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Spielertrainer wechselt im Winter  |  02.12.2021  |  11:30 Uhr

Ruderting lässt "Co" Killinger nach Osterhofen ziehen – Landesligist vermeldet zwei Abgänge

von Franz Nagl,Helmut Heininger

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Seit zweieinhalb Jahren trug Sebastian Killinger (rechts) das Trikot des Kreisklassisten Ruderting. Nun wechselt der 28-Jährige drei Ligen höher und spielt künftig für Landesligist Osterhofen. −Foto: Michael Sigl

Seit zweieinhalb Jahren trug Sebastian Killinger (rechts) das Trikot des Kreisklassisten Ruderting. Nun wechselt der 28-Jährige drei Ligen höher und spielt künftig für Landesligist Osterhofen. −Foto: Michael Sigl

Seit zweieinhalb Jahren trug Sebastian Killinger (rechts) das Trikot des Kreisklassisten Ruderting. Nun wechselt der 28-Jährige drei Ligen höher und spielt künftig für Landesligist Osterhofen. −Foto: Michael Sigl


Die SpVgg Osterhofen kann einen Winter-Transfer präsentieren. Dafür muss Kreisklassist FC Ruderting in der Frühjahrsrunde ohne seinen bisherigen Co-Spielertrainer auskommen. Sebastian Killinger (28) kehrt nämlich zum Landesligisten zurück, wie beide Vereine am Donnerstag mitteilten. Der FCR stimmte einem sofortigen Wechsel zu.

"Der Kontakt zu Osterhofen ist nie abgerissen", lässt der gebürtige Schöllnacher wissen. "Ich hatte damals eine super Zeit, hab zuletzt fast jedes Heimspiel gesehen und kenn so gut wie jeden im Team. Mittlerweile habe ich Beruf und Wohnort näher an Osterhofen verlegt, so dass ich jetzt noch näher am Verein bin als damals", verrät der in Arnstorf beschäftigte und in Vilshofen lebende Werkzeugmacher.

Killinger heuerte bereits im Winter 2016 in Osterhofen, dem damaligen Landesligisten, an und trug drei Jahre lang das Trikot der Herzogstädter (77 Spiele, zehn Tore). "Ich bin in einem guten Fußballalter und will mich nochmal auf die Aufgabe als Spieler konzentrieren. Die Trainerkarriere kommt mit der Zeit wieder zurück. Die Zeit als aktiver Spieler ist kürzer als eine Zeit als Trainer", begründet Killinger seine Entscheidung.

Ein bisschen Wehmut verspürt der technisch versierte Mittelfeldspieler aber doch: "Ruderting ist ein top geführter Verein, mit einer top Sportanlage!" Den sportlichen Verlauf in der Kreisklasse Passau bedauert Killinger. Die ersehnte Rückkehr in die Kreisliga ist mit Platz 7 in weite Ferne gerückt. "Leider haben wir die letzten vier Spiele vor der Pause verloren und stehen damit im Niemandsland der Tabelle. Wenn wir nach oben noch eine Chance gehabt hätten oder in den Abstiegskampf verwickelt gewesen wären, hätte ich die Runde fertig gespielt", sagt Killinger.

Der Mittelfeldspieler war vor zweieinhalb Jahren zum FCR gekommen und hatte sich damals viel vorgenommen. "Leider kam Corona dazwischen, wir hatten nicht wirklich viele Spiele und konnten unsere Ziele am Ende nicht erreichen", blickt der 28-Jährige zurück. Er selbst wurde auch von Verletzungsproblemen immer wieder zurückgeworfen. Nach einer langwierigen Schambeinentzündung zwickte es zu Beginn dieser Spielzeit oft muskulär, erst gegen Ende der Herbstrunde stand er regelmäßig auf dem Platz. "Ich bin gesundheitlich jetzt auf einem guten Weg. Natürlich ist die Landesliga schon eine andere Hausnummer, aber ich traue mir zu, diese Herausforderung zu meistern."

In Ruderting hat er nach eigener Aussage "viele neue Freunde gefunden, diese Kontakte werden auch bleiben. Ich wünsche der Truppe und den Verantwortlichen nur das Beste." Beim FC Ruderting will man die Saison nun unter der Regie des künftig allein verantwortlichen Spielertrainers Christoph Bartl (29) vernünftig zu Ende bringen. Verzichten muss man zudem auf Lukas Kirchberger (20), der zu seinem Heimatverein DJK Haselbach zurückgekehrt ist. Wie Abteilungsleiter Günther Sedlberger weiter informiert, wird Nikolai Lulev (34) ab sofort die sportlichen Geschicke der 2. Mannschaft lenken.

Holler dankt Polák und Bublik

In Osterhofen freut man sich über die Entscheidung Killingers. "Er hat damals schon gezeigt, dass er ein super Spieler ist, und wir sind guter Hoffnung, dass er uns weiterhelfen wird", freut sich Teammanager Sepp Holler. "Wir werden die Zusammenarbeit mit den tschechischen Spielern Martin Polák und Ondrej Bublik, die uns dankenswerterweise in unserer personaltechnischen Lage sehr geholfen und mit ihren Toren wichtige Punkte gesichert haben, wie geplant beenden. Daher sind wir total glücklich, dass mit Killi diese Lücke geschlossen werden kann", erläutert Holler.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Weiden
21
54:13
59
2.
Fortuna Regensburg
21
50:19
51
3.
Ettmannsdorf
21
36:11
43
4.
Seebach
21
46:19
42
5.
Hauzenberg
21
36:29
39
6.
Neukirchen b.Hl. Blut
21
35:26
37
7.
Osterhofen
21
29:23
34
8.
Bogen
21
34:26
31
9.
Kareth
21
31:24
30
10.
Bad Kötzting
21
32:31
24
11.
Tegernheim
21
36:37
24
12.
Lam
21
23:39
20
13.
Passau
21
18:38
19
14.
Neutraubling
21
24:46
18
15.
Amberg
21
28:41
17
16.
VfB Straubing
21
22:42
16
17.
Burglengenfeld
21
24:55
15
18.
Bad Abbach
21
10:49
5




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