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Auch Schweinfurt geschlagen  |  05.08.2021  |  08:00 Uhr

"Sehr, sehr geil": Rasselbande mit Spaßfaktor – warum Wacker so gut Fußball spielt

von Michael Buchholz

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Gleich fünf Mal gab es im Regionalliga-Schlager gegen Schweinfurt Anlass für die Burghauser Jubeltraube. −Foto: Butzhammer

Gleich fünf Mal gab es im Regionalliga-Schlager gegen Schweinfurt Anlass für die Burghauser Jubeltraube. −Foto: Butzhammer

Gleich fünf Mal gab es im Regionalliga-Schlager gegen Schweinfurt Anlass für die Burghauser Jubeltraube. −Foto: Butzhammer


Wenn das nicht Laune macht! Der SV Wacker Burghausen hat nach dem 8:0 über den TSV 1860 Rosenheim und dem 3:2 bei der Spvgg Bayreuth am Dienstagabend beim 5:2-Sieg über den 1. FC Schweinfurt nicht nur erneut ein Feuerwerk gezündet, sondern auch den nächsten Topfavoriten regelrecht aus dem Stadion geschossen.

"Ein überragendes Spiel von uns gegen einen sehr starken Gegner. Wir sind überglücklich, ein sehr, sehr geiles Spiel für uns", lobt auch der sonst eher zurückhaltende Trainer Leo Haas seine Schützlinge für die Gala-Vorstellung gegen den amtierenden Meister überschwänglich. Ganz offensichtlich hat der Coach der Wacker-Rasselbande um Kapitän Christoph Schulz nicht nur Selbstvertrauen eingeimpft, sondern auch noch einen unbändigen Spaßfaktor.

"Unser Trainer lässt uns offensiv spielen, das ist seine Philosophie. Und das zahlt sich gerade aus. In den letzten Jahren haben wir uns oft schwer getan, Tore zu machen. Umso schöner, dass es im Moment richtig flutscht", freut sich der Capitano, der in der 21. Minute mit dem 2:1 selbst zum Torreigen beitrug.

Zum Thema: Der Wacker-Wahnsinn geht weiter: Burghausen schießt Schweinfurt aus dem Stadion

Bemerkenswert war auch, wie Wacker, das seit gefühlt zwei Jahrzehnten nicht mehr so elanvoll und so erfolgreich in eine Saison gestartet ist, den Rückstand durch Amar Cekic weggesteckt hat (17.). Nur eine Zeigerumdrehung später folgte die Antwort durch Christoph Maier, der eine Flanke von Noah Agbaje zu seinem fünften Treffer innerhalb einer Woche verwandelte. Dem nächsten Tor durch Schulz ging ein tolles Solo von Robin Ungerath voraus, dessen Schuss geblockt wurde. Dabei kam die Kugel zum rechten Außenverteidiger, der bei strömendem Regen aus 14m trocken einnetzte (21.) – ein echter Nackenschlag für die Elf von Trainer Tobias Strobl, dem weitere folgten.

Unter anderem durch Ungerath, der schon bei sieben Saisontoren steht: "Ich glaube, jeder hat gesehen, was für ein geiles Spiel das war. Wir haben gesagt, dass wir wieder eine geile erste Halbzeit brauchen. Wir haben dann zwar das 0:1 bekommen, das war nicht der Plan, aber wir sind stark zurückgekommen. Wir haben uns Chancen herausgespielt, wir waren die bessere Mannschaft", freute sich der 22-jährige Shooting-Star. Am Freitagabend (18.30 Uhr) trifft der SV Wacker auswärts auf Viktoria Aschaffenburg.

Mehr dazu lesen Sie in der Donnerstagsausgabe Ihrer Heimatzeitung.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayreuth
23
60:23
56
2.
Bayern München II
24
73:31
52
3.
Schweinfurt
22
69:28
43
4.
Illertissen
24
43:26
42
5.
Aubstadt
23
43:29
37
6.
Buchbach
22
35:21
37
7.
Burghausen
23
49:36
36
8.
Unterhaching
22
44:40
36
9.
FC Augsburg II
23
42:37
33
10.
Aschaffenburg
24
32:34
31
11.
Eichstätt
23
34:43
31
12.
Memmingen
24
36:49
28
13.
Pipinsried
24
31:46
28
14.
1.FC Nürnberg II
24
33:38
27
15.
Eltersdorf
20
31:41
23
16.
SV Schalding
23
26:43
23
17.
Heimstetten
24
33:49
21
18.
Rain
21
17:49
17
19.
Greuther Fürth II
22
28:54
16
20.
1860 Rosenheim
21
16:58
15




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