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"Hemmschwelle ist gerade hoch"  |  10.08.2021  |  06:00 Uhr

Schalding sucht seine Form – und reist mit einer B-Elf zum Pokalspiel

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Nachdenklich: SVS-Trainer Stefan Köck. −Foto: Lakota

Nachdenklich: SVS-Trainer Stefan Köck. −Foto: Lakota

Nachdenklich: SVS-Trainer Stefan Köck. −Foto: Lakota


Nach dem blassen 1:3 in der Liga gegen den VfB Eichstätt reist der SV Schalding am Abend nicht mit allen Stammspielern zum Toto-Pokal-Spiel beim oberpfälzischen Bezirksligisten SV Schwarzhofen (18.30 Uhr).

"Es werden einige Spieler aus der zweiten Reihe Gelegenheit bekommen, sich zu zeigen", kündigte Trainer Stefan Köck an. Die Entscheidung, welche Akteure sich die gut zweistündige Busfahrt sparen dürfen, entschied er nach dem Montagstraining. Angesichts der enormen Belastung nach langer Corona-Pause ist Köck nicht gerade glücklich über die Ansetzung des Toto-Pokals samt langer Anfahrt. Nach Holperstart in der Regionalliga Bayern (sechs Punkte aus sechs Spielen) hätte sich der Coach etwas Zeit für Trainingseinheiten gewünscht, um gerade in der Offensive an Abläufen zu feilen.

"Die Hemmschwelle ist bei uns gerade hoch. Wir schaffen es einfach nicht, fußballerisch Akzente zu setzen", urteilte der Trainer nach der jüngsten Ligapleite gegen Eichstätt. Woran es liegt, dass Schalding nach zwei guten Spielen zum Saisonstart völlig Form und Selbstvertrauen verloren hat? "Wenn ich es wüsste, hätte ich es schon abgestellt", sagte Köck. Er wolle nun viele Gespräche führen, genau analysieren. "Im Fußball entscheidet sich einfach verdammt viel im Kopf. Und da haben wir momentan ein Problem. Wir waren erneut nicht mutig genug."

652 Zuschauer am Reuthinger Weg musste am Samstag mitansehen, wie sich Schalding vor allem im Spielaufbau enorm schwer tat. Wie schon gegen Eltersdorf und Heimstetten schaffte es der SVS kaum, sich in der Hälfte des Gegners festzusetzen, Torchancen blieben fast komplett aus. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Fabian Schnabel (60.) fiel durch einen eigentlich harmlosen Freistoß, den Gäste-Keeper Florian Lamprecht durch die Finger rutschen ließ. Es war das erste fünfte Saisontor der Niederbayern, vier davon fielen nach Standardsituationen, aus dem Spiel heraus gab’s nur den 1:0-Führungstreffer gegen Nürnberg II. "Uns fehlt der Spirit und das Gefühl für die Situationen", meinte Köck nach dem Eichstätt-Spiel. "Wir haben kaum einen zweiten Ball bekommen. Wenn du nur ängstlich bist und abwartest, dann passieren irgendwann automatisch Gegentore. Das 1:2 und das 1:3 waren dann ganz einfach folgerichtig."

Man müsse schleunigst die Kurve bekommen, forderte Sportchef Markus Clemens schon vor einer Woche nach dem 1:1 in Eltersdorf. Doch bisher haben es die Verantwortlichen noch nicht geschafft, den richtigen Hebel zu finden. Vielleicht gelingt es dem SVS ja, beim Oberpfälzer Bezirksligisten seine Form und seinen Mut wiederzufinden. Wenn nicht, dann warten ganz harte Wochen auf die Passauer Vorstädter. Schon am Freitag steht die nächste Auswärtsfahrt in der Regionalliga an. Ins über 300 Kilometer entfernte Memmingen ... − aug/la












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayreuth
23
60:23
56
2.
Bayern München II
24
73:31
52
3.
Schweinfurt
22
69:28
43
4.
Illertissen
24
43:26
42
5.
Aubstadt
23
43:29
37
6.
Buchbach
22
35:21
37
7.
Burghausen
23
49:36
36
8.
Unterhaching
22
44:40
36
9.
FC Augsburg II
23
42:37
33
10.
Aschaffenburg
24
32:34
31
11.
Eichstätt
23
34:43
31
12.
Memmingen
24
36:49
28
13.
Pipinsried
24
31:46
28
14.
1.FC Nürnberg II
24
33:38
27
15.
Eltersdorf
20
31:41
23
16.
SV Schalding
23
26:43
23
17.
Heimstetten
24
33:49
21
18.
Rain
21
17:49
17
19.
Greuther Fürth II
22
28:54
16
20.
1860 Rosenheim
21
16:58
15




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