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19.04.2019  |  17:47 Uhr

Erst Hotel, dann Punkte: Schalding reist schon am Sonntag nach Aschaffenburg

von Jonas Kraus

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"Leidenschaft und Intensität" fordert SVS-Coach Stefan Köck von seinen Spielern. Nur so sei eine Wiederholung der Leistung vom 5:2-Sieg gegen Garching auch in Aschaffenburg möglich. −Foto: Andreas Lakota

"Leidenschaft und Intensität" fordert SVS-Coach Stefan Köck von seinen Spielern. Nur so sei eine Wiederholung der Leistung vom 5:2-Sieg gegen Garching auch in Aschaffenburg möglich. −Foto: Andreas Lakota

"Leidenschaft und Intensität" fordert SVS-Coach Stefan Köck von seinen Spielern. Nur so sei eine Wiederholung der Leistung vom 5:2-Sieg gegen Garching auch in Aschaffenburg möglich. −Foto: Andreas Lakota


Schaldings Spielertrainer Stefan Köck (34) muss derzeit viele Leute ratlos zurücklassen. Immer wieder nämlich wurde er in dieser Woche mit einer Frage konfrontiert und immer wieder hatte er dieselbe Antwort parat. "Die Leute wollen wissen, warum wir nicht immer so spielen wie gegen Garching," erzählt Schaldings Spielertrainer, "und ich kann dann nur sagen: Wenn’s halt so einfach wäre." Klar, einen 5:2-Erfolg kann man nicht jede Woche erwarten, aber für ordentlich Rückenwind im Saisonendspurt sorgt dieser fein herausgespielte Dreier allemal. Und auch wenn man diesen Sieg nicht einfach kopieren kann, könne er durchaus als Blaupause für das Regionalligaspiel in Aschaffenburg am Ostermontag (14 Uhr) herhalten, meint Köck.

"Die Leidenschaft und Intensität, die wir gegen Garching gezeigt haben, brauchen wir unbedingt wieder", sagt der Trainer. Anders sei gegen einen "Gegner auf Augenhöhe" nichts zu holen. Dass die Unterfranken einiges an Qualität in ihren Reihen haben, ist unbestritten. Vor allem vor der Winterpause mischte der Aufsteiger die Liga auf, nach 17 Spieltagen rangierte die Viktoria gar auf Rang sieben – einen Platz vor damals ebenfalls extrem formstarken Schaldingern. Danach aber folgte eine Entwicklung, die der des SVS auf frappierende Weise ähnelt – nur dass der Aschaffenburger Negativlauf bereits deutlich vor dem Winter einsetzte. Seit Ende Oktober gelangen der Elf von Jochen Seitz nur zwei Siege, der Abstand auf den Relegationsplatz ist dadurch auf zwei magere Pünktchen zusammengeschmolzen.

Zu unterschätzen aber ist Aschaffenburg sicher nicht, zumal die Mannschaft am Samstag beim 3:2 in Illertissen ihr Kämpferherz bewiesen hat und einen 0:2-Rückstand wettmachte. "Das ist eine eingespielte Mannschaft, die vor allem bei Standards sehr gefährlich ist", weiß Köck. Dazu zieht mit Björn Schnitzer (27) ein brandgefährlicher Mann die Fäden. Zwar ist der bei Eintracht Frankfurt ausgebildete Mittelfeldspieler nicht so torgefährlich wie in er vergangenen Saison, als er in 33 Bayernliga-Spielen 33 Tore erzielte und 20 weitere vorlegte, bei sieben Treffern und neun Vorlagen aber steht Aschaffenburgs Nummer 7 bereits wieder. "Wir kennen seine Qualität", sagt Köck.

Man wolle sich aber nicht zu sehr auf den Gegner fokussieren. "Wir müssen wieder unser Spiel durchziehen." Das hat Köck seinen Spielern auch in der etwas chaotischen Trainingswoche mit auf den Weg gegeben. Nach dem obligatorischen Spielersatztraining am Montag war die nächste Einheit für Mittwoch angesetzt, wegen eines Staus auf der A3 und dem damit verbundenen Verkehrschaos hätten es zahlreiche Spieler aber nicht rechtzeitig an den Reuthinger Weg geschafft, weshalb die Übungseinheit auf Gründonnerstag verlegt wurde. "Die Stimmung im Training war dennoch gut", sagt Köck, der Sieg gegen Garching habe allen im Verein nach vier Pleiten in Serie merkbar gut getan.

Auf eine etwas durcheinandergewirbelte Trainingswoche folgt auch eine unkonventionelle Anreise zum weitesten Auswärsspiel der Saison. Um nach der 400 Kilometer weiten Anfahrt nicht mit schweren Beinen antreten zu müssen, steigt der SVS-Tross bereits am frühen Sonntagnachmittag in den Bus. Im Raum Würzburg bittet Köck seine Spieler dann am Abend zum Abschlusstraining. Nach einer Nacht im Hotel nimmt der SVS dann die letzten 80 Kilometer in Angriff und soll nach Möglichkeit fit und ausgeschlafen in Aschaffenburg aufschlagen. Mit dabei sein werden dann übrigens auch wieder die zuletzt verletzten Tobias Stockinger (19) und Maxi Schuster (20). Dafür fehlt mit Martin Tiefenbrunner (22) ein absoluter Stammspieler gelb-gesperrt.

Der SVS geht das Auswärtsspiel also mit maximaler Professionalität an, was beim Blick auf die Tabelle nicht verwundert: Bei einer Niederlage würde Aschaffenburg an Schalding vorbeiziehen und die Köck-Elf wieder tief in den Abstiegskampf ziehen. Bei einem Dreier aber knackt Schalding die magische 40-Punkte-Marke, die in den vergangenen drei Jahren immer für den Klassenerhalt reichte.

Mit solchen Gedankenspielen aber beschäftigt sich Köck nicht, für ihn zählt nur das Spiel in Aschaffenburg. "Wir müssen anständig verteidigen, das ist die Grundbedingung." Vorne ergäben sich dann schon Möglichkeiten, ist sich Köck sicher. Diese gelte es dann, anders als beim 0:0 im Hinspiel, auch zu nutzen. "Wenn uns das gelingt, ist auch wieder eine Leistung wie gegen Garching möglich", meint Köck.












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München II
34
72:30
73
2.
Eichstätt
34
69:44
66
3.
Burghausen
34
50:41
56
4.
Schweinfurt
34
55:43
55
5.
Nürnberg II
34
50:38
55
6.
Memmingen
34
55:57
48
7.
Illertissen
34
58:63
47
8.
Buchbach
34
52:48
46
9.
Ingolstadt II
34
53:48
45
10.
Bayreuth
34
51:47
45
11.
Aschaffenburg
34
47:54
41
12.
Garching
34
46:53
41
13.
Schalding-Heining
34
41:53
41
14.
Augsburg II
34
43:50
39
15.
Greuther Fürth II
34
45:49
38
16.
1860 Rosenheim
34
37:58
37
17.
Heimstetten
34
48:73
35
18.
Pipinsried
34
46:69
33




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