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Amateurfußball | 22.05.2020 | 18:40 Uhr

Wenigstens eine Saison retten: Warum der BFV an seinem Kurs festhält

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Dr. Rainer Koch (61), Präsident des Bayerischen Fußballverbandes und Vizepräsident des DFB. −Foto: Gregor Fischer/dpa

Dr. Rainer Koch (61), Präsident des Bayerischen Fußballverbandes und Vizepräsident des DFB. −Foto: Gregor Fischer/dpa

Dr. Rainer Koch (61), Präsident des Bayerischen Fußballverbandes und Vizepräsident des DFB. −Foto: Gregor Fischer/dpa


Nur zwei von 21 deutschen Fußball-Landesverbänden plädieren für eine Fortsetzung der Amateursaison 2019/2020. Es fehlt nicht viel zu einer gesamtdeutschen Lösung, lediglich in Bayern und Thüringen soll die Runde nicht abgebrochen, sondern im Herbst weitergespielt werden. Der Bayerische Fußballverband (BFV) wird an seinem Weg festhalten, wie Präsident Rainer Koch (61) am Freitag und damit drei Tage vor dem DFB-Bundestag am Montag im Interview mit dfb.de betonte.

"Ich finde es in dieser so schwierigen Frage, zu der es schlicht keine, sprich die eine richtige Lösung gibt, gut und richtig, dass jeder Landesverband sich auf ein Votum seiner Vereine stützen kann. Das ist viel wichtiger als eine bundesweit einheitliche Lösung. Dem Amateurfußballer in Stralsund ist es zurecht völlig gleichgültig, was in Passau passiert", sagt Koch. 68 Prozent der bayerischen Amateurvereine hatten im April für den BFV-Vorschlag gestimmt, die Saison zu Ende zu spielen.

Trotzdem wurde weiter diskutiert, werden – gestützt von Abbruchsszenarien in anderen Bundesländern – Stimmen laut, die eine Kursänderung fordern. Koch sieht trotz der Entwicklungen keinerlei Notwendigkeit für eine Kursänderung und wiederholt den Vorteil des BFV-Modell: Wenigstens eine Saison retten. "Niemand kann vorhersagen, was das Virus macht. Wir sind in großer Sorge, dass auch im September noch nicht gespielt werden kann und eine zweite Welle kommt", so Koch. Dennoch bliebe dem BFV bis Juli 21 genügend Zeit, die restlichen Spieltage (ca. zehn) der unterbrochenen Saison im Herbst 20 oder Frühjahr 21 nachzuholen. "Am 1. Juli 2021 ist alles wieder ordnungsgemäß aufgestellt und die Saison 2021/2022 steht, so denken wir, nicht mehr im Zeichen von Corona. So wird es in den Spielklassen keinen verstärkten Abstieg geben", sagt Koch.

Im gleichen Atemzug nimmt Rainer Koch zu einer Idee Stellung, die an der Basis des deutschen Fußballs immer wieder zu hören ist – auch jetzt in der Corona-Zwangspause: Einen Saisonturnus nach Kalenderjahr. "Wir haben uns wiederholt intensiv damit auseinandergesetzt", gesteht der DFB-Vizechef. Eine Umstellung könne allerdings nur mit allen großen Fußballligen Europas erfolgen. Aus nationaler Sicht sprächen zwei weitere Gründe dagegen: Die bei Zuschauern so beliebten Relegationsspiele würden dann im Spätherbst stattfinden und Zuschauerzahlen sinken. Zudem sei ein pausenloser Betrieb im Amateurfußball aus Gründen der Platzpflege und Urlaubsplanung undenkbar. − mid/dpa












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