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12.07.2019  |  08:00 Uhr

"Wollen unter die ersten Sechs": Türkgücü-Trainer Maurer stapelt tief – und hat Respekt vor Schalding

von Alexander Nöbauer

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Zwei ehemalige Löwen auf der Trainerbank bei Türkgücü: Reiner Maurer (r.) gibt als Chef-Trainer die Kommandos, Michael Hofmann kümmert sich als ehemaliger Bundesliga-Torwart um die Keeper. −Foto: Butzhammer

Zwei ehemalige Löwen auf der Trainerbank bei Türkgücü: Reiner Maurer (r.) gibt als Chef-Trainer die Kommandos, Michael Hofmann kümmert sich als ehemaliger Bundesliga-Torwart um die Keeper. −Foto: Butzhammer

Zwei ehemalige Löwen auf der Trainerbank bei Türkgücü: Reiner Maurer (r.) gibt als Chef-Trainer die Kommandos, Michael Hofmann kümmert sich als ehemaliger Bundesliga-Torwart um die Keeper. −Foto: Butzhammer


Löwen-Dompteur war er schon, in Thailand hat er zwei Jahre lang in einem Land, in dem der Fußball nicht ganz oben steht, Entwicklungshilfe geleistet. Jetzt ist Reiner Maurer (59) wieder zurück an alter Wirkungsstätte – zumindest was die Stadt betrifft. Zur neuen Saison hat er den Regionalliga-Aufsteiger Türkgücü München übernommen.

Herr Maurer, kann sich Türkgücü, angesichts der Dominanz, in der kommenden Saison nur selbst schlagen?

Reiner Maurer: Das wäre maßlos überzogen. Wir sind nicht auf dem hohen Ross und die Bäume wachsen bei Türkgücü nicht in den Himmel. Ich hoffe mal am Ende der Saison ein bisschen höher als wo anders (lacht). Wir sollten uns für die Punktspiele nicht zu viel Last in den Rucksack packen. Ich denke aber schon, dass wir Spieler haben, die eine gewisse Erfahrung haben – und Spieler, die voll Gas geben. Von der Seite her bin ich ganz zuversichtlich, dass wir die Spiele gut bestreiten werden.

Es gibt 21 Neuzugänge. Wie schwierig ist es, daraus ein Team zu formen?

Maurer: Nach dem Spiel gegen Levski Sofia hat mir deren Trainer Petar Houbtchev gesagt, dass es für ihn schwierig ist, vier neue Spiele in vier Wochen zu integrieren. Ich habe ihm gesagt: Unsere elf Spieler kommen aus elf verschiedenen Vereinen. Wir sind jetzt drei Wochen zusammen, dafür hat das ganz gut geklappt.

Mit der Vorbereitung sind Sie so weit zufrieden?

Maurer: Wir müssen schauen, dass wir das Hoch aufrecht erhalten. Das läuft momentan sehr gut. Wir haben anstrengende Wochen hinter uns.

Wieso wechselt ein Trainer wie Sie mit Zweitliga-Erfahrung in die 4. Liga ?

Maurer: Ich habe ja auch schon Memmingen trainiert, ein paar Monate auch Miesbach zu Beginn meiner Laufbahn. Da habe ich gar kein Problem. Ich war bei ein paar Vereinen im Gespräch, aber dann kam das Angebot von Robert Hettich. Wir kennen uns schon lang aus unserer gemeinsamen Zeit bei 1860. In München ist Türkgücü für alle ein sehr interessantes Projekt.

Was haben Sie als Saisonziel ausgegeben?

Maurer: Das haben wir klar definiert, wir wollen unter die ersten Sechs kommen. Das müssen wir als Minimum auch erreichen.

Aber es soll doch sicherlich so schnell wie möglich in die 3. Liga hoch gehen?

Maurer: Für uns war erstmal wichtig, eine starke Mannschaft zusammen zu stellen. Die Verpflichtung von Mario Erb (bisher Käpitan bei Drittligist Uerdingen, Anm. d. Red.) war das letzte Puzzlestück Jetzt arbeiten wir weiter in der Vorbereitung. Ich denke, für einen Trainer ist es immer besser, wenn er keinen Fünf-Jahres-Plan aufstellt, sondern schaut, wie der nächste Monat funktioniert. Deshalb ist es für mich wichtig, die Spieler zu verbessern und nach oben zu bringen und die Mannschaft einen erfolgreichen und attraktiven Fußball spielen zu lassen.

Am Freitag geht es zum SV Schalding-Heining. Welches Spiel erwarten Sie dort?

Maurer: Ich weiß, dass die Zuschauer ganz eng am Spielfeld stehen, die Fans ihre Mannschaft gut unterstützen. Aber es ist eine Atmosphäre, in der wir uns mit unserer technischen Überlegenheit durchsetzen wollen und dann werden wir sehen, ob wir alles so umsetzen können, wie wir uns das so vorstellen.

Das komplette Gespräch mit Türkgücü-Trainer Reiner Maurer lesen Sie am Freitag, 12. Juli, im Sportteil der Passauer Neuen Presse und ihren Heimatausgaben.












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Aschaffenburg
1
4:0
3
2.
1860 Rosenheim
1
4:2
3
3.
Nürnberg II
1
3:1
3
3.
FC Augsburg II
1
3:1
3
5.
Türkgücü München
1
2:0
3
5.
Illertissen
1
2:0
3
7.
Greuther Fürth II
0
0:0
0
7.
Aubstadt
0
0:0
0
7.
Eichstätt
0
0:0
0
7.
Heimstetten
0
0:0
0
7.
Schweinfurt
0
0:0
0
7.
Rain/Lech
0
0:0
0
13.
Burghausen
1
2:4
0
14.
Garching
1
1:3
0
14.
Buchbach
1
1:3
0
16.
SV Schalding
1
0:2
0
16.
Memmingen
1
0:2
0
18.
Bayreuth
1
0:4
0




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