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05.12.2019  |  20:40 Uhr

DFB: Präsidentenkonferenz fordert Anzeigen bei Straftaten im Amateurfußball

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Bewusst geschlagen: Der Schiedsrichter der Partie FSV Münster gegen TV Semd in der C-Liga Dieburg. −Screenshot: Augustin/Twitter: @TheRoyalShovel

Bewusst geschlagen: Der Schiedsrichter der Partie FSV Münster gegen TV Semd in der C-Liga Dieburg. −Screenshot: Augustin/Twitter: @TheRoyalShovel

Bewusst geschlagen: Der Schiedsrichter der Partie FSV Münster gegen TV Semd in der C-Liga Dieburg. −Screenshot: Augustin/Twitter: @TheRoyalShovel


Die Präsidenten der Regional- und Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund (DFB) haben der Gewalt im Amateurfußball den Kampf angesagt (lesen Sie dazu auch: Drakonische Strafe nach Tritt gegen Kopf: BFV schließt Bad Abbachs Paul Samangassou aus). Ein besonderes Augenmerk legte die Konferenz auf Schutz und Unterstützung der Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen. "Respekt, Fairplay, Gewaltfreiheit und das sportliche Miteinander auf Deutschlands Fußballplätzen", sollen gestärkt werden, hieß es in einer Mitteilung des DFB am Donnerstag.

Die Verbandspräsidenten sprachen sich nachdrücklich dafür aus, dass Straftaten auf Fußballplätzen stets auch zur Anzeige gebracht und von den zuständigen Behörden konsequent strafrechtlich verfolgt werden. Ein Wunsch an die Politik sei es darüber hinaus, ein bundesweit flächendeckendes Gewaltpräventionsprogramm anzubieten.

Die Landesverbände streben eine Ausweitung ihrer Schulungsmaßnahmen für die Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen in Form eines Deeskalationstrainings an. Bisherige Angebote des DFB und seiner Landesverbände sollen gebündelt und leichter zugänglich gemacht werden. "Die klare Botschaft ist: Wir lassen niemanden alleine und wir sind nicht alleine. Jegliche Gewalt, jegliche Angriffe auf Sportplätzen sind Angriffe auf den Fußball. Das muss aufhören", forderte DFB-Vizepräsident Rainer Koch.

Ziel sei es auch, die Datenqualität zu verbessern, um ein differenzierteres Lagebild des Amateurfußballs zu erhalten. In der vergangenen Saison wurden 0,05 Prozent der 1 305 136 erfassten Spiele wegen eines Gewaltvorfalls abgebrochen. Bei 6291 Spielen (0,48 Prozent) meldeten die Schiedsrichter eine Störung: bei 0,31 Prozent (3987) wegen einer Gewalthandlung, bei 0,21 Prozent (2725) wegen einer Diskriminierung.

Erst vor zwei Wochen war ein Spieler des FSV Münster nach der gewaltsamen Attacke auf Schiedsrichter Nils C. vom Dieburger Sportgericht zu einer dreijährigen Sperre verurteilt worden. Zudem wurde der FSV Münster für sechs Monate vom Spielbetrieb ausgeschlossen und mit einer Geldstrafe von 500 Euro belegt.

Nils C. war im Oktober im Spiel der hessischen Kreisliga C zwischen FSV Münster und TV Semd von einem FSV-Spieler per Faustschlag niedergestreckt und bewusstlos geschlagen worden. Der 22-Jährige musste daraufhin per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Zudem war das Halbfinale im Pokal des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV) zwischen den rheinland-pfälzischen Verbandsligisten TuS Rüssingen und Alemannia Waldalgesheim von Schiedsrichter Patrick Simon gegen Ende der ersten Hälfte abgebrochen worden, nachdem sein Assistent Jens Schmidt von einem Rüssinger Spieler zu Boden geschlagen worden war. − dpa/sid












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Schweinfurt
22
48:27
44
2.
Nürnberg II
22
51:25
43
3.
Bayreuth
22
48:27
40
4.
Aschaffenburg
21
44:25
38
5.
Greuther Fürth II
22
29:23
35
6.
Eichstätt
22
40:23
34
7.
Aubstadt
21
36:31
33
8.
Buchbach
21
26:26
31
9.
FC Augsburg II
21
35:30
28
10.
Burghausen
22
27:31
26
11.
Illertissen
22
33:46
25
12.
Rain/Lech
21
24:38
24
13.
Heimstetten
22
37:48
23
14.
SV Schalding
20
26:42
23
15.
1860 Rosenheim
22
28:52
21
16.
Memmingen
20
17:28
19
17.
Garching
19
20:47
13




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