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12.06.2018  |  15:00 Uhr

Einteilungs-Schock trifft Bogen hart: "Spielen Landesliga, haben aber Bayernliga-Aufwand"

von Sebastian Lippert

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Wird voraussichtlich nicht mehr in Bogen aufkreuzen: Der FC Sturm Hauzenberg bleibt in der Landesliga Mitte, der TSV nicht. − Foto: Stefan Ritzinger

Wird voraussichtlich nicht mehr in Bogen aufkreuzen: Der FC Sturm Hauzenberg bleibt in der Landesliga Mitte, der TSV nicht. − Foto: Stefan Ritzinger

Wird voraussichtlich nicht mehr in Bogen aufkreuzen: Der FC Sturm Hauzenberg bleibt in der Landesliga Mitte, der TSV nicht. − Foto: Stefan Ritzinger


Der TSV Bogen wird von der Landesliga Mitte in die Südost-Staffel umgruppiert. Diese Hiobsbotschaft schlug am Sonntagabend in Bogen ein wie eine Bombe. Am frühen Montagnachmittag wurde die Einteilung dann öffentlich. Seitdem war nicht viel Zeit, diesen Schock zu verdauen. Bis Ende der Woche will sich der Verein intern absprechen, ob man auf den BFV zugehen will.

Dass es ein Problem gab, das war den Verantwortlichen in Bogen seit Samstag bekannt. Die BFV-Einteiler um Verbandsspielleiter Josef Janker standen vor folgender Hürde: Rein geographisch gesehen müsste man 19 Vereine zu einer Landesliga Mitte und 17 Vereine zu einer Landesliga Südost zusammenfassen, die Sollzahl für beide ist aber die 18. Also muss einer büßen – der TSV Bogen.

Damit gehen dem TSV die Derbys gegen den 1.FC Bad Kötzting (Saison 17/18: 300 Zuschauer) oder den SV Neukirchen/Hl. Blut (250) und damit bares Geld flöten. Der nächstgelegene Verein ist die Spvgg Landshut (77 Kilometer Distanz). "Ich könnte mir schon vorstellen, dass sich das bei den Zuschauern niederschlägt", sagt Abteilungsleiter Helmut Muhr.

Die vom BFV veröffentlichte Einteilung nennt Muhr diplomatisch "total ungünstig für uns". Kommen sehen hatten sie das auch trotz Vorwarnung nicht. "Wir haben am Samstag Bescheid bekommen, dass wir einer der gefährdeten Vereine sind", erklärt Muhr. Daraufhin habe man schlagkräftige Argumenten aufgeführt, um dem BFV die Auswirkungen einer Zuteilung zur "Südost" aufzuzeigen. Letztendlich blieb der Konter ohne Erfolg, der Verbandsspielausschuss ließ sich nicht mehr davon abbringen.

Böses Blut erzeugt das nicht in Bogen, man nimmt es betont sachlich beim Landesligisten. "Ich selbst möchte keine Ligen einteilen, das ist eine ganz undankbare Aufgabe", fühlt Muhr mit den BFV-Ehrenamtlichen mit, "du kannst nicht alle zufrieden stellen, einer muss immer in den sauren Apfel beißen. Diesmal sind das eben wir."

FC Deisenhofen (172 km) oder DJK SB Rosenheim (168 km), mit weniger als 70 Kilometern einfacher Fahrtstrecke kommt Bogen nicht davon. "Für uns zieht das einen enormen Rattenschwanz nach sich, das sind immense Kosten", skizziert Muhr die weitreichenden Konsequenzen der Entscheidung. "Unsere Derbys sind jetzt die Spiele gegen Landshut und Freising. Wir spielen Landesliga, haben aber einen Aufwand wie in der Bayernliga", bringt es der 31-Jährige auf den Punkt. Am gestrigen Montag hatte die Mannschaft Trainingsauftakt. Hinter den Kulissen will man das ganze "erst einmal sacken lassen und intern besprechen", sagt Muhr und schließt mit den Worten: "Diesmal hat’s uns extrem erwischt."

Bitter auch, wie man in Bogen Bescheid bekam: Ignaz Hiendl, 2. Vorsitzender des TSV, feierte am Sonntag seinen 60. Geburtstag. Dann ging er ans Telefon...












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
SV Türkgügü-Ataspor München
34
88:40
78
2.
SE Freising
34
81:32
73
3.
FC Deisenhofen
34
65:41
60
4.
Spvgg Landshut
34
58:43
60
5.
TuS Geretsried
34
61:63
52
6.
FC Töging
34
45:60
51
7.
ASV Dachau
34
66:58
46
8.
VfB Hallbergmoos
34
57:59
45
9.
TuS Pfarrkirchen
34
40:46
45
10.
SV Erlbach
34
46:38
43
11.
TSV Grünwald
34
56:68
42
12.
TSV Kastl
34
50:55
41
13.
TSV Neuried
34
51:64
39
14.
SB-DJK Rosenheim
34
43:53
38
15.
ESV Freilassing
34
74:81
38
16.
TSV Moosach/Grafing
34
54:83
37
17.
SV Manching
34
40:68
34
18.
TV Aiglsbach
34
55:78
32




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