Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...





18.11.2019  |  06:00 Uhr

Schaldings Matchwinner Mörtlbauer bleibt bescheiden: "Der Verein hat sich das verdient"

von Felix Drexler

Lesenswert (19) Lesenswert Weitersagen Weitersagen drucken Drucken


  • Artikel 1 / 30
  • Pfeil
  • Pfeil




Die Erleichterung ist ihnen ins Gesicht geschrieben. Nach zuvor neun Spielen ohne Sieg feiern die Schaldinger Spieler den 3:2-Siegtreffer von Manuel Mörtlbauer (Nummer 3) in Aubstadt ausgelassen. −Foto: Michael Horlin

Die Erleichterung ist ihnen ins Gesicht geschrieben. Nach zuvor neun Spielen ohne Sieg feiern die Schaldinger Spieler den 3:2-Siegtreffer von Manuel Mörtlbauer (Nummer 3) in Aubstadt ausgelassen. −Foto: Michael Horlin

Die Erleichterung ist ihnen ins Gesicht geschrieben. Nach zuvor neun Spielen ohne Sieg feiern die Schaldinger Spieler den 3:2-Siegtreffer von Manuel Mörtlbauer (Nummer 3) in Aubstadt ausgelassen. −Foto: Michael Horlin


Wenn er ein Drehbuch für dieses Spiel schreiben hätte müssen, er hätte wohl genau diese Handlung gewählt: Reinkommen, treffen, gewinnen, heimfahren. Manuel Mörtlbauer ist in diesen Tagen der gefeierte Mann beim SV Schalding-Heining. Bei der für den SVS so wichtigen Auswärtspartie in Aubstadt avancierte der 27-jährige Defensivmann am Samstag mit seinem Siegtor in der 85. Minute zum Matchwinner für die Grünweißen.

Dabei ist Mörtlbauer eigentlich drei Ligen niedriger aktiv – als Spielertrainer der Schaldinger "Zweiten" in der Bezirksliga Ost. Dass er überhaupt zu seinem zweiten Regionalliga-Einsatz in dieser Saison kommt, ist vor allem dem Personalmangel der Schaldinger geschuldet. Trainer Stefan Köck nimmt den Verteidiger mit nach Unterfranken, wechselt ihn in der 70. Minute für Kapitän Markus Gallmaier ein. Eigentlich ist Mörtlbauer in der Bezirksliga-Mannschaft als Innenverteidiger im Einsatz, zum Teil spielt er auch als Außenverteidiger. Dieses Mal schickte ihn Köck als Außenstümer auf dem Platz – was danach folgt, wird Mörtlbauer wohl so schnell nicht mehr vergessen. Die Schaldinger drehen eine eigentlich schon verloren geglaubte Partie, gewinnen 3:2 – und feiern den ersten "Dreier" nach zuvor neun sieglosen Spielen. Ein Mutmacher, ein Befreiungsschlag. Und die Rückkehr der Hoffnung auf den Klassenerhalt. Das alles dank Mörtlbauer – der aber bescheiden bleibt.

Erstes Regionalliga-Tor – und dann gleich so ein wichtiges: Der Schaldinger Matchwinner Manuel Mörtlbauer. −Foto: Michael Sigl

Erstes Regionalliga-Tor – und dann gleich so ein wichtiges: Der Schaldinger Matchwinner Manuel Mörtlbauer. −Foto: Michael Sigl

Erstes Regionalliga-Tor – und dann gleich so ein wichtiges: Der Schaldinger Matchwinner Manuel Mörtlbauer. −Foto: Michael Sigl



(Video: Sporttotal.tv)

"Dass ich dem Team gleich so weiterhelfe, ist natürlich ein schönes Gefühl", sagt der Matchwinner, den nach seinem ersten Regionalliga-Tor zahlreiche Glückwünsche ereilen. Lob gibt es auch von Spielertrainer Stefan Köck: "Manuel ist zuverlässig und sehr engagiert, er hat seine Sache richtig gut gemacht. Umso schöner ist es, dass er dafür belohnt wurde." Mörtlbauer freut sich über den Zuspruch, stellt aber das Kollektiv in den Vordergrund. "Nach den erfolglosen letzten Wochen haben sich der Verein, die Mannschaft und die Verantwortlichen den Erfolg verdient. Ich freue mich, dass ich dabei sein kann." Und wie: Der Kopfball von Aubstadts Christian Köttler zu Keeper Christian Mack in der 85. Spielminute geriet zu kurz, Mörtlbauer sprintete dazwischen und netzte ein. Riesen-Jubel in Grünweiß, die daraufhin nichts mehr anbrennen lassen.

"In der zweiten Halbzeit sah man, wieso der Fußball manchmal nicht zu erklären ist", resümiert SVS-Coach Köck. "Wir hatten völlig den Mut verloren. Doch ausgerechnet der Doppelschlag der Hausherren war eine Initialzündung, weil dann keiner mehr Angst davor hatte, das 1:3 zu verschulden. Wir haben glücklich den Bock umgestoßen. Aber glücklich oder nicht, ist mir egal." Und Mörtlbauer? Der hat sich für die Partien vor der Winterpause am Reuthinger Weg gegen Greuther Fürth (Samstag, 14 Uhr) und in Burghausen (Freitag, 29. November, 19 Uhr) einen Platz im SVS-Kader gesichert. "Eine coole Erfahrung", sagt der 27-Jährige, der seine Zeit bei der "Ersten" als eine Art "Praktikum" sieht. "Als Trainer kann ich mir sehr viel von Stefan abschauen. Und als Spieler von meinen Mitspielern."
Lesen Sie mehr dazu in der Montagsausgabe Ihrer Heimatzeitung, Sport.












Sicherheitscode:



Dokumenten Information
Copyright © heimatsport.de 2021
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Aschaffenburg
25
51:27
50
2.
Nürnberg II
25
61:32
49
3.
Bayreuth
25
53:28
49
4.
Schweinfurt
23
48:29
44
5.
Aubstadt
25
43:41
39
6.
Eichstätt
26
46:32
37
7.
Greuther Fürth II
26
31:33
36
8.
Buchbach
25
32:29
35
9.
FC Augsburg II
25
44:35
34
10.
Burghausen
25
36:35
33
11.
SV Schalding
24
34:45
32
12.
Illertissen
25
37:51
31
13.
Rain/Lech
25
26:41
30
14.
Heimstetten
25
44:54
26
15.
1860 Rosenheim
25
30:61
21
16.
Memmingen
22
18:30
20
17.
Garching
20
21:52
13




−Symbolfoto: M. Duschl

Ihre letzte Hoffnung heißt Solidarität. Insgesamt 36 niederbayerische Fußball-Mannschaften von der...



Zwei deutsche Trainer im Nachbarland: Holger Stemplinger (r.) und Thomas Stockinger. −Foto: Lakota/Sigl

Glück und Pech – im Sport liegen sie manchmal ganz nahe beisammen. In Oberösterreich sind es...



Vor dem Spiel hatten zahlreiche Löwen-Fans ihr Team am Grünwalderstadion empfangen. −Foto: dpa

Endspiel für 1860, Mini-Chance für den FC Bayern II: Nach dem 2:2 am Sonntag im Münchner...



Gewohnt lautstark: Sascha Mölders. −Foto: imago images

Sascha Mölders war stinksauer. Nach dem 2:2 (1:1) seiner Münchner "Löwen" im Derby gegen den FC...



Thomas Schaaf. −Foto: dpa

In der größten Not hat Werder Bremen den Weg zurück in die Zukunft eingeschlagen: Einen Spieltag vor...





−Symbolfoto: M. Duschl

Ihre letzte Hoffnung heißt Solidarität. Insgesamt 36 niederbayerische Fußball-Mannschaften von der...



Künftig Teamkollegen: Andreé Hult, hier noch im Trikot des EHC Freiburg, wechselt zum EV Landshut und damit ins Team von Keeper Dimitri Pätzold. −Foto: Gerleigner

Noch mehr Schweden-Power für den EV Landshut: Der DEl-2-Klub hat Andreé Hult verpflichtet und damit...







Facebook


 Facebook Like-Box aktivieren 

(dies stellt eine direkte Verbindung Ihres Browsers zu Facebook her)









realisiert von Evolver