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13.12.2019 | 08:00 Uhr

Niederbayerische Futsal-Liga zündet auch im fünften Jahr nicht – trotz des attraktiven Preises

von Sebastian Lippert

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Spielt lieber in der Futsal-Liga: Die Spvgg Grün-Weiß Deggendorf um Co-Spielertrainer Johannes Sammer (rechts) hat die Chance, sich als Sieger erneut für die Niederbayerische Hallenmeisterschaft zu qualifizieren. Im Vorjahr war dort im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger FC Dingolfing Schluss (0:1). −Foto: Sven Kaiser

Spielt lieber in der Futsal-Liga: Die Spvgg Grün-Weiß Deggendorf um Co-Spielertrainer Johannes Sammer (rechts) hat die Chance, sich als Sieger erneut für die Niederbayerische Hallenmeisterschaft zu qualifizieren. Im Vorjahr war dort im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger FC Dingolfing Schluss (0:1). −Foto: Sven Kaiser

Spielt lieber in der Futsal-Liga: Die Spvgg Grün-Weiß Deggendorf um Co-Spielertrainer Johannes Sammer (rechts) hat die Chance, sich als Sieger erneut für die Niederbayerische Hallenmeisterschaft zu qualifizieren. Im Vorjahr war dort im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger FC Dingolfing Schluss (0:1). −Foto: Sven Kaiser


Ein Kracher läutet das neue Fußball-Jahr ein. Oder? In Bogen spielen die Spvgg Grün-Weiß Deggendorf (Bezirksliga) und der 1.FC Reichstorf (Kreisklasse) am 6. Januar den niederbayerischen Meister der Futsal-Liga aus. Was sich groß und wichtig anhört, ist auch im fünften Jahr nach Einführung noch immer ein Mini-Wettbewerb, der weder Vereine noch Zuschauer in relevanter Anzahl interessiert.

Fünf von mehr als 400 berechtigten Mannschaften – 1,25 Prozent – hatten für den Wettbewerb gemeldet. Dieses Verhältnis entspricht den Tatsachen, ist aber eher fiktiv zu betrachten. Die Schmerzgrenze der Teilnehmerzahl liegt bei 16, vielleicht 20. Mehr wäre schon aufgrund der Hallen-Infrastruktur wohl nicht zu bewältigen. Richard Sedlmaier, Spielleiter der Futsal-Liga, will daran festhalten, betont er gegenüber der Heimatzeitung: "Man sollte sich nicht davon blenden lassen, dass es dieses Jahr nicht so gut läuft."

Attraktiv ist der Preis: Wer die Futsal-Liga gewinnt, qualifiziert sich als eine von acht Mannschaften für die Niederbayerische Hallen-Landkreismeisterschaft – und spart sich damit den langwierigen und kraftraubenden Umweg über Vor-, Zwischen- und Endrunde der Kreismeisterschaft. In Summe unterscheidet sich der Aufwand deutlich. Während ein Kreis-Finalist drei Auswärtsfahrten, circa 15 Spiele á 14 Minuten (letzte Spielminute netto) und Stunden auf der Tribüne hinter sich bringen muss, kommt der diesjährige Futsal-Liga-Meister mit zwei oder drei Spielen (je circa 75 Minuten) plus etwas Fahrtzeit davon.

"Spare weite Wege und das Warten"
Für Andreas Schäfer, den Sportlichen Leiter von Futsal-Liga-Titelverteidiger Spvgg GW Deggendorf, ist das der größte Vorteil: "Ich spare mir als Verein weite Wege und die Spieler sparen sich das Warten. Hier weiß ich: Am Samstag um Fünf wird gespielt und um halb Sieben ist es wieder vorbei. Und wenn ich spiele, dann nicht nur ein paar Minuten."

Stimmen der Vereine bestärken Spielleiter Sedlmaier, der keinen Anlass zu Besorgnis sieht. "In der C-Jugend wird auch schon eine Futsal-Liga gespielt (drei Teilnehmer, Anm. d. Red.). Es gibt Spieler, die die Warterei bei den Hallenturnieren leid sind und deshalb lieber in diesem System spielen", ist der Ihrlersteiner überzeugt. Die Kreismeisterschaften langfristig zu ersetzen, sei aber nicht das Ziel der Futsal-Liga. Sedlmaier sieht sie als Angebot: "Es muss überschaubar bleiben, sonst macht es irgendwann keinen Spaß mehr." Die Schmerzgrenze wären je acht Vereine pro Kreis.
Mehr zum Thema lesen Sie am Freitag, 13. Dezember, im Sportteil der PNP (Online-Kiosk) – oder hier als registrierter Abonnent.












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