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17.04.2020 | 20:00 Uhr

"Wie lauwarme Suppe": Das sagen regionale Fußball-Vertreter zum BFV-Vorschlag

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Der BFV hat seinen Vorschlag gemacht: Frühestens ab 1. September soll die Saison im Amateurfußball zu Ende gespielt werden. Wie stehen die Verein zum Vorschlag? Wir haben uns umgehört.

Anton Autengruber (51, F.: Kaiser), Trainer des Landesligisten TSV Waldkirchen und Vorstand der Gemeinschaft der niederbayerischen Fußballtrainer: "Dieser Vorschlag schmeckt wie eine lauwarme Suppe. Sportlich ist es vielleicht die vernünftigste Lösung, wirft aber viele Fragen auf. Darum hätte ich persönlich einen Abbruch der Saison bevorzugt – unabhängig von unserer sportlichen Situation als abgeschlagener Tabellenletzter. Bei einem Abbruch wäre die Zukunft für die Vereine leichter zu planen gewesen. Aber: Wir akzeptieren die Entscheidung in jedem Fall."

Roland Dachauer (40, Foto: Augustin), Sportlicher Leiter des Bayernliga-Tabellenführers DJK Vilzing: "Ich finde, dass der Verband gute Arbeit geleistet hat. Der Vorschlag ist nachvollziehbar und für alle transparent. Unser Wunsch war immer, dass die Saison auf dem sportlichen Weg zu Ende gebracht wird. Wir werden die neue Situation neu bewerten und mit großer Wahrscheinlichkeit eine Frühjahrspause einlegen. Die Mannschaft wird sich so vorbereiten, als ob am 1. September gleich das erste Pflichtspiel ansteht."



Josef Eibl (33, Foto: Ritzinger), Trainer des Landesligisten TSV Seebach: "Ich fände es gut, wenn wir die Saison zu Ende spielen. Wir spielen zwar dann um die Goldene Ananas, aber die Lage ist momentan unübersichtlich und derzeit stehen andere Dinge im Vordergrund. Wir werden erst wieder gemeinsam trainieren, wenn die Politik dies erlaubt. Denn unsere Situation kann man nicht mit der des FC Bayern München vergleichen, das Training gehört dort bei den Spielern zum Beruf, bei uns ist alles Hobby. Aber wie gesagt, vor allem die Gesundheit steht jetzt im Vordergrund."



Stefan Köck (35, Foto: Lakota), Trainer des Regionalligisten SV Schalding: "Das Beste wäre jetzt, die Saison abzubrechen und damit zu annullieren. Für mich ist die Corona-Pandemie eine Form der höheren Gewalt, da kann ja keiner etwas dafür. Wir trainieren erst wieder, wenn klar ist, wann wieder gespielt wird. Wir werden nicht ohne Plan trainieren, denn zu einem Plan gehört für mich ein Ziel – und das gibt es derzeit nicht. So kommunizieren wir mit den Spielern weiter über die bekannten Online-Medien und halten Kontakt, jeder einzelne muss sich weiter individuell fit halten."



Markus Reischl (36, Foto: Sigl), Abteilungsleiter des Landesligisten FC Sturm Hauzenberg: "Wir werden diese n Plan des Verbands unterstützen, hätten aber auch einen Abbruch der Saison mitgetragen. Es ist ja ganz schwer zu entscheiden, was gerechter ist und am Ende mehr Sinn macht. Allerdings bleiben für uns Verantwortlichen einige Sachfragen: Wie lange ist bei Saison-Fortsetzung am 1. September der Vorlauf für Training oder Testspiele? Gibt es eine Relegation und wird die dann im November gespielt? Wie verhält es sich rechtlich mit ab 1. Juli geplanten Zu- oder Abgängen? Hier erhoffen wir uns schon hilfreiche Antworten seitens des BFV. Was wir jetzt in der langen Pause machen? Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung. Die Spieler haben ja jetzt schon die Nase voll vom dauernden alleine Laufen. Allerdings muss man auch sagen: Fußball ist schön, aber in Zeiten, in denen viele um ihre berufliche und wirtschaftliche Zukunft bangen, gibt es Wichtigeres."



Alois Wittenzellner (34, Foto: Bloch) , sportlicher Leiter des Bezirksligisten Spvgg Ruhmannsfelden: "Wir werden uns noch im Verein beraten, wie wir abstimmen, aber die Tendenz geht dahin, dass wir dem Vorschlag des BFV zustimmen. Allerdings würden wir uns mehr Informationen wünschen. Welche konkreten rechtlichen Probleme kämen auf den BFV bei einem Abbruch zu? Wie würde gewertet, wenn doch abgebrochen werden müsste? Sportlich könnten wir den Weg vertreten, bei uns ist im Sommer kein großer Umbruch zu erwarten, die größte Änderung ist der Trainerwechsel (von Viktor Stern zum Duo Erich Hagengruber und Martin Kreß, Anm. d. Red.). Daher könnten wir mit fast der identischen Mannschaft wieder antreten."



− mis/mid/fed/He/aug












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