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16.04.2018  |  14:29 Uhr

Nach dem Abbruch in Schalding: So geht’s jetzt weiter – Pipinsried prüft Einspruch

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Schockiert stehen die Schaldinger Spieler am Freitag nach dem Zwischenfall auf dem Rasen, ehe sie in die Kabine gehen. − Foto: Lakota

Schockiert stehen die Schaldinger Spieler am Freitag nach dem Zwischenfall auf dem Rasen, ehe sie in die Kabine gehen. − Foto: Lakota

Schockiert stehen die Schaldinger Spieler am Freitag nach dem Zwischenfall auf dem Rasen, ehe sie in die Kabine gehen. − Foto: Lakota


Die Regionalligapartie zwischen dem SV Schalding und dem FC Pipinsried wurde am Freitagabend von Schiedsrichter Christopher Schwarzmann (TSV Scheßlitz) beim Stand von 0:1 in der 79. Minute abgebrochen, weil ein Zuschauer zusammengebrochen war und reanimiert werden musste; Notarzt und Sanka fuhren auf das Spielfeld. Die Konsequenz: Das Sportgericht werde nun entscheiden, ob das Spiel wiederholt wird oder eventuell für Pipinsried gewertet wird, teilte Regionalliga-Spielleiter Josef Janker am Montag auf Anfrage mit. Der Gast denkt derweil über einen Einspruch nach.

Das Gericht werde am Montag tagen, mit einem Urteil ist laut Janker noch in dieser Woche zu rechnen. "Das Gericht muss jetzt klären, ob ein Vereinsverschulden des SV Schalding vorliegt, das zum Spielabbruch führte", sagte Janker. Weiter wollte er sich nicht zum Thema äußern. Nur soviel: Das Spiel werde wenn dann komplett neu angesetzt und nicht etwa ab der Minute des Abbruchs fortgesetzt. Wie bereits erwähnt, fuhren Notarzt und Sanka quer über den Platz und stoppten vor der Schaldinger Auswechselbank, um den um sein Leben ringenden Zuschauer medizinisch zu versorgen.

Ein Sanka ist laut § 14 der BFV-Regionalligaordnung eigentlich "vor Ort zu stationieren". Beim SVS war dies am Freitag jedoch nicht der Fall, was laut Spielleiter Janker jedoch möglich ist. Ausnahmen könnten die örtlich zuständigen Behörden genehmigen und dem BFV vorlegen. Ob mit einem Sanka vor Ort die Partie hätte zu Ende gespielt werden können, wie von einigen Pipinsrieder Spielern geäußert, dazu wollte sich Janker nicht äußern.

Fest steht: Schiedsrichter Christopher Schwarzmann war es, der die Partie abbrach. Die Gesamtsituation habe eine Fortführung des Spiels nicht möglich gemacht, teilte er gegenüber heimatsport.de mit. Nach dem Zwischenfall herrschte eine gespenstische Stimmung am Reuthinger Weg, nach Fußball war eigentlich niemandem mehr zumute. "Da wird alles andere Nebensächlich. Wir sind in der Kabine gesessen und niemand hat ein Wort gesagt", erzählt SVS-Coach Stefan Köck und fügt an: "Wir alle hoffen, dass die Sache gut ausgeht für den Betroffenen."

Dies wünscht man sich freilich auch beim Gast. "Eine schlimme Sache. Natürlich wünschen wir dem Mann alles Gute", erklärt Pipinsrieds Sportchef Roman Plesche. Doch auch wenn ziemlich alle neutralen Beobachter in Sachen Sportgerichts-Entscheidung mit einer Neuansetzung des Spiels rechnen, denkt man beim FCP über weitere Schritte nach. "Wir prüfen den Bericht des Schiedsrichters und entscheiden dann über einen Einspruch", kündigt Pipinsrieds Sportlicher Leiter Roman Plesche in der "Aichacher Zeitung" an. Und weiter: "Offensichtlich war kein Sanka da. Sofern der Verein keine Ausnahmegenehmigung hat, ist das ein klarer Regelverstoß."

Ferner zeigt sich Plesche irritiert über das Vorgehen des Unparteiischen. "Herr Schwarzmann hat seine Kabine während der Geschehnisse auf dem Spielfeld nicht verlassen. Irgendwann kam er zu uns und hat uns mitgeteilt, dass die Partie abgebrochen ist." Der Schiedsrichter, so Plesche weiter, hätte sich wenigstens einen Überblick über die Lage verschaffen müssen.

Pipinsrieds Spielertrainer Fabian Hürzeler bedauert den Verlauf der Dinge: "Natürlich ist es das Wichtigste, dass das Leben des Zuschauers gerettet werden konnte", betont er. Dass er die Partie gerne zu Ende gespielt hätte, nachdem die medizinische Lage klar war, daran lässt der 25-Jährige keinen Zweifel. "Wir hätten den Dreier nach Hausegefahren", ist er sich sicher. "Der Sieg hätte uns für den Liga-Endspurt noch einmal einen richtigen Schub gegeben."

Schon auf der Heimfahrt nahm Sportchef Plesche Kontakt mit Verbandsspielleiter Josef Janker auf. Grund: Bis zum Saisonfinale am 12. Mai sieht es mit Nachholterminen schwierig aus. Bis zum vorletzten Spieltag, am Samstag, 5. Mai, muss entweder der FCP oder der SVS jeweils zweimal pro Woche antreten. Eine gemeinsame Lücke gibt es nicht mehr. Jankers Idee, so berichtet die "Aichacher Zeitung", lautete daher: Die Nachholpartie geht am Montag, 23. April, über die Bühne. Das Pipinsrieder Heimspiel gegen den FC Bayern II wird vom Dienstag, 24. April, auf Mittwoch, 25. April, verschoben. Drei Tage später wäre allerdings der Abstiegskonkurrent SV Seligenporten beim FCP zu Gast – eine Konstellation, die Plesche überhaupt nicht schmeckt. Der Sportchef habe stattdessen den vergangenen Sonntag ist Spiel gebracht, was aber beim SVS, der ja am Dienstag in Augsburg spielt, auf keine Gegenliebe gestoßen sei.

Sollte vom FCP tatsächlich Einspruch eingelegt werden, dürfte mindestens zwei Wochen vergehen. Die logische Folge: Ein Nachholmatch kann im Grunde nur zwischen dem vorletzten (5. Mai) und letzten Spieltag (12. Mai) ausgetragen werden, auch wenn das den BFV-Regularien widerspricht. − mis/la












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Bayern München II
2
7:1
6
2.
Greuther Fürth II
1
5:1
3
3.
Schweinfurt
1
3:1
3
4.
1860 Rosenheim
1
3:2
3
5.
Nürnberg II
1
2:1
3
5.
Burghausen
1
2:1
3
7.
Aschaffenburg
1
2:2
1
7.
Buchbach
1
2:2
1
9.
Heimstetten
0
0:0
0
9.
Schalding-Heining
0
0:0
0
9.
Bayreuth
0
0:0
0
9.
Memmingen
0
0:0
0
13.
Garching
1
2:3
0
14.
Augsburg II
1
1:2
0
15.
Illertissen
1
1:3
0
16.
Ingolstadt II
2
1:4
0
17.
Pipinsried
1
1:5
0
17.
Eichstätt
1
1:5
0




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