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Abenteuer Slowakei  |  19.02.2021  |  06:00 Uhr

Benjamin Kindsvater kämpft beim FC Nitra um den Anschluss

von Michael Buchholz

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Von 2010 bis 2017 hat Benjamin Kindsvater des Trikot des SV Wacker getragen, danach ging es zu 1860 München. Insgesamt brachte es der 28-Jährige auf 45 Drittliga-Spiele. −Foto: Buchholz

Von 2010 bis 2017 hat Benjamin Kindsvater des Trikot des SV Wacker getragen, danach ging es zu 1860 München. Insgesamt brachte es der 28-Jährige auf 45 Drittliga-Spiele. −Foto: Buchholz

Von 2010 bis 2017 hat Benjamin Kindsvater des Trikot des SV Wacker getragen, danach ging es zu 1860 München. Insgesamt brachte es der 28-Jährige auf 45 Drittliga-Spiele. −Foto: Buchholz


Seit gut zwei Wochen steht Benjamin Kindsvater, der von 2010 bis 2017 das Trikot des SV Wacker Burghausen getragen hat, beim slowakischen Fußball-Erstligisten FC Nitra unter Vertrag (wie bereits berichtet). Der 28-jährige Flügelflitzer, der am Montag Geburtstag feierte, kämpft vorerst um den Anschluss und stand bei der 1:3-Niederlage seines Teams am letzten Samstag bei FK Pohronie erwartungsgemäß nicht im Kader: "Ich habe ja ein halbes Jahr kaum trainiert, da hänge ich natürlich noch nach."

Die Entscheidung für das Abenteuer slowakische Fortuna Liga hat der Traunreuter, der im Sommer letzten Jahres nach drei Jahren beim TSV 1860 München keinen Vertrag mehr bekommen hat, binnen 48 Stunden getroffen: "Das ging alles sehr schnell. Der neue Vereins-Sponsor hat meinen Berater kontaktiert, dann haben wir uns in Nürnberg getroffen und zwei Tage später war ich in Nitra."

Viel gesehen hat Kindsvater von der ältesten Stadt der Slowakei noch nicht. Auch wegen der strengen Corona-Auflagen pendelt der Neuzugang hauptsächlich zwischen Hotel und Trainingsplatz. "Die Trainingsbedingungen in Nitra sind sehr gut, das Stadion ist vor zwei Jahren umgebaut worden. Aber es liegt Schnee und es ist kalt. Da tun die alten Knochen schon weh. So ganz jung bin ich ja auch nicht mehr", erzählt der Blondschof, der vergangene Woche zum Einstand ein Lied singen musste: "Nicht gerade meine Stärke, aber das ist bei dem Klub so Tradition."

Kindsvater ist gut aufgenommen worden. Immerhin neun Deutsche stehen mittlerweile beim FC Nitra unter Vertrag, der vom mittelfränkischen Autohändler Peter Hammer gesponsert wird. Der Einstand war turbulent: "Beim ersten Training war noch der alte Trainer da, der war aber am nächsten Tag schon weg." Inzwischen hat Peter Lérant (44) das Sagen, der mal in Leverkusen, in Luzern und bei mehreren österreichischen Vereinen gespielt hat und deswegen auch etwas deutsch spricht. "Slowakisch ist wirklich schwer, aber im Training wird überwiegend englisch gesprochen und der Trainer erklärt uns auch einzelne Aufgaben immer mal wieder auf Deutsch", so der Oberbayer.

Bis Juni 2022 hat der Linksfuß beim FC Nitra unterschrieben, das Ziel des Vereins in dieser Saison ist es unter die ersten Sechs zu kommen, um die Meisterrunde zu erreichen. Die letzten sechs Teams spielen dann in der zweiten Saisonhälfte gegen den Abstieg. "Das wollen wir vermeiden, aber die Mannschaft muss sich bei so vielen Neuzugängen erst finden, das geht sicher nicht von heute auf morgen." Wann Kindsvater selber mithelfen wird, kann er aktuell noch nicht beurteilen: "Es passt bisher alles sehr gut, aber ich brauche sicher noch etwas Zeit, um wieder topfit zu werden."












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München II
4
16:5
12
2.
Schweinfurt
4
15:4
10
3.
Pipinsried
4
9:4
10
4.
Bayreuth
4
13:4
9
4.
Burghausen
4
13:4
9
6.
Buchbach
4
6:2
7
7.
Aschaffenburg
4
5:3
7
8.
Eichstätt
4
10:9
7
9.
1.FC Nürnberg II
4
8:5
5
10.
Illertissen
4
4:4
5
11.
SV Schalding
4
3:4
5
12.
1860 Rosenheim
4
2:9
5
13.
Heimstetten
4
5:5
4
14.
Unterhaching
4
3:7
4
15.
FC Augsburg II
4
4:8
3
16.
Memmingen
4
6:10
2
17.
Aubstadt
4
2:7
2
18.
Greuther Fürth II
4
4:12
2
19.
Eltersdorf
4
3:11
1
20.
Rain
4
1:15
0




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