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12.10.2017  |  12:55 Uhr

Wacker-Knipser Marinkovic: Ziele, Stärken – und was er gewissen Leuten beweisen will

von Michael Buchholz

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10 Tore in 14 Spielen: Sascha Marinkovic. − Foto: Gabi Zucker

10 Tore in 14 Spielen: Sascha Marinkovic. − Foto: Gabi Zucker

10 Tore in 14 Spielen: Sascha Marinkovic. − Foto: Gabi Zucker


Es läuft derzeit einfach für Sascha Marinkovic: Nach vier Treffern aus den letzten beiden Spielen gegen Bayern München II und Bayreuth führt der Angreifer des SV Wacker Burghausen zusammen mit dem Schweinfurter Routinier Adam Jabiri die Torschützenliste der Fußball-Regionalliga Bayern an: Zehn Tore stehen für den 24-Jährigen nach 14 Spielen bereits zu Buche, in der vergangenen Saison waren es insgesamt 14 in 33 Spielen für den Ligarivalen TSV 1860 Rosenheim.

"Der Knoten ist einfach geplatzt. Wir haben schon viele gute Spiele gemacht, in denen einfach die Ergebnisse nicht gepasst haben, jetzt bin ich eben der Glückliche, der die Tor schießt", erklärt sich Marinkovic die aktuelle Serie und fügt an: "Der Plan des Trainers geht jetzt einfach auf."

Patrick Mölzl freut sich natürlich über die Treffer seines Mittelstürmers, zumal er sich ja für seine Verpflichtung stark gemacht hat und schon immer von den Qualitäten seiner Nummer 10 überzeugt war: "Unser Spielsystem kommt ihm entgegen, da wir versuchen viele Situationen am Boden zu lösen und nicht mit weiten Bällen operieren." Als größte Stärke seines Torjägers bezeichnet Burghausens Trainer dessen Unberechenbarkeit, weil er "oft auch völlig ungewöhnliche Lösungen sucht".

Seine ersten Fußballer-Schritte machte der gebürtige München beim ESV München, mit 13 Jahren zog er dann zu seinem Vater nach Rumänien. "Ich wollte damals schon Profi werden und habe mir in Rumänien größere Chancen ausgerechnet", erklärt Marinkovic, der mit 16 Jahren tatsächlich den Sprung auf die Akademie von Gheorghe Hagi schaffte. Doch nach seiner Ausbildungszeit begann die bislang schwierigste Phase: "Ich wurde hin und hergeschoben. Von einem Verein ging es zum nächsten und als junger Spieler auf Leihbasis hat man in Rumänien überhaupt keinen Stand. Talent spielt da nicht immer die große Rolle, viele Dinge laufen da einfach nicht sauber."

2015 hatte Marinkovic dann die Schnauze voll: "Es hat einfach keinen Sinn mehr gemacht." Seine Rückkehr nach Deutschland hatte freilich auch private Gründe: "Ich wollte meine Mutter helfen, der es gesundheitlich nicht so gut gegangen ist. Ich habe dann einen Monat gar nicht trainiert, hatte auch keinen Berater. Dann habe ich meinen Cousin gefragt, was der beste Verein in der Stadt sei. Der hat dann 1860 Rosenheim gesagt und deswegen habe ich da dann auch angerufen." Der Rest ist bekannt: Gleich in seiner ersten Saison stieg Marinkovic, der 23 Mal eingesetzt wurde und sieben Tore erzielte, mit Rosenheim in die Regionalliga auf. Dort machte sich der Stürmer dann mit guten Leistungen schnell einen Namen.

Und wo geht die Reise hin? Marinkovic hat in Burghausen einen Vertrag bis Juni 2019 plus Option, aber der 24-Jährige hat mit dem Profi-Fußball noch längst nicht abgeschlossen. Er sagt: "Ich habe nie aufgeben. In den letzten Jahren habe ich viele tolle Leute kennengelernt, aber es gab zuvor viele Menschen, die nicht an mich geglaubt haben. Und denen möchte ich beweisen, dass ich noch höher Fußball spielen kann."

Mehr dazu lesen Sie in der Freitagsausgabe der Heimatzeitung, Sport.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Greuther Fürth II
1
5:1
3
1.
Bayern München II
1
5:1
3
3.
Schweinfurt
1
3:1
3
4.
1860 Rosenheim
1
3:2
3
5.
Nürnberg II
1
2:1
3
5.
Burghausen
1
2:1
3
7.
Aschaffenburg
1
2:2
1
7.
Buchbach
1
2:2
1
9.
Heimstetten
0
0:0
0
9.
Schalding-Heining
0
0:0
0
9.
Bayreuth
0
0:0
0
9.
Memmingen
0
0:0
0
13.
Garching
1
2:3
0
14.
Augsburg II
1
1:2
0
14.
Ingolstadt II
1
1:2
0
16.
Illertissen
1
1:3
0
17.
Pipinsried
1
1:5
0
17.
Eichstätt
1
1:5
0




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