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29.12.2019  |  19:49 Uhr

Angekommen in der Heimat: Ex-Wacker-Kapitän Christoph Burkhard kickt jetzt als spielender "Co"

von Alexander Nöbauer

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Mehr als 250 Pflichtspiele bestritt Christoph Burkhard (l.) in der 3. Liga sowie Regionalliga für den SV Wacker Burghausen, zwischen 2009 und 2017 war er an der Salzach aktiv. −Foto: Butzhammer

Mehr als 250 Pflichtspiele bestritt Christoph Burkhard (l.) in der 3. Liga sowie Regionalliga für den SV Wacker Burghausen, zwischen 2009 und 2017 war er an der Salzach aktiv. −Foto: Butzhammer

Mehr als 250 Pflichtspiele bestritt Christoph Burkhard (l.) in der 3. Liga sowie Regionalliga für den SV Wacker Burghausen, zwischen 2009 und 2017 war er an der Salzach aktiv. −Foto: Butzhammer


Kapitän, Rechtsverteidiger, Nummer 14, Elfmeterverwandler – und vor allem Publikumsliebling! Acht Jahre lang, zwischen 2009 und 2017, hat Christoph Burkhard für den SV Wacker Burghausen in der 3. Liga und eine Klasse darunter seine Knochen hingehalten. Diese Karriere lässt der 35-Jährige nun ausklingen – als spielender Co-Trainer bei seinem Heimatverein, dem TSV Hollenbach (Landkreis Aichach-Friedberg) in der Bezirksliga. Job und vor allem die Familie stehen nämlich nun an erster Stelle beim Ex-Profi.

Es war ein äußerst emotionaler Moment, als Christoph Burkhard sich im Sommer 2017 vom SV Wacker verabschiedete. In über 250 Pflichtspielen war er da für die Salzachstädter auf dem Platz gestanden. Es floss durchaus die eine oder andere Träne. "Meine Frau und ich haben uns in Burghausen super wohlgefühlt. Wir wären auch gerne hier geblieben, wenn es weiter gegangen wäre." Das Schicksal hatte aber etwas anderes mit ihnen vor. Etwas, das dem Kicker auch gar nicht so wirklich widerstrebte: Es ging zurück Richtung Heimat. "Das war ohnehin immer mein großer Traum. Und ich bin froh, dass meine Frau Tina den mitgemacht hat." Doch nicht nur die: Sohn Valentin (jetzt drei Jahre alt) war bereits zur Familie gestoßen, erlebte die letzte Zeit in Burghausen noch mit. "Er wächst und gedeiht prächtig, das ist richtig cool, das zu sehen", freut sich der stolze Papa.

Dabei war die Zeit nach Burghausen gar nicht so erfreulich für ihn. Das erste Jahr kickte er beim FC Pipinsried, Regionalliga-Aufsteiger. "Keiner hatte gedacht, dass wir die Klasse halten. Aber wir haben es gepackt." Auch im Jahr drauf stand er bei dem Team nordwestlich von München unter Vertrag, gespielt hat er aber kaum mehr. Nur mehr 14 Einsätze statt 34 Spielen wie in der Vorsaison. Über 90 Minuten war es gar nur noch zwei. "Für den Aufwand, dass wir drei Mal die Woche Training hatten und am Wochenende dann einen ganzen Tag unterwegs waren, du aber kaum spielst, war es mir das nicht mehr wert. Du hast ja auch eine Familie, die dich dann nicht sieht." Es habe Meinungsverschiedenheiten gegeben, die Chemie habe nicht mehr gestimmt. Christoph Burkhard entschied sich, zum Jahresende zu gehen. Aus der Traum, so nahe wie möglich an der Heimat ganz hoch Fußball zu spielen.

Doch was nun? Mit 34 die Fußballschuhe endgültig an den Nagel hängen? Niemals! Wenn, dann nochmal für den Heimatverein auflaufen. "Es war schon ein Riesenschritt für mich, dass ich in die Bezirksliga zurückgehe." In dieser kickt der TSV Hollenbach. "Ich habe mir gedacht, ich werde eh keine Bäume mehr ausreißen, also warum nicht? Es war auf alle Fälle der richtige Weg."

Einer, der in Hollenbach aber nicht zwangsweise enden muss. Wenn auch nicht mehr auf, sondern neben dem Feld. Aufgrund seiner Erfahrung haben ihn die Verantwortlichen nämlich gleich als spielenden Co-Trainer engagiert. Und als sich Spielertrainer Christian Adrianowytsch im Sommer das Kreuzband riss, wurden prompt dem Ex-Profi wichtige Aufgaben anvertraut. "Da steckt schon einiges dahinter: Trainingsplan erstellen, Punktspiele vorbereiten und dazwischen immer wieder mit den Spielern reden." Zeitaufwändig sei das Ganze, aber: "Es ist eine interessante Aufgabe, die viel Spaß bereitet."

Mehr dazu lesen Sie am 30. Dezember im Alt-Neuöttinger Anzeiger.












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Türkgücü München
22
50:19
53
2.
Schweinfurt
22
48:26
45
3.
Nürnberg II
22
47:25
40
4.
Bayreuth
22
44:26
38
5.
Aschaffenburg
22
44:27
38
6.
Eichstätt
22
39:21
36
7.
Greuther Fürth II
22
29:25
34
8.
Buchbach
22
27:29
33
9.
Aubstadt
21
37:34
32
10.
FC Augsburg II
22
37:33
28
11.
Illertissen
22
32:44
25
12.
Rain/Lech
22
24:40
24
13.
Burghausen
22
26:32
23
14.
SV Schalding
22
26:47
23
15.
1860 Rosenheim
22
27:52
21
16.
Heimstetten
22
35:51
20
17.
Memmingen
21
22:36
18
18.
Garching
20
23:50
15




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