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16.04.2018  |  15:55 Uhr

Wacker nach dem Mölzl-Rauswurf: So will Burghausen den Turnaround schaffen

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Als Co-Trainer von Uwe Wolf hatte Ronald Schmidt die Wacker-Kicker bereits unter seinen Fittichen. − Foto: Butzhammer

Als Co-Trainer von Uwe Wolf hatte Ronald Schmidt die Wacker-Kicker bereits unter seinen Fittichen. − Foto: Butzhammer

Als Co-Trainer von Uwe Wolf hatte Ronald Schmidt die Wacker-Kicker bereits unter seinen Fittichen. − Foto: Butzhammer


Mit der Beurlaubung von Patrick Mölzl und Co-Trainer Dominik Hausner versucht der SV Wacker Burghausen in der Schlussphase der Saison das Ruder in der Fußball-Regionalliga Bayern noch einmal rumzureißen. Ronald Schmidt, bisher Coach der U19, und Manfred Stutz geben in den letzten sechs Spielen die Feuerwehrmänner und übernehmen Verantwortung.

Sieben Punkte hat der einstige Zweitligist aus acht Partien nach der Winterpause geholt, vor dem so wichtigen Nachholspiel am Dienstag um 18.15 Uhr bei der Spvgg Bayreuth ist Burghausen auf Rang 15 abgerutscht und hat nur noch einen Puffer von vier Punkten auf die Oberfranken, die jedoch noch mit zwei Spielen in Rückstand sind.

"Es sind die üblichen, wenn auch nicht schönen Mechanismen im Fußball, die in so einer Situation greifen", sagt Wacker-Vorsitzender Dr. Thomas Frey, der klar macht: "Das hat die Mannschaft zu verantworten, aber wir haben eben nicht die Möglichkeit, die Mannschaft auszutauschen. Das haben wir auch den Spielern so erklärt und sie in die Verantwortung genommen. Wir erwarten von der Mannschaft jetzt 120 Prozent Einsatz und hoffen, dass wir den nötigen Impuls setzen konnten."

Dass der Übergang vom Profi- zum Amateurfußball nicht leicht werden würde, war allen Beteiligten klar, doch Frey und die anderen Verantwortlichen der Wacker Burghausen Fußball GmbH (WBFG) hatten trotzdem höhere Erwartungen. "Unser Anspruch ist, dass wir in dieser starken Regionalliga zumindest in der Region die Nase vorne haben. Das haben wir auch vor der Saison klar kommuniziert", so Frey, der nie davon ausgegangen ist, dass Burghausen auf Augenhöhe mit den Löwen oder den kleinen Bayern spielen könne. Ausgerechnet gegen diese beiden Mannschaften haben die Wacker-Kicker aber im Herbst großartige Erfolge feiern können. Frey: "Da hat man das Potenzial der Mannschaft gesehen, das Problem ist aber, dass wir gegen Mannschaften, die wir in etwa auf Augenhöhe sehen, diese Leistungen nicht abrufen konnten."

Und so hinkt Burghausen den lokalen Rivalen aus Schalding, Rosenheim und Buchbach hinterher – jeder, der sich ein wenig im Burghauser Fußball auskennt, weiß, dass dies insbesondere für Bürgermeister Hans Steindl, der weiterhin im Hintergrund die Strippen zieht, ein nahezu unerträglicher Zustand ist. Frey: "Wir sehen bei der Mannschaft schon ein Problem bei Einstellung und Einsatz, das haben wir auch deutlich zum Ausdruck gebracht."

Wie soll unter den neuen Trainern der Turnaround gelingen? "Mit Schönspielerei werden wir nichts gewinnen. Wir müssen kämpfen, laufen, kratzen und beißen. Das hört sich jetzt natürlich nach den üblichen Parolen an, aber in unserer Situation gibt es keine Alternativen", ist sich Schmidt sicher. Drei Einheiten hatte das neue Trainergespann Zeit, um das Team auf das erste Abstiegs-Endspiel in Bayreuth einzustimmen. Schmidt äußerte sich zufrieden über die Vorbereitung: "Die Eindrücke im Training haben gezeigt, dass die Mannschaft das annimmt, die Jungs sind marschiert. Jetzt müssen sie das aber im Punktspiel auf den Platz bringen."

Am Personal wird sich nicht viel ändern, lediglich Kapitän Daniel Hofstetter stößt nach seiner Rotsperre wieder zum Team und soll der Abwehr wieder mehr Stabilität verleihen. Maurizio Scioscia ist in Bayreuth gesperrt, Torjäger Sascha Marinkovic wurde am Sprunggelenk operiert und fällt bis Saisonende aus. Philipp Knochner fehlt nach seiner langen Verletzungspause noch die Stabilität, lediglich Kevin Hingerl könnte nach seiner Syndesmoseband-Verletzung in den letzten beiden Spielen der Saison noch eine Option sein. "Nach dem derzeitigen Heilungsverlauf und den Fortschritten in der Reha wäre das eine Möglichkeit", so Schmidt. Doch aktuell geht es nur über die Mannschaftsleistung, über Einsatz und Willen. − MBMehr dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Heimatzeitung, Sport.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München II
2
7:1
6
2.
Greuther Fürth II
1
5:1
3
3.
Schweinfurt
1
3:1
3
4.
1860 Rosenheim
1
3:2
3
5.
Nürnberg II
1
2:1
3
5.
Burghausen
1
2:1
3
7.
Aschaffenburg
1
2:2
1
7.
Buchbach
1
2:2
1
9.
Heimstetten
0
0:0
0
9.
Schalding-Heining
0
0:0
0
9.
Bayreuth
0
0:0
0
9.
Memmingen
0
0:0
0
13.
Garching
1
2:3
0
14.
Augsburg II
1
1:2
0
15.
Illertissen
1
1:3
0
16.
Ingolstadt II
2
1:4
0
17.
Pipinsried
1
1:5
0
17.
Eichstätt
1
1:5
0




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