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01.01.2014 | 15:17 Uhr

Mader-Ablöse: FC Ingolstadt bot zwei Sätze Trikots – Spieler bitter enttäuscht

von Andreas Lakota

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Manuel Mader – für den TSV Waldkirchen wird er nicht mehr jubeln.  − Foto: Lakota

Manuel Mader – für den TSV Waldkirchen wird er nicht mehr jubeln.  − Foto: Lakota

Manuel Mader – für den TSV Waldkirchen wird er nicht mehr jubeln.  − Foto: Lakota


Das Thema schlägt hohe Wellen: Der Wechsel von Waldkirchens Sturmtalent Manuel Mader zum Zweitligisten FC Ingolstadt ist geplatzt, weil sich die beiden Vereine nicht über die Ablösesumme einig wurden. Der Spieler selbst zeigt sich über das Verhalten des TSV bitter enttäuscht und wird künftig nicht mehr für den Landesligisten auflaufen. "Ich denke, was jetzt passiert ist, ist für alle drei Parteien nicht zufriedenstellend", sagt Mader und fügt hinzu: "Aber leider Gottes muss ich das jetzt so hinnehmen. Ich werde nach vorne schauen und hoffe, dass es im Sommer mit einem Wechsel klappt."

In den Kommentaren auf heimatsport.de erhält der Spieler viel Zuspruch, der TSV Waldkirchen dagegen wird oft hart kritisiert. Man habe dem jungen Stürmer die Profi-Karriere verbaut, so der große Vorwurf. Das will der Verein so nicht stehen lassen. Abteilungsleiter Fabian Bauer gibt daher Einblicke in die Verhandlungen. "Ingolstadt wollte zunächst gar nichts bezahlen. Das war für uns natürlich nicht akzeptabel und ich denke, da hätte auch kein anderer Verein zugestimmt. Als sie dann gemerkt haben, dass das so nicht funktioniert, haben sie uns allen Ernstes zwei Sätze Trikots geboten. Und die Möglichkeit, im Winter auf ihrem beheizten Kunstrasenplatz zu trainieren. Ich finde das mehr als beschämend für einen Profiverein. Und das habe ich den Verantwortlichen auch gesagt." Und weiter berichtet Bauer: "Wir haben in keinster Weise zu viel gefordert. Wir sind sogar unter dem geblieben, was man für einen Spieler bei einem Wechsel in die Regionalliga verlangen kann." Am Ende der Verhandlungen wäre Ingolstadt bereit gewesen, einen Geldbetrag zu bezahlen. "Allerdings lag der ein ganzes Stück unter der vom Verein geforderten Summe", so Bauer, der hinzufügt: "Wenn ein Profiverein einen Spieler unbedingt haben will, dann kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen, warum man dann nicht einmal bereit ist, eine Summe zu zahlen, die wie gesagt unter dem gängigen Niveau liegt." Darüber hinaus stellt Bauer klar: "Manuel Mader hätte einen Vertrag für die U23 erhalten und nicht – wie es jetzt überall heißt – für die Profis." Und: Von Seiten des TSV Waldkirchen habe es für Mader nie eine Zusage geben, im Winter "irgendwo hin" wechseln zu können. Lediglich die Möglichkeit, zu den gleichen Konditionen nach Tittling zurückzukehren, wurde vereinbart und auch schriftlich festgehalten. Und so wird es wohl auch kommen, Tittlings Abteilungsleiter hat sich offenbar bereits in Waldkirchen gemeldet.

Waldkirchens Sportlicher Leiter Fabian Bauer wehrt sich gegen die Vorwürfe, der Verein habe Mader die Profi-Karriere verbaut.  − Foto: Lakota

Waldkirchens Sportlicher Leiter Fabian Bauer wehrt sich gegen die Vorwürfe, der Verein habe Mader die Profi-Karriere verbaut.  − Foto: Lakota

Waldkirchens Sportlicher Leiter Fabian Bauer wehrt sich gegen die Vorwürfe, der Verein habe Mader die Profi-Karriere verbaut.  − Foto: Lakota


Manuel Mader kann das Verhalten der Waldkirchener Verantwortlichen nicht verstehen. "Ich war immer ehrlich zum Verein. Ich habe immer gesagt, mit welchen Clubs ich in Kontakt stehe und wo ich ein Probetraining absolviere. Von Vereinsseite hatte man mir immer Unterstützung signalisiert und versprochen, mir keine Steine in den Weg zu legen, falls der Schritt in den Profibereich möglich ist. Daher hätte ich auch nie erwartet, dass es mit einem Wechsel nach Ingolstadt Probleme gibt." Selbst eine Wohnung hätte Mader in der Audi-Stadt bereits gefunden, die Rahmenbedingungen hätten perfekt gepasst. "Es ist ja nicht so, dass jedes Angebot auch den Vorstellungen des Spielers entspricht und überall die gleiche Perspektive besteht. In Ingolstadt hätte alles perfekt gepasst. Daher ist es doppelt bitter", sagt Mader, der zunächst in den Kader der U 23-Mannschaft (Regionalliga) gerückt wäre. "Auch hier herrschen professionelle Bedingungen mit zweimal Training am Tag. Ich hätte nichts anderes gemacht, als Fußball zu spielen", berichtet der 20-Jährige, der sich mit dem Zweitligisten bereits auf alle Vertragsdetails geeinigt hatte. "Doch dann wurde ich kontaktiert, dass es mit der Ablöse Probleme gibt. Das finde ich echt schade, zumal Ingolstadt ja durchaus kooperationsbereit gewesen ist. Ich will hier keine Summen nennen, aber die Forderungen waren meiner Meinung nach unangemessen, zumal ich ja erst wieder ein halbes Jahr in Waldkirchen gespielt habe."

Wie auch immer: Den Traum vom Profifußball hat Mader nicht begraben. Ob er im Frühjahr für den Bezirksligisten Tittling – dorthin könnte Mader im Winter zu den selben Konditionen wie bei seinem Transfer zum TSV zurückkehren – auflaufen wird, wollte der Stürmer noch nicht bestätigen. Er werde sich allerdings sicher zusätzlich fit halten und hofft dann auf einen Anruf des FCI im Sommer.












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
TSV Wasserburg
24
56:19
58
2.
SC Eintracht Freising
24
49:29
51
3.
FC Deisenhofen
24
52:27
48
4.
TSV Grünwald
25
54:38
46
5.
VfB Hallbergmoos
24
38:29
43
6.
ASV Dachau
24
35:19
43
7.
TSV Kastl
24
51:44
38
8.
TSV Bogen
25
35:37
37
9.
Spvgg Landshut
25
48:40
37
10.
TSV Karlsfeld
25
33:35
37
11.
SV Erlbach
24
44:35
35
12.
FC Töging
24
33:41
32
13.
SB-DJK Rosenheim
25
33:42
27
14.
TuS Pfarrkirchen
25
33:42
24
15.
FC Moosinning
25
22:41
23
16.
SB Chiemgau Traunstein
23
35:46
20
17.
ASCK Simbach
25
21:62
15
18.
TSV Neuried
25
20:66
3




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