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06.12.2018 | 06:00 Uhr

Ex-Wacker-Trainer Wolf spricht über Burn-Out: "Wurde mit Medikamenten vollgepumpt"

von Alexander Augustin

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Daumen hoch: Nach seinem Burn-Out ist Ex-Wacker-Trainer Uwe Wolf "wieder der Alte". Der 51-Jährige wohnt auch eineinhalb Jahre nach seiner Entlassung noch in Burghausen. −Foto: Butzhammer

Daumen hoch: Nach seinem Burn-Out ist Ex-Wacker-Trainer Uwe Wolf "wieder der Alte". Der 51-Jährige wohnt auch eineinhalb Jahre nach seiner Entlassung noch in Burghausen. −Foto: Butzhammer

Daumen hoch: Nach seinem Burn-Out ist Ex-Wacker-Trainer Uwe Wolf "wieder der Alte". Der 51-Jährige wohnt auch eineinhalb Jahre nach seiner Entlassung noch in Burghausen. −Foto: Butzhammer


Dreieinhalb Jahre war Uwe Wolf Trainer bei Wacker Burghausen. Schnell hat er sich dort durch seine emotionale Art Kultstatus erarbeitet. Im März 2017 wurde er freigestellt. Der Verein entschied, sich vom Profibetrieb zu verabschieden, Wolf hatte andere Pläne – und ging. Seither war es ruhig um den heute 51-Jährigen. Nun meldete sich Wolf, der einst auch den TSV 1860 München und den FC Ingolstadt trainierte, auf der Online-Plattform "dieblaue24" zu Wort: "Ich war die letzten zehn Monate weg vom Fenster - ich hatte Burnout."

Nach seiner Entlassung an der Salzach musste Wolf einige private Nackenschläge hinnehmen, auf die er aber nicht genauer einging. Da habe er gespürt, dass ihm mehr und mehr der Antrieb fehlte, erzählte er. "Auf einer Weiterbildungsreise in England habe ich gemerkt, dass etwas mit mir nicht stimmte", sagte er bei "dieblaue24". Er habe sich drei Spiele in der Premier League anschauen wollen. Nach dem zweiten sei er aber einfach im Hotel geblieben.

Zurück in München habe er einen Arzt aufgesucht, ließ sich unter anderem in einer Klinik am Chiemsee behandeln. "Ich wurde mit Medikamenten vollgepumpt. Jetzt bin ich aber wieder der Alte, auch wenn ich zehn Kilo mehr als früher habe", erzählte er der Online-Plattform. Nun suche er wieder einen Job, beobachte vor allem Spiele in Österreich. "Ich bin für alles offen", sagt er. Seine Präferenzen dürften aber in Österreich oder Süddeutschland liegen, denn: Wolf wohnt nach wie vor in Burghausen.












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