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13.07.2018  |  15:55 Uhr

ASCK-Trainer Schwarz beruhigt: Den verletzten Karpfhammer und Spielbauer geht’s schon wieder besser

von Oliver Wagenknecht

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Bange Blicke: Während Michael Spielbauer (rechts, verdeckt von einer Sanitäterin) nach einigen Minuten Behandlungspause wieder steht, wird Philipp Karpfhammer (links, am Boden) nach wie vor von Betreuern des ASCK Simbach versorgt. Beide Spieler erlitten Platzwunden. − Foto: Zucker

Bange Blicke: Während Michael Spielbauer (rechts, verdeckt von einer Sanitäterin) nach einigen Minuten Behandlungspause wieder steht, wird Philipp Karpfhammer (links, am Boden) nach wie vor von Betreuern des ASCK Simbach versorgt. Beide Spieler erlitten Platzwunden. − Foto: Zucker

Bange Blicke: Während Michael Spielbauer (rechts, verdeckt von einer Sanitäterin) nach einigen Minuten Behandlungspause wieder steht, wird Philipp Karpfhammer (links, am Boden) nach wie vor von Betreuern des ASCK Simbach versorgt. Beide Spieler erlitten Platzwunden. − Foto: Zucker


Das Ergebnis war am Ende fast nebensächlich geworden. Dass der SV Erlbach mit einem sehr souveränen und absolut verdienten 3:0 im Eröffnungsspiel der Landesliga Südost gegen Aufsteiger ASCK Simbach perfekt in die neue Saison gestartet ist, rückte angesichts des schweren Zusammenpralls zweier Gästespieler in den Hintergrund. Innenverteidiger Philipp Karpfhammer und Mittelfeldspieler Michael Spielbauer mussten in der Schlussphase mit blutenden Wunden minutenlang auf dem Rasen behandelt und schließlich ins Krankenhaus gebracht werden. Inzwischen geht es ihnen den Umständen entsprechend wieder besser, wie ASCK-Coach Heiko Schwarz am Freitag auf Nachfrage von heimatsport.de sagte.

Die Partie am Donnerstagabend vor offiziell 740 Zuschauern im Erlbacher Raiffeisen-Sportpark ist längst entschieden, als sich etwa zehn Minuten vor dem Ende der verhängnisvolle Crash ereignet. Für Spielertrainer Schwarz, der sich kurz zuvor ausgewechselt und alles von der nahen Bank aus mitverfolgt hat, "sah die Szene gar nicht so wild aus". Es sei "nicht mal in vollem Tempo" passiert, "vielleicht so 50, 60 Prozent", sagt der Ex-Profi und beschreibt: "Spieli schaut nach links, Karpfi läuft halb rückwärts, sie sehen sich nicht."

Mit Verband um den Kopf und Halskrause – aber zumindest eigenständig – ging der Ex-Erlbacher Philipp Karpfhammer vom Platz. − Foto: Zucker

Mit Verband um den Kopf und Halskrause – aber zumindest eigenständig – ging der Ex-Erlbacher Philipp Karpfhammer vom Platz. − Foto: Zucker

Mit Verband um den Kopf und Halskrause – aber zumindest eigenständig – ging der Ex-Erlbacher Philipp Karpfhammer vom Platz. − Foto: Zucker


Michael Spielbauer und Philipp Karpfhammer liegen nahe des Mittelkreises am Boden, als Betreuer zu ihnen aufs Feld rennen. Auch SVE-Trainer Jens Kern und Kollege Schwarz sind dabei. Etwas später werden Sanitäter vom Bayerischen Roten Kreuz hinzugerufen. Die Versorgung der Verletzten zieht sich hin, unter den Zuschauern wird es zunehmend ruhiger. Dass viel Blut fließt, lässt sich von der Tribüne aus nicht erkennen, aber alle spüren: Ein "normaler" Zusammenprall kann das nicht gewesen sein.

Den Ex-Erlbacher Karpfhammer hat’s am Hinterkopf erwischt – Platzwunde. Der 20-Jährige, der im Nachwuchs des SV Wacker Burghausen gespielt hat und nach zwei Jahren im Holzland erst vor dieser Saison nach Simbach gewechselt ist, bekommt sicherheitshalber zur Stabilisierung sogar eine Halskrause angelegt. Mit einem dicken Verband, um den gesamten Kopf gewickelt, wird er schließlich in die Kabine geführt. Michael Spielbauer (31), Cousin des eingewechselten Erlbachers Emanuel Spielbauer, hat sich schon etwas früher aufrappeln können. Auch er mit einer Platzwunde, aber an der Oberlippe. Der Cut zieht sich bis zur Nase. Als die Partie aus ist, treffen ein Notarztwagen und ein Sanka ein.

Die beiden Schwerverletzten werden zunächst im Stadion weiter behandelt, später dann in der Altöttinger Kreisklinik. Routinier Spielbauer ist dort nach Kenntnisstand von Heiko Schwarz noch "bis gegen 1 Uhr nachts" gewesen. Die "stark geschwollene Wunde" sei "mit mehreren Stichen genäht" worden. Dass es sich wie anfangs befürchtet um einen Nasenbeinbruch handeln könnte, hat sich laut Schwarz nicht bestätigt: "Seine Nase ist in Ordnung."

Auch Karpfhammer gehe es so weit gut, er habe keine Schmerzen, informiert der Coach. Ihm zufolge hat der Youngster erstmal "zehn Tage Pause" verordnet bekommen, Anfang nächster Woche muss er zum Kontrollbesuch zu seinem Hausarzt.

Nach dem Ausscheiden von Spielbauer und Karpfhammer musste der ASCK die Partie zu neunt zu Ende spielen, weil man schon dreimal gewechselt hatte. Die Erlbacher zeigten in den Schlussminuten Gespür für die Situation, gingen nicht mehr auf weitere Tore, sondern passten sich den Ball nur noch locker zu. Fingerspitzengefühl bewies auch der umsichtige Schiedsrichter Florian Böhm aus Wolfratshausen: Er pfiff die Begegnung nach kurzer Wiederaufnahme fast ohne Nachspielzeit pünktlich ab.

Mehr im Alt-Neuöttinger/Burghauser und Rottaler Anzeiger sowie im Trostberger Tagblatt (Samstagsausgabe)












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
SV Türkgügü-Ataspor München
34
88:40
78
2.
SE Freising
34
81:32
73
3.
FC Deisenhofen
34
65:41
60
4.
Spvgg Landshut
34
58:43
60
5.
TuS Geretsried
34
61:63
52
6.
FC Töging
34
45:60
51
7.
ASV Dachau
34
66:58
46
8.
VfB Hallbergmoos
34
57:59
45
9.
TuS Pfarrkirchen
34
40:46
45
10.
SV Erlbach
34
46:38
43
11.
TSV Grünwald
34
56:68
42
12.
TSV Kastl
34
50:55
41
13.
TSV Neuried
34
51:64
39
14.
SB-DJK Rosenheim
34
43:53
38
15.
ESV Freilassing
34
74:81
38
16.
TSV Moosach/Grafing
34
54:83
37
17.
SV Manching
34
40:68
34
18.
TV Aiglsbach
34
55:78
32




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