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Neuer Coach im Fokus der Regionalliga  |  14.07.2021  |  09:08 Uhr

"Keine Scheißhaus-Parolen raushauen": Sandro Wagner und sein Plan mit Unterhaching

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Sandro Wagner wurde am Dienstag in einer Pressekonferenz offiziell als Trainer der Spvgg Unterhaching vorgestellt. −Foto: dpa

Sandro Wagner wurde am Dienstag in einer Pressekonferenz offiziell als Trainer der Spvgg Unterhaching vorgestellt. −Foto: dpa

Sandro Wagner wurde am Dienstag in einer Pressekonferenz offiziell als Trainer der Spvgg Unterhaching vorgestellt. −Foto: dpa


Sandro Wagner will die Spvgg Unterhaching mit viel Emotionalität wieder zurück in die 3. Liga führen. Das kündigte der neue Trainer des Fußball-Regionalligisten am Dienstag an.

"Ich bin Feuer und Flamme für die Aufgabe", sagte der ehemalige Nationalspieler, plädierte zugleich aber für Nachsicht gegenüber seinem Team, in dem neben wenigen Routiniers sehr viele junge Spieler sind. "Wir wollen den maximalen Erfolg, aber das braucht Zeit." Sein Projekt bei den Hachingern sei auf 24 Monate ausgelegt, sagte er.

Wagner hatte die erste Mannschaft übernommen, nachdem er nur für kurze Zeit Nachwuchscoach war. Er gibt sein Debüt als Chefcoach und macht parallel noch den Trainerschein. "Ich habe richtig Lust drauf", sagte er. Seit Jahren habe er Kontakt zu vielen Trainern und alle möglichen Infos "wie ein Schwamm" aufgesaugt. "Ich habe von jedem etwas mitgenommen, von den Guten und von den Blinden", flachste er.

Vergleiche mit anderen deutsches Coaches, vor allem den ebenfalls emotionalen und meinungsstarken Jürgen Klopp und Julian Nagelsmann, lehnte er aber entschieden ab. Er sei "null Prozent" wie die beiden, unterstrich der 33-Jährige. "Ich gehe meinen Weg. Das sind tolle Namen, aber da muss ich noch ganz, ganz, ganz viel beweisen." Dabei habe er einen "Riesenrespekt vor der ganzen Traineraufgabe".

Wagner war als Stürmer in der Bundesliga unter anderem für Hoffenheim, Bremen und den FC Bayern aktiv. Er beendete die aktive Karriere im Sommer 2020, nebenher ist er noch TV-Experte. Mit seiner Frau und den vier Kindern wohnt er in Unterhaching. Privates trägt Wagner aber nicht in die Öffentlichkeit, sozialen Medien wie Instagram oder Twitter verschließt er sich. "Ich nehme mich nicht wichtiger als ich bin." Und auf dem Platz beim Fußball sei man sowieso ganz anders als privat. "Manchmal höre ich dann: Du bis ja gar nicht so unsympathisch."

Nach dem Abstieg aus der 3. Liga startet Unterhaching am Donnerstag (18.30 Uhr) beim TSV Aubstadt in die neue Saison. Wagner fordert von seinen Spielern vollsten Einsatz, "dass du das Feuer auch spürst". Auf die Frage, ob sein FC-Bayern-Gen ein Erfolgsfaktor sein könne, antwortete er: "Ich habe das Sandro-Wagner-Gen, und das heißt auch gewinnen. Und der Manni ist auch ein Gewinner."

Der dabei angesprochene Vereinspräsident Manfred Schwabl unterstrich den Anspruch, so schnell wie möglich "mindestens wieder 3. Liga zu spielen". Von Coach Wagner, der in Haching wohnt, ist er überzeugt. "Den hat uns das Christkindl vor die Tür gelegt", sagte Schwabl.

Witzig: Nach mehr als einer Stunde verabschiedet sich Vierfach-Papa Wagner von der PK. Er muss in die Schule, ein Sprechstundentermin beim Lehrer seines Sohnes steht an.

Sandro Wagner über ...

... die Regionalliga Bayern: "Ich habe davor Riesen-Respekt und Demut. Es warten eklige Schlachten auf uns. Da müssen wir immer gewappnet sein."

... das erste Spiel am Donnerstag: "Ich habe richtig Bock, nach Aubstadt zu fahren. Alle Videos, die es im Netz gab, habe ich mir reingezogen. Ich kenne jeden Spieler, teilweise sogar deren Geschwister."

... seine neue Aufgabe in Unterhaching: " Ich wohne hier seit sieben Jahren, bin verwurzelt. Das Projekt, viele Spieler aus der Jugend hochzuziehen, gefällt mir sehr gut. Gerade auch, weil ich einen Sohn habe, der bei Haching spielt. Ich bin Feuer und Flamme für die Aufgabe und will ein richtig guter Fußballtrainer werden. Aber ich stehe ganz am Anfang, deswegen bringt es nichts, wenn ich irgendwelche Scheißhaus-Parolen raushaue."

... sein Gewinner-Gen aus FC-Bayern-Zeiten: "Ich habe das Sandro-Wagner-Gen und das will auch immer gewinnen. In jeder Trainingseinheit, immer, egal was ich mache. Auch, wenn ich zuhause den Rasen mähe, möchte ich es richtig gut machen. Da bin ich so ein Freak. Das hat nichts mit dem FC Bayern zu tun, das ist so in mir drinnen. Ich will immer den maximalen Erfolg."












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München II
12
43:14
27
2.
Bayreuth
11
29:11
27
3.
Schweinfurt
13
42:15
25
4.
Burghausen
14
33:24
25
5.
Buchbach
14
23:14
23
6.
Aubstadt
14
25:17
23
7.
Unterhaching
13
24:27
20
8.
Illertissen
13
21:16
19
9.
FC Augsburg II
12
21:17
18
10.
Pipinsried
12
20:21
18
11.
Aschaffenburg
13
18:23
18
12.
Eichstätt
14
21:28
18
13.
Memmingen
14
22:27
17
14.
Heimstetten
13
20:23
16
15.
1.FC Nürnberg II
14
21:23
14
16.
Eltersdorf
13
21:27
14
17.
SV Schalding
14
16:31
13
18.
Greuther Fürth II
11
16:24
10
19.
Rain
14
9:37
8
20.
1860 Rosenheim
12
12:38
7




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