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21.05.2019  |  09:26 Uhr

Überraschende Rückkehr nach Schalding: Chris Brückl will "noch einmal angreifen" – FCV enttäuscht

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Trägt auch in Zukunft grün – aber nicht mehr das Trikot des FC Vilshofen: Christian Brückl kehrt zum SV Schalding zurück. −Foto: Mike Sigl

Trägt auch in Zukunft grün – aber nicht mehr das Trikot des FC Vilshofen: Christian Brückl kehrt zum SV Schalding zurück. −Foto: Mike Sigl

Trägt auch in Zukunft grün – aber nicht mehr das Trikot des FC Vilshofen: Christian Brückl kehrt zum SV Schalding zurück. −Foto: Mike Sigl


Damit haben wohl die wenigsten gerechnet: Christian Brückl kehrt nach nur einem Jahr zum SV Schalding zurück. Der 28-Jährige entschied sich dazu, seine Aufgabe als spielender Trainer des Kreisligisten FC Vilshofen nicht länger auszuführen und will noch einmal die sportliche Herausforderung suchen. "Ich möchte noch einmal richtig angreifen und so hoch wie möglich spielen. Diesen Schritt muss ich jetzt machen, in ein paar Jahren ist es dafür vom Alter her zu spät", sagt Brückl zu seinem überraschenden Wechsel. Beim FCV zeigt man sich derweil ziemlich enttäuscht, Brückl hatte schließlich im Winter für die neue Saison zugesagt.

Anders freilich ist die Gefühlslage beim SV Schalding. Dort freut man sich riesig über die Rückkehr des Mittelfeld-Strategen, der vor seinem Trainer-Engagement in Vilshofen viele, viele Jahre am Reuthinger Weg zu Hause war. Als exzellenter Fußball schaffte Brückl, den alle nur "Jinx" rufen, den Sprung über die zweite Mannschaft des SVS in die Regionalliga und avancierte dort zum absoluten Leistungsträger. In seiner letzten Saison in Schalding machten Brückl allerdings Verletzungen (Knie, Rücken) zu schaffen, der Kapitän verpasste viele Spiele, saß oft auch nur auf der Bank – auch, weil er beruflich bedingt oft verhindert war. Doch nun scheint neuer Ehrgeiz in Brückl geweckt worden zu sein. "Bei mir gab es im privaten Umfeld Veränderungen. Ich habe jetzt wieder mehr Zeit, kann mich voll auf den Fußball konzentrieren. Auch körperlich geht es mir jetzt wieder ganz gut", sagt Brückl. Das Jahr in Vilshofen haben ihn zudem "reifer" werden lassen, "ich denke, da habe ich nochmal einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht".

Auf die Gründe, warum er sich entgegen seiner ursprünglichen Pläne – Brückl hatte beim FC Vilshofen schon für die neue Saison zugesagt − anders entschied und nach Schalding wechselt, will der Passauer nicht näher eingehen. Er sagt nur: "In erster Linie möchte ich mich beim FC Vilshofen bedanken, dass mir die Chance gegeben wurde, ins Trainergeschäft einzusteigen und wünsche dem FCV natürlich weiterhin alles Gute. Die gemeinsame Arbeit mit Udo Tolksdorf hat richtig Spaß gemacht und es fällt mir nicht leicht, mich von dieser coolen Truppe zu trennen. Aber der Ehrgeiz ist einfach noch zu groß und ich möchte es nochmal wissen. Der Kontakt zu den Verantwortlichen und Spielern beim SVS ist ja letztendlich nie abgerissen. Von daher möchte ich jetzt einfach nochmal so hoch wie möglich spielen und freue mich richtig auf die Rückkehr."

Weniger begeistert zeigt man sich beim FC Vilshofen, der am Wochenende durch eine 1:2-Heimniederlage gegen Grainet Platz 2 und damit die Aufstiegschance in die Bezirksliga verspielte. "Wir sind natürlich ziemlich enttäuscht und der Abgang tut uns sehr weh. Vor allem der Zeitpunkt ist extrem ungünstig, denn für uns ist es jetzt ganz schwierig, einen Ersatz zu finden", sagt der Sportliche Leiter Marco Wellner. Der Verein habe fest mit einem weiteren Engagement Brückls gerechnet, "es gab für uns keine Anzeichen, dass es anders kommt". Am Montag informierte Brückl den FCV-Sportchef dann über seinen Wechsel. "Wir müssen jetzt schauen, was personell für uns noch möglich ist. Viele Spieler haben ja schon bei anderen Vereinen zugesagt", meint Wellner, der gerne wieder einen zweiten Mann neben Trainer Tolksdorf installieren möchte.

Beim SV Schalding nimmt der Kader indes immer konkretere Formen an. Erst am Montag gab der Regionalligist bekannt, dass vier junge Talente nach oben gezogen werden. Nahezu alle Stammspieler werden auch in der neuen Saison für die Passauer Vorstädter auflaufen. Dazu kommt Michael Pillmeier vom 1.FC Passau. Und nun also auch Brückl. "Chris Brückl hat über zehn Jahre die Zeit beim SVS mitgeprägt und daher freut es uns natürlich, dass er wieder beim SVS spielen wird", sagt der sportliche Leiter Markus Clemens.












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München II
34
72:30
73
2.
Eichstätt
34
69:44
66
3.
Burghausen
34
50:41
56
4.
Schweinfurt
34
55:43
55
5.
Nürnberg II
34
50:38
55
6.
Memmingen
34
55:57
48
7.
Illertissen
34
58:63
47
8.
Buchbach
34
52:48
46
9.
Ingolstadt II
34
53:48
45
10.
Bayreuth
34
51:47
45
11.
Aschaffenburg
34
47:54
41
12.
Garching
34
46:53
41
13.
Schalding-Heining
34
41:53
41
14.
Augsburg II
34
43:50
39
15.
Greuther Fürth II
34
45:49
38
16.
1860 Rosenheim
34
37:58
37
17.
Heimstetten
34
48:73
35
18.
Pipinsried
34
46:69
33




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