BFV gegenüber der Politik für eine schnellstmögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs. 87,5 Prozent möchten, dass der Nachwuchs so schnell wie möglich wieder trainieren darf.

In der Befragung ging es auch um individuelle Sorgen und Nöte der rund 4500 Mitgliedsvereine des BFV. Existenzsorgen plagen derzeit 17,2 Prozent der Vereinsfunktionäre (im Frühjahr: 13,5 Prozent). Allerdings haben sich die Sorgen in ihrer Intensität abgeschwächt, wie die Umfrage zeigt: 21,7 Prozent gaben im Frühjahr an, sich starke bzw. sehr starke Sorgen zu machen. Im Dezember waren dies nur noch 10 Prozent. Der Punkt, der die Vereine vor die größten Probleme stellt, ist der Wegfall von Veranstaltungen und Vereinsfesten.

Es sei gut zu wissen, dass die Entscheidungen des BFV von einer "überragenden Mehrheit der Vereine" mitgetragen würden, wird Präsident Dr. Rainer Koch in einer Verbandsmitteilung zitiert. Das lasse zuversichtlich in die Zukunft blicken. "Allerdings zeigt die Umfrage auch: Der Weg, den wir gemeinsam gehen müssen, ist noch ein weiter und die Herausforderungen sind ebenso vielfältig wie groß. Aber über allem steht eben die Botschaft dieser Umfrageergebnisse: Verband und Vereine stehen Seite an Seite, gehen gemeinsam durch diese Krise. Und deshalb werden wir diese Extremsituation auch bewältigen!" − aug












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