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12.08.2019  |  12:00 Uhr

"Arbeitsverweigerung": Sturm-Coach Geiger schimpft nach Heimpleite über Einstellung

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Zu viel Spielraum ließen die Hauzenberger den technisch starken Unterföhringern in der ersten Hälfte. Hier setzte sich Tayfun Arkadas (von rechts) gegen Christoph Traxinger und Johannes Schäffner durch, im Hintergrund Keeper Maximilian Kalhamer. −Foto: Sven Kaiser

Zu viel Spielraum ließen die Hauzenberger den technisch starken Unterföhringern in der ersten Hälfte. Hier setzte sich Tayfun Arkadas (von rechts) gegen Christoph Traxinger und Johannes Schäffner durch, im Hintergrund Keeper Maximilian Kalhamer. −Foto: Sven Kaiser

Zu viel Spielraum ließen die Hauzenberger den technisch starken Unterföhringern in der ersten Hälfte. Hier setzte sich Tayfun Arkadas (von rechts) gegen Christoph Traxinger und Johannes Schäffner durch, im Hintergrund Keeper Maximilian Kalhamer. −Foto: Sven Kaiser


"Wenn man keine Zweikämpfe annimmt, immer nur nebenher rennt und derart lustlos auftritt, braucht man sich nicht zu wundern, dass man als Verlierer vom Platz geht. Was wir in der ersten Halbzeit abgeliefert haben, war Arbeitsverweigerung." Alexander Geiger, der Spielertrainer des FC Sturm Hauzenberg, ging nach der 1:2-Heimniederlage gegen den FC Unterföhring hart ins Gericht mit seinen Mannen. Auch deshalb, weil die Granitstädter die Chance verpasst haben, Anschluss an die Spitzengruppe zu finden. "Dann spielen wir halt wieder nur um die Plätze 10 bis 12", schimpfte der total bediente 34-Jährige.

Tatsächlich wirkten die Gastgeber in den ersten 45 Minuten gegen spielfreudige und technisch starke Oberbayern oft überfordert. Beim Gast führte der aus Fürstenstein stammende Ex- Schaldinger und -Burghauser Maxi Lüftl (24) im Mittelfeld gekonnt Regie. Die von der Regional- in die Landesliga durchgereichten Unterföhringer erfreuten sich großer Freiheiten. Sie konnten fast bis zum Hauzenberger Sechzehner ungehindert kombinieren und kamen so zu dicken Chancen. Schon in der 2. Minute reagierte Sturm-Keeper Maximilian Kalhamer stark nach einem Schuss von Lassana Boubacar, acht Minuten danach strich Lüftls Schlenzer knapp drüber.

Umsichtiger Regisseur beim FC Unterföhring: Der Fürstensteiner Maxi Lüftl. −Foto: Sven Kaiser

Umsichtiger Regisseur beim FC Unterföhring: Der Fürstensteiner Maxi Lüftl. −Foto: Sven Kaiser

Umsichtiger Regisseur beim FC Unterföhring: Der Fürstensteiner Maxi Lüftl. −Foto: Sven Kaiser


Hinten dreimal quer, danach die Kugel hoch nach vorne wuchten: Mit diesem wenig kreativen Rezept konnten die Hauzenberger ihren Gast nicht in Bedrängnis bringen. Gefährlich wurde es nur, wenn man wirklich mal spielerische Lösungen suchte. Wie in der 14. Minute, als Manuel Mader schön durchsteckte auf Fabian Gastinger, und der am herausstürzenden Keeper Daniel Shorunkeh-Sawy scheiterte. Das war‘s dann aber schon mit nennenswerten Sturm-Bemühungen. Zunächst hatten die Staffelberger noch Glück, dass Versuche von Tayfun Arkadas (21.) und Nasrullah Mirza (32.) das Ziel verfehlten. In der 33. Minute leistete sich Johannes Schäffner im Aufbau einen folgenschweren Abspielfehler. Seyed Suheil Amadodin sah Kapitän Andreas Faber – und der düpierte TM Kalhamer mit einem feinen Schlenzer ins kurze Eck zum 0:1. Hauzenbergs Torsteher verhinderte dann das 0:2, als er einen Klasse-Volleyschuss von Moritz Wolf-Weisbrod reaktionsschnell über den Balken lenkte.

Geiger reagierte zur Pause, brachte mit Dominik Manzenberger und Fabian Hirz zwei frische Kräfte. Plötzlich war Hauzenberg wacher, attackierte den Gast früh und kam zu guten Möglichkeiten. Nach einer Flanke von Sebastian Raml rettete TM Shorunkeh-Sawy gegen Fabian Hirz (46.). Vier Minuten darauf erkämpfte sich Fabian Wiesmaier den Ball am gegnerischen Sechzehner von Luka Coporda, legte ideal quer zu Dominik Manzenberger – und der brauchte nur noch zum Ausgleich einzuschieben.

Das Spiel war auf den Kopf gestellt – und die Hausherren nah dran an der Führung. Zweimal visierte Wiesmaier mit Schlenzer das lange Eck an, Shorunkeh-Sawy tauchte die Kugel aber jeweils sehenswert aus dem Eck (53./55.). Kurz darauf senkte sich eine verunglückte Flanke von Hirz aufs Lattenkreuz. "Da hat man ja gesehen, dass auch Unterföhring Probleme bekommt, wenn man Druck macht. Dass wir natürlich in dieser Phase in einen Konter laufen, war schon fatal", ärgerte sich Alex Geiger. In der 64. Minute spielte Amadodin durch auf den eingewechselten Matthias Katerna – und der traf per "Tunnel" gegen Kalhamer zum 1:2. Hauzenberg war geschockt, drängte aber im Endspurt auf den Ausgleich. Fabian Wiesmaier hatte in der 82. Minute die Riesenchance, drosch nach Pascal Puttas Fehler das Leder aber kläglich drüber. In der Nachspielzeit hatte der FCU nochmal Glück, als im Anschluss an einen Freistoß Johannes Schäffner aus dem Gewühl am Keeper scheiterte. Dazwischen hatte der beste Hauzenberger, Maximilian Kalhamer, den endgültigen K.o. mit einer Prachtparade gegen Katerna verhindert.

"45 Minuten ordentlicher Fußball reichen halt nicht", fasste ein enttäuschter Alex Geiger zusammen. Er erwartet beim Schlusslicht in Dachau eine entsprechende Reaktion – mit optimierter Arbeits-Einstellung. − He












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Karlsfeld
7
16:9
16
2.
Grünwald
7
17:10
14
3.
Erlbach
6
15:6
13
4.
Freising
6
10:3
13
5.
Kirchheim
7
11:8
12
6.
Traunstein
7
9:18
12
7.
Hallbergmoos
7
17:13
11
8.
1.FC Passau
7
11:8
11
9.
Unterföhring
7
10:11
10
10.
Hauzenberg
7
13:13
9
11.
Spvgg Landshut
7
15:14
8
12.
SB-DJK Rosenheim
7
13:13
8
13.
Töging
7
9:11
8
14.
Holzkirchen
7
11:12
7
15.
Kastl
7
14:20
7
16.
Waldkirchen
7
9:16
7
17.
Ampfing
7
7:16
4
18.
Dachau
7
10:16
3




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