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04.12.2018 | 14:21 Uhr

Traditionsturnier wird eingestellt: Charly-Abelein-Cup – nach 25 Jahren ist Schluss

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25 Jahre lang war der Charly-Abelein-Cup eine begehrte Trophäe für die Fußballer in der Region – doch nun ist Schluss. −Foto: Archiv

25 Jahre lang war der Charly-Abelein-Cup eine begehrte Trophäe für die Fußballer in der Region – doch nun ist Schluss. −Foto: Archiv

25 Jahre lang war der Charly-Abelein-Cup eine begehrte Trophäe für die Fußballer in der Region – doch nun ist Schluss. −Foto: Archiv


Es war Jahre lang eines der Hallen-Highlights schlechthin für die Fußballer in der Region: Der Charly-Abelein-Cup, ein Turnier für Hobby-, Freizeit- und Stammtischmannschaften. 25 Jahre lang hatte die Veranstaltung in der Passauer Dreifachturnhalle einen festen Platz im Terminkalender vieler Kicker – doch nun ist Schluss. Das Traditionsturnier wird eingestellt, informiert Andreas Hieke, ein Vertreter des Stammtisches Silbereisen, der den Abelein-Cup stets ausgerichtet hat. Grund: "Das Interesse wird immer weniger", sagt Hieke. Im Januar wäre eigentlich noch ein Abschiedsturnier geplant gewesen. "Doch wir hatten bisher nur fünf Anmeldungen. Da lohnt sich der Aufwand nicht", sagt Hieke.

Vor ein paar Jahren war die Lage noch eine ganz andere. Die Macher des Abelein-Cups, den einst der (leider viel zu früh verstorbene ) Passsauer Stadtrat Charly Abelein sowie Walter "Ogo" Günther ins Leben gerufen hatten, konnten die ganzen Anmeldungen kaum noch unterbringen. Bis zu 38 Mannschaften gingen an den Start, das Turnier musste zum Teil auf zwei Tage aufgeteilt werden – Vorrunde und Endrunde. Neben ganz viel Spaß gab es beim Abelein-Cup stets unterhaltsamsten Budenzauber zu sehen. Das Niveau war meist sehr hoch, stets mischten zahlreiche Topspieler der Region wie Alex Starkl, Philipp Roos, Chris Brückl, Martin Krieg, Chris Seidl oder Philipp Weber mit. Und dann sind da natürlich die vielen schönen Geschichten, die das Turnier schrieb.

Der letzte Sieger: Im Vorjahr ging der Titel an den AS Rum. −Foto: Hönl

Der letzte Sieger: Im Vorjahr ging der Titel an den AS Rum. −Foto: Hönl

Der letzte Sieger: Im Vorjahr ging der Titel an den AS Rum. −Foto: Hönl


Wie die von Stefan Rockinger, heute Kapitän des Regionalligisten SV Schalding. 2014 kickte der damalige Oberpöringer bei den Zeugen Yeboah’s und begeisterte dabei den im Publikum sitzenden Schalding-Vorstand Wolfgang Wagner so dermaßen, dass Rockinger wenig später eine Einladung zum Probetraining beim SVS ins Haus flatterte – ein Jahr später wagte der damals 25-Jährige dann den Schritt an den Reuthinger Weg. Für Schlagzeilen sorgte im Jahr 2015 auch der Auftritt von Benedikt Schmid. Der Waldkirchen war zu dieser Zeit noch Profi in Diensten des SSV Jahn Regensburg – und ließ es sich dennoch nicht nehmen, mit seinen Kumpels der "Bierbande" beim Abelein-Cup aufzulaufen. Schmid wurde mit elf Treffern Torschützenkönig.

Im Vorjahr ging das Turnier dann mit nur mehr 12 Teilnehmern über die Bühne. Den Titel schnappte sich der AS Rum, ein Team um die Schönberger Bastian und Lukas Butscher sowie Benjamin und Manuel Klose. Sie setzten sich im Finale gegen das Team "As erste moi Beinand" um den Schaldinger Manuel Mörtlbauer durch, der auch zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde. Die meisten Treffer schoss Marco Wundsam, der für die stark besetzten Lockie’s Taxi Guests gleich 12 Mal einnetzte. Sie alle werden in Erinnerungen bleiben – als die letzten Geehrten beim Charly-Abelein-Cup. Denn 2019 fehlt das Traditionsturnier im Hallenkalender. Leider. − la












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