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Einschränkungen und Neuerungen | 23.09.2020 | 06:00 Uhr

Blick auf den Re-Start: Fußball in Corona-Zeiten – ein bisschen anders

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Datenerfassung: Beim 1.FC Viechtach stehen Desinfektionsmittel und Laptop bereit. Name plus Erreichbarkeit der Zuschauer sind von den Heimvereinen aufzunehmen. Wartezeiten sollen vermieden werden. Mancher Verein gibt seinen "Stammfans" deshalb Handzettel zum Ausfüllen mit nach Hause. Der BFV empfiehlt digitale Lösungen. −Foto: Th. Gierl

Datenerfassung: Beim 1.FC Viechtach stehen Desinfektionsmittel und Laptop bereit. Name plus Erreichbarkeit der Zuschauer sind von den Heimvereinen aufzunehmen. Wartezeiten sollen vermieden werden. Mancher Verein gibt seinen "Stammfans" deshalb Handzettel zum Ausfüllen mit nach Hause. Der BFV empfiehlt digitale Lösungen. −Foto: Th. Gierl

Datenerfassung: Beim 1.FC Viechtach stehen Desinfektionsmittel und Laptop bereit. Name plus Erreichbarkeit der Zuschauer sind von den Heimvereinen aufzunehmen. Wartezeiten sollen vermieden werden. Mancher Verein gibt seinen "Stammfans" deshalb Handzettel zum Ausfüllen mit nach Hause. Der BFV empfiehlt digitale Lösungen. −Foto: Th. Gierl


Erst wenige Stunden vor dem Anpfiff im Amateurfußball erreichte den Bayerischen Fußball-Verband (BFV) am späten Freitagnachmittag die rechtsverbindliche Grundlage für den von der Politik gestatteten Spielbetrieb. Binnen kurzer Zeit mussten die Vereine dann nochmals reagieren, damit am Samstag und Sonntag alles seinen rechten Weg ging – dabei fingen unseren Fotografen auf den Fußballplätzen der Region allerlei Unterschiede ein, zum Spielbetrieb vor der Corona-Pandemie.

Das meist diskutierte Thema ist und bleibt die erlaubte Zuschauerzahl. Dass die bayerische Staatsregierung die vom BFV vorgeschlagene Aufsplittung (200 Stehplätze PLUS 200 Sitzplätze) ablehnte, sorgt vielerorts für Kopfschütteln. Genauso wie die Tatsache, dass Menschen, die in einem Auto zum Spiel reisen, auf der Sportanlage permanent 1,5 Meter Abstand halten sollen. Bei diesem Thema, so hofft der BFV und die Fußball-Fans, zeitnah auf freundlichere Handhabungen.

Zutritt nur mit Maske steht am Stadion des FC Vilshofen. Außerhalb des Spielfeldes und in Innenräumen ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Das gilt auch auf Stehplätze, betont der BFV. −Foto: Sigl

Zutritt nur mit Maske steht am Stadion des FC Vilshofen. Außerhalb des Spielfeldes und in Innenräumen ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Das gilt auch auf Stehplätze, betont der BFV. −Foto: Sigl

Zutritt nur mit Maske steht am Stadion des FC Vilshofen. Außerhalb des Spielfeldes und in Innenräumen ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Das gilt auch auf Stehplätze, betont der BFV. −Foto: Sigl


Und dennoch: Die ersten Pflichtspiele machen Lust auf mehr, an manche Einschränkung und manche Unannehmlichkeit muss man sich erst gewöhnen, aber zum Wohl der Gesundheit und der Gemeinschaft sind Spieler, Vereinsverantwortliche und Zuschauer bereit dazu und die meisten freuen sich nun auf einen so reibungslos und stressfreien Spielbetrieb im Herbst wie nur irgendwie möglich. An einigen Stellen kam die Politik den Fußballern ja entgegen. Die Trennwände in den Duschen sind zum Beispiel nicht nötig.

Auf den Plätzen ließen sich die Vereine einiges einfallen, um bestmöglich alle Hygienevorschriften zu erfüllen. Vielerorts waren Absperrbänder auf der Tribüne zu sehen, damit die Fans genügend Abstand zum Nebenmann halten (können). Oft gab es auch separate Eingänge für Spieler und Zuschauer sowie Trennwände auf dem Weg zu den Kiosken – Getränke und Essen durfte unter Einhaltung der Regel verkauft werden. Auch die Möglichkeit zur Handdesinfektion war auf zahlreichen Plätzen gegeben.

Viele Mannschaften verbrachten die Halbzeitpause im Freien, um die Zeit in der Umkleide, wo ein Mund-Nase-Schutz zu tragen ist, auf ein Minimum zu reduzieren. Bei besten Spätsommerwetter war dies kein Problem, wenn es kalt und nass wird, sieht es freilich anders aus. In Sachen Zuschauerinteresse hat der Amateurfußball durch die Corona-Pandemie nicht gelitten. Auch wenn zunächst meist "nur" der Zusatzwettbewerb Ligapokal anstand, waren die Partien beim Re-Start gut besucht – die ohne personalisierte Sitzplätze erlaubten 200 Besucher wurden von mehreren Plätzen gemeldet. Und ein Satz war unter den Fans besonders oft zu hören: "Schön, dass es am Wochenende endlich wieder Fußball gibt." − mid/laWie geht es weiter? Hier sehen sie das regionale Fußball-Programm für diese Woche.












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