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13.01.2022  |  06:00 Uhr

Ein Trio verfolgt unterschiedliche Ziele – Erlbach will "vorne mitspielen", Kastl schnell Klasse sichern und Töging sich in Relegation retten

von Wolfgang Czernin

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16 Landesliga-Einsätze hat der Verteidiger Daniel Bruckhuber (links) für Kastl seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer von der U19 des SV Wacker absolviert. Nun tritt der 19-Jährige für Töging an. −F.: Butzhammer

16 Landesliga-Einsätze hat der Verteidiger Daniel Bruckhuber (links) für Kastl seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer von der U19 des SV Wacker absolviert. Nun tritt der 19-Jährige für Töging an. −F.: Butzhammer

16 Landesliga-Einsätze hat der Verteidiger Daniel Bruckhuber (links) für Kastl seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer von der U19 des SV Wacker absolviert. Nun tritt der 19-Jährige für Töging an. −F.: Butzhammer


Noch befinden sich die Amateurfußballer in der Winterpause, doch hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen auf die Frühjahrsserie auf Hochtouren. Die Ausgangslage der Landkreis-Vertreter in der Landesliga Südost SV Erlbach, TSV Kastl und FC Töging ist dabei recht unterschiedlich. Erlbach (1. Platz) will nach oben, Kastl (13.) schnellstmöglich den Klassenerhalt fix machen und Töging (18.) sich erst mal in die Relegation retten.

Die wichtigste Personalentscheidung haben die Erlbacher, die mit sieben Punkten Vorsprung vor dem FC Unterföhring die Tabelle anführen, bereits Anfang Dezember getroffen, als der Vertrag mit Lukas Lechner verlängert wurde. Im Sog des Cheftrainers sagte auch das komplette Funktionsteam mit Teammanager Hans Grabmeier, Co-Trainer Bernd Eimannsberger und Athletiktrainer Jakob Schmid zu, weiter zu machen.

Am Kader hat sich nur wenig geändert. Verlassen hat den Tabellenführer bis dato niemand, neu dabei ist mit Hannes Sommer ein weiteres Talent aus der U19 des SV Wacker Burghausen. Zudem ist Marc Abel nach seinem Kurzabstecher zum Kreisligisten FC Perach wieder zurück im SVE-Team. Zum ersten Training bittet Lechner seine Schützlinge am 28. Januar. Da soll dann auch Hannes Langenecker wieder mit dabei sein. Der Ex-Kastler musste wegen eines Wadenbeinbruchs länger pausieren. In 16 Trainingseinheiten und fünf Testspielen will Lechner die Holzland-Truppe auf die verbleibenden 13 Partien bestmöglich vorbereiten. Mit einer konkreten Formulierung des Saisonziels tut man sich beim SVE (noch) schwer. Zwar bezeichnet Ralf Peiß die Ausgangslage als komfortabel, das Wort "Aufstieg" aber vermeidet der Sportliche Leiter. "Wir wollen bis zum Schluss vorne mitspielen", sagt er stattdessen.

Nahezu unverändert ist auch der Kader der Kastler, die punktgleich mit dem TV Aiglsbach, der auf dem Relegationsplatz sitzt, überwintern. Neue Gesichter in der Mannschaft wird es nicht geben. Dafür haben mit Daniel Bruckhuber (FC Töging) und Jonas Reichl (FC Mühldorf) zwei Kicker den Klub verlassen. 17 Mal – erstmals am kommenden Montag – bittet Yunus Karayün, der seit der Entlassung von Jürgen Gal im September letzten Jahres als Spielertrainer fungiert, seine Mannen zu den Einheiten. Zudem soll in der Woche vor dem Auftakt gegen den SC Eintracht Freising (26. Februar) ein dreitägiges Trainingslager absolviert werden. Der Ort ist allerdings noch offen. Bislang stehen fünf Testläufe im Terminkalender, im Rahmen des Trainingslagers könnte noch ein sechster dazu kommen.

Abteilungsleiter Jochen Brehm umreißt das Ziel: "So schnell wie möglich die Punkte sammeln, die zum Klassenerhalt notwendig sind." Den März bezeichnet er dabei auf dem Weg zum Ligaverbleib als den "Monat der Wahrheit". Da stehen fünf Spieltage auf dem Programm, viermal in Folge genießt der TSV dabei Heimrecht. "Da muss der Grundstein gelegt werden", so Brehm.

Deutlich mehr Fluktuation als bei der Konkurrenz gab es beim Schlusslicht Töging. Klar: Angesichts der prekären Tabellensituation war zu erwarten, dass die Vereinsführung um Klaus Maier nicht tatenlos bleibt. Der Innstadt-Klub versucht das Ruder mit einem neuen Trainergespann herumzureißen und so die sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz gut zu machen. Nachdem Mario Reichenberger und Stefan Denk im Dezember gemeinsam ihren Rücktritt erklärt hatten, stehen nun zwei Vereinsurgesteine in der Verantwortung: Christian Hutterer als Chef und Markus Leipholz als "Co". Dazu hat Maier bislang vier Neuzugänge präsentiert: Daniel Bruckhuber (TSV Kastl), Ivan Barisic (USV St. Pantaleon), Patrick Alramseder (SV Wacker Burghausen/U19) und David Eichinger (BSG Taufkirchen) – vier junge Kicker mit Potenzial. Was ihnen fehlt, ist freilich die Erfahrung, gerade im Abstiegskampf.

Geht es nach dem Sportlichen Leiter Maier, soll die Liste der Neuverpflichtungen noch erweitert werden. Zeit ist noch bis Ende des Monats, dann schließt das Transferfenster. Am 17. Januar beginnt der FC mit individuellen Laufeinheiten, die von Hutterer vorgegeben werden, bevor am letzten Januartag das erste gemeinsame Training auf dem Programm steht. 18 Einheiten hat der neue Coach eingeplant, dazu will er in fünf Testspielen die richtige Formation finden, die zum Auftakt am 5. März dem Klassenprimus Erlbach ein Bein stellen soll.












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Erlbach
21
55:11
54
2.
Unterföhring
21
57:20
47
3.
Schwaig
21
47:27
46
4.
Karlsfeld
21
40:25
44
5.
Spvgg Landshut
21
42:36
37
6.
Holzkirchen
20
35:21
37
7.
Freising
20
34:30
29
8.
Bruckmühl
21
35:48
27
9.
Ampfing
21
32:36
26
10.
Grünwald
21
35:42
26
11.
Eggenfelden
20
30:32
25
12.
SB-DJK Rosenheim
21
28:40
23
13.
Kastl
20
32:49
23
14.
Aiglsbach
21
32:40
23
15.
Traunstein
21
30:43
21
16.
Kirchheim
21
23:51
19
17.
Brunnthal
21
25:44
16
18.
Töging
21
20:37
12




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