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15.03.2019  |  10:19 Uhr

Schaldings Sportchef Clemens: "Kein Grund für den mahnenden Zeigefinger"

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Als kompakte Einheit − so wollen die Schaldinger am Samstag in Pipinsried gewinnen. −Foto: Lakota

Als kompakte Einheit − so wollen die Schaldinger am Samstag in Pipinsried gewinnen. −Foto: Lakota

Als kompakte Einheit − so wollen die Schaldinger am Samstag in Pipinsried gewinnen. −Foto: Lakota


Eigentlich, findet Markus Clemens, braucht der SV Schalding gar nicht auf die Tabelle zu schauen. "Es reicht, wenn wir unsere Hausaufgaben erledigen", sagt der Sportliche Leiter. Soll heißen: Mit 34 Punkten hat sich der SVS eine Top-Ausgangsbasis erarbeitet für das letzte Saisondrittel in der Regionalliga. Die eigene Leistung abrufen, konzentriert arbeiten, dann wird es auch klappen mit dem erneuten Ligaerhalt, so das Motto im Lager der Niederbayern.

Und dennoch: Vor dem Auswärtsspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Pipinsried lohnt ein Blick auf das Tableau allemal. Denn wenn man davon ausgeht, dass 40 Zähler in diesem Jahr wohl reichen um drin zu bleiben im bayerischen Amateuroberhaus, dann können die Schaldinger mit einem Dreier quasi schon die Vorentscheidung schaffen. Andererseits: Gewinnt das Schlusslicht, rückt das Feld noch enger zusammen, als es ohnehin schon der Fall ist − und Schalding könnte durchaus nochmals ernsthaft in Gefahr geraten.

"Die Tabelle ist trügerisch", sagt auch Markus Clemens. "Von Platz sechs weg sollte eigentlich jeder wissen, dass es noch brenzlig werden kann." Und die Schaldinger? Sind sich auch die SVS-Kicker dieser verzwickten Situation bewusst? "Ich denke schon. Es gibt momentan keinen Grund, den mahnenden Zeigefinger zu heben", urteilt der Sportchef, der stets ganz nahe dran ist an der Mannschaft und um ihre Befindlichkeit weiß. In der Vergangenheit hat Clemens deshalb schon häufiger Warnungen formuliert, als Außenstehende gar nicht damit gerechnet haben. Nun aber, da sich zuletzt im Umfeld die kritischen Stimmen mehrten, bleibt der Sportchef gelassen. "Die Mannschaft ist nach wie vor sehr, sehr fließig und arbeitet extrem fokussiert. Ich sehe daher keinen Grund zur Sorge", sagt Clemens, der allerdings auch eine gewisse Unzufriedenheit der Zuschauer am heimischen Reuthinger Weg verstehen kann. "Natürlich ist nach der guten Herbstrunde die Erwartungshaltung gestiegen. Und man muss auch sagen, dass wir daheim bisher noch nicht so oft überzeugen konnten als auswärts, auch wenn es oft nur Kleinigkeiten waren."

10 Heimpunkten der Schaldinger stehen 24 Auswärtszähler gegenüber. Von daher ist es vielleicht gar nicht so schlecht, dass die Reise nun nach Pipinsried führt – vor eigenem Publikum unterlag der SVS mit 0:2. Nicht nur deshalb spricht Clemens von einer "ganz kniffligen Aufgabe". Der Gegner sei wesentlich stärker, als es der Tabellenstand vermuten lässt. Dies müsse sich auch die Mannschaft in Erinnerung rufen. "Wir dürfen ja nicht den Fehler machen und denken, gegen den Letzten müssen wir mit aller Macht gewinnen. Wenn es nach einer Stunde Unentschieden steht, dann brauchen wir nicht volles Risiko zu gehen. Mit einem Punkt könnten wir sehr guten leben." Entscheidend sei, das Spiel nicht zu verlieren, Pipinsried nicht wieder zurück ins "Geschäft" zu bringen. "Die Liga", sagt Clemens, "ist ohnehin so ausgeglichen wie noch nie. Man kann dieses Mal nicht sagen, wer am Ende absteigen wird, keine Mannschaft fällt richtig ab." Das sei einerseits gut, weil sich die Teams gegenseitig Punkte nehmen. Allerdings droht eben auch die Gefahr, nach zwei, drei Niederlagen in Folge hinten reinzurutschen.

Personell hat Spielertrainer Stefan Köck viele Alternativen, bis auf Rene Huber, Christian Piermayr und die Langzeitverletzten Markus Gallmaier und Maxi Sammereier stehen alle Mann zur Verfügung. Beim Gegner gab es während der Woche zwei interessante Personalentscheidungen. Zum einen wurde bekannt, dass im Sommer mit dem Schweinfurter Steffen Krautschneider einer der aktuell besten Mittelfeldspieler der Liga nach Pipinsried wechseln wird. Verlassen wird den Verein dagegen der beste FCP-Torschütze in dieser Saison, Marian Knecht – ihn zieht es zum designierten Regionalligisten SV Türkgücü-Ataspor München. Die FCP-Verantwortlichen führten zudem zu Wochenstart viele Einzelgespräche, wollten so den blamablen Auftritt zuletzt beim 0:4 in Illertisssen aufarbeiten. "Wir wollen gegen Schalding vor allem eine kämpferisch gute Leistung abliefern", sagt der Sportliche Leiter Roman Plesche. Und natürlich punkten. Denn anders als Schalding steht Pipinsried bereits mit dem Rücken zur Wand ... − la












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München II
25
56:21
56
2.
Eichstätt
26
53:29
54
3.
Schweinfurt
26
43:30
45
4.
Nürnberg II
26
37:26
43
5.
Memmingen
26
44:38
43
6.
Burghausen
25
32:28
38
7.
Buchbach
26
40:33
37
8.
Illertissen
26
40:44
35
9.
Schalding-Heining
26
30:38
34
10.
Bayreuth
25
35:34
33
11.
Greuther Fürth II
26
35:35
30
12.
Ingolstadt II
24
30:35
30
13.
Aschaffenburg
25
35:42
30
14.
Garching
25
29:37
26
15.
Augsburg II
25
30:41
25
16.
1860 Rosenheim
26
21:44
24
17.
Heimstetten
25
34:50
23
18.
Pipinsried
25
37:56
22




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