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07.11.2018 | 15:06 Uhr

Manuel Neuers Entdecker und Trainer in Passau: "Ein Torhüter muss positiv besessen sein"

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Er entdeckte und förderte Manuel Neuer, der später zum besten Torhüter der Welt wurde: Lothar Matuschak. −Foto: Escher

Er entdeckte und förderte Manuel Neuer, der später zum besten Torhüter der Welt wurde: Lothar Matuschak. −Foto: Escher

Er entdeckte und förderte Manuel Neuer, der später zum besten Torhüter der Welt wurde: Lothar Matuschak. −Foto: Escher


Manuel im gelben Torwartdress tippelt in schnellen Schritten einmal um ein blaues Hütchen auf der Torlinie, dann geht der 13-Jährige zu Boden und hechtet dem Schuss entgegen. "Ja, gut so, aber bei jeder Übung den Ball immer im Auge behalten", ruft Torwarttrainer Lothar Matuschak. Nebenan fliegt die zehnjährige Clara über eine kleine Hürde, macht sich ganz lang und dreht den Ball, den ihr Gregor Pogorzelcyk zuwirft, mit den Fingerspitzen um den Pfosten. "Sehr gut", ruft der Gründer der Torwartschule "Nummer 1" mit einem breiten Grinsen und klatscht in die Hände.

37 Torhüterinnen und Torhüter zwischen 8 und 16 Jahren, die sogar extra aus München, Regensburg, Österreich und dem tschechischen Budweis angereist waren, durften drei Tage lang auf der Sportanlage des VfB Passau-Grubweg bei den Trainern der renommierten Torwartschule aus dem Ruhrgebiet in die Lehre gehen. Lothar Matuschak, der Entdecker – und viereinhalb Jahre lang Trainer – von Bayern-Keeper Manuel Neuer, und Gregor Pogorzelczyk, aktuell Torwarttrainer beim MSV Duisburg, vermittelten mit ihrem Team Ralf Gatza und Timo Ridderbusch sowie den regionalen Torwarttrainern Oliver Farhauer, Paul Scheungrab und Mark Voss in sechs Trainingseinheiten die Grundlagen des modernen Torwartspiels. Von den koordinativen Grundlagen über die richtige Fang- und Falltechnik, Reaktionsübungen, bis zu Passfolgen und verschiedene Varianten der Spieleröffnung erstreckte sich das anspruchsvolle Programm. Nach hunderten von Hechtsprüngen mussten manche am dritten Tag schon ganz schön "pumpen".

37 Nachwuchstorhüter nahmen am Camp teil, das Martin Scholz (hinten 3 v.l.) organisiert hatte. Einige reisten dafür extra aus München, Regensburg oder dem tschechischen Budweis an. −Fotos: Alex Escher

37 Nachwuchstorhüter nahmen am Camp teil, das Martin Scholz (hinten 3 v.l.) organisiert hatte. Einige reisten dafür extra aus München, Regensburg oder dem tschechischen Budweis an. −Fotos: Alex Escher

37 Nachwuchstorhüter nahmen am Camp teil, das Martin Scholz (hinten 3 v.l.) organisiert hatte. Einige reisten dafür extra aus München, Regensburg oder dem tschechischen Budweis an. −Fotos: Alex Escher


Ein Höhepunkt war die Fragerunde mit Lothar Matuschak. Da war es plötzlich ganz still, als der 70-Jährige von Manuel Neuer erzählte. "Ein Torhüter muss positiv besessen sein", lautete die zentrale Botschaft von Matuschak, der selbst von 1975 bis 1979 bei Westfalia Herne in der zweiten Liga spielte. Bei Schalke 04 hatte er neben Manuel Neuer, Christian Wetklo oder Toni Tapalovic (den aktuellen Torwarttrainer des FC Bayern) noch zahlreiche weitere Keeper unter seinen Fittichen, die es bis in die Bundesliga schafften. Zum Beispiel Ralf Fährmann, den er als 13-Jährigen entdeckte und zu den Königsblauen holte.

Gregor Pogorzelczyk erzählte von den vielen Torhütern aus aller Welt, die schon zum Training in der Torwartschule "Nummer 1" waren. "Das Schönste ist das Lachen und die Freude der Kinder beim Training. So wie hier, bei diesem perfekt organisiertem Camp", erzählte der Torwartschulen-Gründer beim Abendessen im Passauer Oberhaus und versprach, mit seinem Team wieder zu kommen. Sehr zur Freude von Organisator Martin Scholz, der das Camp mit einigen Helfern bestens betreute. − nn












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