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14.09.2018  |  06:30 Uhr

Umdenken und umplanen: Warum beim SV Schalding die Feinabstimmung noch fehlt

von Andreas Lakota

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Schnell integriert: Neuzugang Maximilian Schuster machte gegen Nürnberg II ein gutes Spiel. −Foto: Sigl

Schnell integriert: Neuzugang Maximilian Schuster machte gegen Nürnberg II ein gutes Spiel. −Foto: Sigl

Schnell integriert: Neuzugang Maximilian Schuster machte gegen Nürnberg II ein gutes Spiel. −Foto: Sigl


Mit einem Zwischenfazit tut sich Stefan Köck etwas schwer. Sicher, es sind schon neun Partien gespielt in dieser Regionalliga-Saison, die Tabelle hat bereits eine gewisse Aussagekraft und auch beim SV Schalding lassen sich erste Trends erkennen. Dennoch will der Trainer des SVS noch keine Bilanz ziehen. Warum? "Wir müssen ja unsere Vorbereitung quasi wegwerfen. Da hatten wir eine ganz andere Kernstruktur, wir haben auf Spieler gesetzt, die nun gar nicht mehr dabei sein. Daher läuft nun vieles anders als geplant. "

Der plötzlich verstorbene Edvin Hodzic nahm ebenso eine Schlüsselrolle ein im SVS-Konzept wie der schwer verletzte Markus Gallmaier. Adrian Gahabka, eine wichtige Defensiv-Stütze, hat sich in die USA verabschiedet. Viele neue Spieler sind gekommen, Coach Köck musste umplanen, umbauen und umdenken. Nicht zuletzt deshalb sagt er vor dem Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Schlusslicht Bayreuth: "Wir sind noch in der Findungsphase. Daher sehe ich die Spiele nicht nur ergebnisorientiert, auch wenn uns allen klar ist, dass wir entsprechende Ergebnisse liefern müssen. Aber entscheidend ist, dass unser Weg stimmt. Und, dass wir als Mannschaft immer besser zusammenfinden – wir sind mittlerweile ein ganz guter Haufen geworden, was extrem wichtig ist."

Personell stehen Trainer Köck die selben Spieler zur Verfügung wie am Samstag gegen Nürnberg II. Nur Martin Tiefenbrunner kehrt in den Kader zurück, wird aber zunächst wegen Trainingsrückstands nur auf der Bank sitzen.

Ebenso wichtig sind im Fußball natürlich Tore. Und da hat der SVS bisher ein Problem. Gerade einmal sechs Einschüsse stehen bisher zu Buche, nur der heutige Gegner Bayreuth hat noch seltener getroffen (5.). Für Köck liegt das Problem weniger an den Offensivspielern, "die extrem fleißig sind und enorm viel arbeiten". Vielmehr müssten sich gewisse Prozesse und Abläufe erst automatisieren, "die Jungs müssen sich auch auf dem Platz erst richtig kennenlernen". Die fehlende Routine in Sachen Pass- und Laufwege mache sich vor allem bei eigenem Ballbesitz bemerkbar. "Defensiv ist es einfacher, den Plan des Trainers umzusetzen, weil alle wissen, was zu tun ist", sagt Köck. " Aber im Spiel mit Ball haben wir noch Entwicklungspotenzial. " Man habe in dieser Woche viel an der Feinabstimmung gearbeitet, aber bis ein Rädchen wirklich perfekt ins andere greift, bedürfte es einfach seine Zeit, meint der Coach, der beim jüngsten 0:0 gegen Nürnberg II viele gute Ansätze beobachten könnte – auch wenn die letzte Entscheidung nicht selten die falsche war.

Dennoch macht der erste Heimpunkt in dieser Spielzeit Mut. Zudem stehen die Schaldinger hinten relativ sicher, die Dreierkette um Neuzugang Christian Piermayer macht einen guten Job. Mit neun Gegentreffern fällt die Statistik bisher deutlich besser aus als in der Vorsaison. Und: Sollte gegen Bayreuth ein Sieg gelingen, wäre der SVS auch punktemäßig voll im Soll.

Mehr dazu lesen Sie in der Samstagsausgabe der Heimatzeitung, Sport.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München II
29
62:26
63
2.
Eichstätt
29
60:33
63
3.
Nürnberg II
29
43:29
50
4.
Schweinfurt
29
46:34
48
5.
Burghausen
29
40:35
45
6.
Memmingen
29
49:47
43
7.
Bayreuth
29
45:40
40
8.
Ingolstadt II
29
40:45
38
9.
Illertissen
29
46:52
38
10.
Buchbach
29
43:39
37
11.
Schalding-Heining
29
35:44
37
12.
Garching
29
40:46
35
13.
Aschaffenburg
29
43:51
34
14.
Greuther Fürth II
29
39:41
33
15.
Augsburg II
29
35:44
32
16.
Heimstetten
29
42:56
29
17.
1860 Rosenheim
29
27:50
28
18.
Pipinsried
29
40:63
26




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