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19.08.2019  |  08:00 Uhr

"Teamgeist und absoluter Wille": Warum Aufsteiger VfB Straubing so stark ist

von Sebastian Lippert

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Formte eine Einheit: VfB-Trainer Gregor Mrozek (l.). −F.: Ritzinger

Formte eine Einheit: VfB-Trainer Gregor Mrozek (l.). −F.: Ritzinger

Formte eine Einheit: VfB-Trainer Gregor Mrozek (l.). −F.: Ritzinger


Der VfB Straubing, so weit darf man nach acht Spieltagen gehen, ist neben dem ultra-effizienten TSV Kareth-Lappersdorf (zehn Tore, 16 Punkte) die Überraschungsmannschaft der Landesliga Mitte. Der Aufsteigert, trainert von Gregor Mrozek (39), behauptet sich in den Top-Fünf der Tabelle und holte insgesamt 14 von 24 möglichen Punkten. In der Abrechnung macht das derzeit Platz 3, aber Coach Mrozek rechnet lieber anders – 40 minus 14, macht 26: jene Anzahl an Punkten, die zum Klassenerhalt fehlt. "Alles andere wäre an den Haaren herbeigezogen", sagt der 39-Jährige.

Schon mit dem 2:1-Auftaktsieg bei Bayernliga-Absteiger ASV Neumarkt hatten die Straubinger ein Ausrufezeichen gesetzt. Dem wilden 1:1 in Seebach folgte ein 1:3 gegen Tegernheim, ehe gegen Lam (4:1), Fortuna Regensburg (2:2) und Bad Abbach (4:2) sieben weitere Punkte geholt wurden. Zwei Siege nacheinander hat der VfB allerdings noch nicht geschafft, denn an Mariä Himmelfahrt, beim Gastspiel in Woffenbach, hieß es am Ende 1:3. Am Samstag dann drehte der VfB auf und schoss den TV Aiglsbach ab (6:2; wir berichteten).

"Teamgeist und absoluter Wille zu gewinnen", das sind laut Trainer Mrozek die augenscheinlichsten Faktoren für den derzeitigen Erfolg. Obwohl – wie in fast jeder anderen Mannschaft – Urlauber und Verletzte zu beklagen seien, habe man einen guten Kader und könne die Ausfälle auffangen – mit "Leidenschaft und Laufbereitschaft", so Mrozek. Es sind die Grundtugenden, die Straubing punkten lassen. Auch deshalb dürfe der aktuelle Höhenflug nicht in Hochmut münden: "In dieser Liga kann jeder jeden schlagen", sagt Mrozek, "es gibt kein Rezept für unsere Siege. Da entscheidet die Tagesform". Und die stimmt meistens beim VfB, der sich bislang als bester aller sechs Aufsteiger bezeichnen darf.

Neben den Torjägern David Smolak (5 Spiele, 5 Tore) und Ahmed Ahmedov (4/4) spielt Ludwig Hofer eine Hauptrolle. Der 22-Jährige war zu Beginn der vergangenen Meister-Saison (2018/19) nach Straubing gewechselt und überzeugte auf Anhieb – mit Übersicht, starker Technik und besonders gutem Auge: Mit acht Torvorlagen ist "Ludi", so nennt ihn Trainer Mrozek, bester Vorbereiter der Landesliga.

"Er ist ein Führungsspieler und übernimmt immer mehr Verantwortung. Seitdem blüht er auf", freut sich Mrozek über den Spielgestalter auf der Sechserposition. Die vielen Vorlagen seien nur folgerichtig: "Ludi hat die technische Qualität, den letzten Pass durchzustecken." Für die zentrale Figur im VfB-Spiel wird die nächste Partie eine besondere: Der VfB erwartet am Samstag (16 Uhr) den SC Ettmannsdorf – Hofers Ex-Klub.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
Weiden
13
28:12
27
2.
Fortuna Regensburg
13
34:21
26
3.
Ettmannsdorf
12
28:17
23
4.
Burglengenfeld
13
17:16
23
5.
Neumarkt
12
29:13
22
6.
Kareth
12
14:8
20
7.
Woffenbach
13
20:16
18
8.
VfB Straubing
12
28:24
17
9.
Tegernheim
12
14:15
17
10.
Lam
12
23:25
17
11.
Aiglsbach
12
26:28
16
12.
Bad Kötzting
12
17:21
14
13.
Bad Abbach
12
19:26
14
14.
Seebach
12
12:10
13
15.
Bogen
12
14:21
12
16.
Grafenwöhr
12
21:33
11
17.
Neukirchen b.Hl. Blut
12
12:23
10
18.
Pfreimd
12
12:39
4




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