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Ex-Schaldinger ins Team der Saison gewählt  |  27.04.2021  |  06:00 Uhr

Pirat Pex auf Beutezug in den USA: Stephansposchinger schreibt College-Geschichte

von Sebastian Lippert

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Ein Sieg für die Ewigkeit: Stolz präsentiert der Stephansposchinger Johannes Pex im Trikot der Seton Hall University die Trophäe für den Gewinn der Big East Conference. Auf dem Pokal ist die Jahreszahl 2020 eingraviert – normalerweise spielt die Liga im Herbst. −Foto: Pex

Ein Sieg für die Ewigkeit: Stolz präsentiert der Stephansposchinger Johannes Pex im Trikot der Seton Hall University die Trophäe für den Gewinn der Big East Conference. Auf dem Pokal ist die Jahreszahl 2020 eingraviert – normalerweise spielt die Liga im Herbst. −Foto: Pex

Ein Sieg für die Ewigkeit: Stolz präsentiert der Stephansposchinger Johannes Pex im Trikot der Seton Hall University die Trophäe für den Gewinn der Big East Conference. Auf dem Pokal ist die Jahreszahl 2020 eingraviert – normalerweise spielt die Liga im Herbst. −Foto: Pex


Von Stephansposching nach New York City, Big Apple anstatt Donaufähre: Im Januar hat Johannes Pex (23) das Abenteuer seines Lebens angetreten. Der Niederbayer machte sich auf den Weg in die Vereinigten Staaten, um dort ein Fußball-Stipendium anzugehen. Nur drei Monate später ist er einer der bekanntesten Studenten seiner Uni: Die Seton Hall University hat erstmals seit über 30 Jahren die Big-East-Liga gewonnen und den Einzug ins National-Turnier geschafft. Wenn es nach Pex geht, war der erste Titel nur der Anfang – der Beutezug der "Piraten" soll noch lange nicht vorbei sein.

Rückblende: ein Samstag, Washington D.C., 16.30 Uhr Ortszeit. Im Strafraum des Shaw Field Stadium herrscht Hektik. Seton Hall führt mit 2:1 im Liga-Finale gegen Georgetown, es läuft die 67. Spielminute. Der Vorjahres-Champion hat gerade einen Elfmeter verballert, und damit die beste Chance auf den Ausgleich. Auch aus seinen 23 Regionalliga-Spielen für den SV Schalding-Heining weiß Pex, wie wichtig jetzt jede Sekunde ist: Die Nummer 2 der Seton Hall-Piraten kommt von links angeflogen, um den Nachschuss zu blocken, die halbe Mannschaft hechtet durch den Sechzehner. Geblockt! Nächster Schuss. Geblockt! Der Ball springt ins Aus, die doppelte Pex-Faust schnellt nach oben: Yes!

Nach 90 Minuten steht es immer noch 2:1. Zwei Jahre lang hatte Georgetown nicht verloren, 30 Jahre lang wartete Seton Hall auf einen Titel, nun war es damit vorbei: Die Seton Hall University ist Meister der elf Teams starken und prestigeträchtigen "Big East Conference". Auf dem Feld rasten alle aus, übers Grün schallt "Scha la la la la, Seton Hall!" und Pex übergießt den Chefcoach nach guter Feier-Tradition mit einem Eimer voll klebrigem Energy-Drink.

In einer Hinsicht überraschten ihn die Amerikaner

Die Sekunden nach dem Elfmeter waren die Schlüsselszene der Partie. "Unser Teamspirit ist unglaublich. Ich hätte nie gedacht, dass wir auf so kurze Zeit so ein Teamgefüge aufbauen. Unser Trainer Andreas Lindberg hat alle Spieler selbst ausgesucht und vor allem auf den Charakter geschaut, mit den vielen Siegen hat sich einer super Stimmung aufgebaut", erzählt Johannes Pex. In der Startelf stehen fast nur Europäer, "wir denken Fußball gleich", nennt Pex eine der vermeintlichen Stärken. Und: Alle haben alles gegeben, auch die Reservisten: "Die Amerikaner geben einem krass viel Unterstützung von außen, das kenne ich so aus Deutschland nicht."

Der 23-Jährige, ausgebildet bei der Spvgg Greuther Fürth und beim 1.FC Nürnberg, stand 90 Minuten auf dem Feld und holte sich Gelb ab. Der Schiedsrichter hatte ihn und Mitspieler Luca Dähn (Viktoria Aschaffenburg) mehrmals ermahnt, weil diese sich auf Deutsch unterhielten. Es mag Zufall sein, dass nur die Deutschen innerhalb von zwei Minuten eine gelbe Karte gesehen haben – Pex kann drüber lachen. Auch, weil ihn die Trainer der Big East Conference in das "Team der Saison" gewählt hatten. "Für mich bedeutet die Auszeichnung nicht so viel, ich will mit der Mannschaft etwas gewinnen", sagt Pex, "aber auf mich wirkt es, als wäre das für die Amis unglaublich wichtig. Sie legen großen Wert auf Statistiken und Auszeichnungen." Der Stephansposchinger hält das anders, gibt sich bescheiden. Er will die Titel für die Uni, nicht für sich.

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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayreuth
38
103:39
93
2.
Bayern München II
38
113:50
86
3.
Burghausen
38
84:54
64
4.
Unterhaching
38
73:59
64
5.
Schweinfurt
38
96:56
62
6.
Aubstadt
38
74:43
61
7.
Illertissen
38
57:45
59
8.
Aschaffenburg
38
54:53
51
9.
FC Augsburg II
38
68:70
50
10.
Eichstätt
38
49:62
50
11.
1.FC Nürnberg II
38
55:56
49
12.
Buchbach
38
50:46
48
13.
Pipinsried
38
52:72
48
14.
Heimstetten
38
56:68
47
15.
Rain
38
43:66
45
16.
Eltersdorf
38
55:84
41
17.
Greuther Fürth II
38
50:67
40
18.
Memmingen
38
44:72
38
19.
SV Schalding
38
34:85
29
20.
1860 Rosenheim
38
39:102
27




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