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16.04.2019  |  08:00 Uhr

Mit Kampf und Kopf: So schaffte Schalding den Befreiungsschlag

von Andreas Lakota

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Hallo? War da was? Lucas Chrubasik (l.) und Stefan Rockinger feierten den ersehnten Sieg auf ihre ganz eigene Art. −Foto: Lakota

Hallo? War da was? Lucas Chrubasik (l.) und Stefan Rockinger feierten den ersehnten Sieg auf ihre ganz eigene Art. −Foto: Lakota

Hallo? War da was? Lucas Chrubasik (l.) und Stefan Rockinger feierten den ersehnten Sieg auf ihre ganz eigene Art. −Foto: Lakota


Zweifel? "Nein", entgegnet Stefan Köck entschieden. Gezweifelt an seiner Mannschaft habe er in den letzten Wochen nie. "Wenn ich nicht an die Jungs glauben würde, dann müsste ich aufhören", sagt der Trainer des SV Schalding, während seine Spieler hinter ihm ausgelassen über den Rasen am Reuthinger Weg tanzen und ihren furiosen 5:2-Triumph gegen den VfR Garching feiern. Nach zuletzt schwierigen Tagen, gesteht Köck, sei die Erleichterung riesig, "da braucht man sich ja nur den Jubel anzuschauen".

Dass die bis zum Samstag im Frühjahr noch sieglosen Schaldinger zurückschlagen würden im Kampf um den Ligaerhalt, sei für ihn ganz sicher gewesen, meint der Coach. "Die Frage war nur: Wann passiert es, wann platzt der Knoten? Dass es nun zu Hause geklappt hat und gleich mit fünf Treffern, ist natürlich umso schöner." Wie wertvoll dieser erst dritte Heimsieg der Saison ist, zeigt sich beim Blick auf die Tabelle. Sechs Punkte hat Schalding nun Vorsprung auf den ersten Abstiegsrelegationsrang, wobei Augsburg II noch ein Spiel weniger ausgetragen hat. Mit einem weiteren Dreier am Ostermontag beim Tabellennachbarn Aschaffenburg könnte der SVS den Ligaerhalt vielleicht schon perfekt machen. Dazu freilich müssen Rockinger und Co. ihre Leistung gegen Garching nun dauerhaft abrufen.

"Genau das ist die Schwierigkeit", sagt Köck. "Aber dieses Problem haben ja alle Teams in der Liga." Eine entscheidende Rolle, da ist sich der Trainer sicher, spielt dabei der mentale Faktor. Wie er sein Team nach zum Teil heftiger Kritik von außen in der vergangenen Woche aufgebaut und aus der Krise geführt hat? Köck schmunzelt, sagt dann: "Am Montag haben wir ein alternatives Programm ohne Fußball absolviert, mehr will ich aber nicht verraten."

Wie auch immer: Auf jeden Fall zeigten die Maßnahmen Wirkung, das wurde den 901 Zuschauern am Reuthinger Weg schnell bewusst. Der Mannschaft war von der ersten Sekunde an anzumerken, dass sie den Sieg mit aller Macht erzwingen wollte. Anders als zuletzt agierte Schalding konzentriert, aggressiv im Zweikampf – und entwickelte endlich auch wieder Torgefahr. "Die Mischung hat heute perfekt gepasst, wir haben gut gearbeitet, aber auch viele spielerische Lösungen gefunden", sagte Köck und lobt e bei der Pressekonferenz auch die Zuschauer: "Vielen Dank ans Publikum. Diese Unterstützung war nach den letzten Leistungen nicht selbstverständlich."

Welche Last von den Schaldingern abgefallen war, zeigte sich speziell beim 5:2 durch Joker Lukas Chrubasik in Minute 84. Nach dem Treffer stürmten die Schaldinger Ersatzspieler auf den Platz, der nach wie vor verletzte Torjäger Markus Gallmaier jubelte fast am meisten. "Klar fällt da jetzt bei allen Beteiligten einiges ab", sagte Köck und freute sich, dass ausgerechnet an diesem Tag der Mannschaftsabend in Deggendorf auf dem Programm stand. Wobei: So ganz zufällig war der Termin gar nicht gewählt. "Ich war eigentlich sicher, dass wir heute gewinnen. Wir gewinnen eigentlich immer, wenn wir unseren Mannschaftsabend haben, daher haben wir das schon so geplant", sagte Köck und verabschiedet sich lachend in die Kabine. Gezweifelt wurde an diesem Abend garantiert nicht mehr beim SV Schalding ...












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München II
29
62:26
63
2.
Eichstätt
29
60:33
63
3.
Nürnberg II
29
43:29
50
4.
Schweinfurt
29
46:34
48
5.
Burghausen
29
40:35
45
6.
Memmingen
29
49:47
43
7.
Bayreuth
29
45:40
40
8.
Ingolstadt II
29
40:45
38
9.
Illertissen
29
46:52
38
10.
Buchbach
29
43:39
37
11.
Schalding-Heining
29
35:44
37
12.
Garching
29
40:46
35
13.
Aschaffenburg
29
43:51
34
14.
Greuther Fürth II
29
39:41
33
15.
Augsburg II
29
35:44
32
16.
Heimstetten
29
42:56
29
17.
1860 Rosenheim
29
27:50
28
18.
Pipinsried
29
40:63
26




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