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Tipps und Regeln | 14.08.2020 | 08:00 Uhr

Der Hochsommer birgt für Sportler große Gefahren durch Gewitter und Hitze

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Damit der Schädel bei hochsommerlichen Temperaturen nicht brummt, muss auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme geachtet werden. Und auch bei Gewittern gilt es einiges zu beachten. −Foto: M. Duschl

Damit der Schädel bei hochsommerlichen Temperaturen nicht brummt, muss auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme geachtet werden. Und auch bei Gewittern gilt es einiges zu beachten. −Foto: M. Duschl

Damit der Schädel bei hochsommerlichen Temperaturen nicht brummt, muss auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme geachtet werden. Und auch bei Gewittern gilt es einiges zu beachten. −Foto: M. Duschl


Die Sonne brennt auf den Kopf, der Mund ist trocken wie eine Wüste und auf dem Rasen herrschen gefühlte 40 Grad. Die aktuelle Sommerhitze birgt gerade für Sportler wieder besonders große gesundheitliche Risiken. Kreislaufkollaps, Hitzestau oder sogar ein Hitzschlag können die Folge sein. Aber auch eine eher unterschätzte Sommergefahr kann sich urplötzlich am Himmel zusammenbrauen: ein Hitzegewitter mit Blitzeinschlägen. Damit aus sportlichem Spaß kein lebensgefährlicher Ernst wird, sollten Spieler, Trainer und Schiedsrichter deshalb folgende Dinge beachten.

Unwetter kündigen sich durch Schwüle mit aufziehenden Wind, hochsteigenden Haufenwolken und Donner an. Um herauszufinden, wie akut das Risiko eines Blitzeinschlags in unmittelbarer Nähe ist, kann eine einfache Faustregel herangezogen werden: Man zählt den Abstand zwischen Blitz und Donner in Sekunden und teilt diesen Wert durch Drei. Das Ergebnis steht dann für die Kilometer-Entfernung eines nahenden Gewitters. Befindet sich im Umkreis von Zehn Kilometern ein Unwetter, muss das Spielfeld schnellstmöglich verlassen und ein sicherer Ort aufgesucht werden. Am besten geeignet als Zufluchtsort sind Gebäude mit Blitzschutzanlagen oder geschlossene Autos, wie eine Infobroschüre des Verbands der Elektrotechnik (VDE) und des DFB erklärt. Sind solche Orte nicht in Reichweite, dienen Häusern ohne Blitzableiter oder überdachte Tribünen mit Metallkonstruktionen als Schutz. In keinem Fall sollte man sich hingegen auf den Boden legen, einen Baum als Unterschlupf nutzen oder in einer Gruppe zusammen stehen und sich dabei berühren. Nach einer halben Stunde ohne Gewitter in direkter Umgebung, ist zumeist Entwarnung angesagt.

Tritt allerdings der dramatische Fall ein, dass eine Person vom Blitz getroffen wurde, müssen in einem geschützten Bereich sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen getroffen werden. Wichtig ist dabei die richtige Lagerung des Betroffenen. Ist die Person bewusstlos, muss die stabile Seitenlage bemüht werden. Bei einem Schock die Beine hochgelagert und bei Frösteln sollte der Verletzte zugedeckt werden. Wird eine fehlende Atmung beim Betroffenen festgestellt, müssen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet werden, sprich eine Herz-Druck-Massage in Verbindung mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung.

Trinken: Lieber zu viel als zu wenig

Eine deutlich weniger akute, aber trotzdem wichtige Maßnahme gegen die Gefahren des heißen Sommers, ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszunahme zu achten. Hier gilt: Lieber zu viel als zu wenig trinken. Der Irrglaube von Trainern der ganz Alten Schule, Trinkunterbrechungen seien ein Zeichen von fehlendem Durchhaltevermögen, ist längst überholt. Insbesondere bei den aktuell hochsommerlichen Temperatur, muss der erhöhte Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden. Geeignet dafür sind vor allem Mineralwasser und zur Regeneration nach dem Training oder Spiel Fruchtsaftschorle.

Von reinen Säften ohne Wasserzusatz, Softdrinks oder dem gern genutzten Kabinenbier ist abzuraten, da sie die Aufnahme von Flüssigkeit sogar verzögern. In Zeiten von Corona sollte zudem jeder eine eigene Trinkflasche benutzen, damit keine Tröpfcheninfektion droht. − luw












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