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16.05.2019  |  08:00 Uhr

Paukenschlag bei FC Passau: Leichtathleten spalten sich ab, Fußballer stellen sich neu auf

von Jonas Kraus

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Gehen künftig getrennte Wege: Die Leichtathleten um Abteilungsleiter Klaus Hammer-Behringer (oben) und der 1.FC Passau um den designierten 1. Vorsitzenden Markus Fleischmann. −Foto: Sigl/Montage:Tahetel

Gehen künftig getrennte Wege: Die Leichtathleten um Abteilungsleiter Klaus Hammer-Behringer (oben) und der 1.FC Passau um den designierten 1. Vorsitzenden Markus Fleischmann. −Foto: Sigl/Montage:Tahetel

Gehen künftig getrennte Wege: Die Leichtathleten um Abteilungsleiter Klaus Hammer-Behringer (oben) und der 1.FC Passau um den designierten 1. Vorsitzenden Markus Fleischmann. −Foto: Sigl/Montage:Tahetel


Eine 49 Jahre währende Verbindung löst sich. Die Leichtathletik-Abteilung spaltet sich vom 1. FC Passau ab, 500 der über 1400 Mitglieder sollen ihre Vereinsheimat künftig beim Leichtathletik-Club (LAC) Passau haben. Auf einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung wollen die Leichtathleten die letzte Hürde auf dem Weg in die Eigenständigkeit nehmen. Die Fußballer laufen weiter als 1. FC Passau auf. Allerdings wird es personelle Veränderungen an der Spitze geben: Markus Fleischmann, bisher 2. Vorsitzender, soll Alexander Wösner als Vorstand ablösen. Roland Bilz soll Fleischmanns bisherigen Posten übernehmen.

"Letztendlich", so sagt Klaus Hammer-Behringer, einer von vier gleichberechtigten Abteilungsleitern der Noch-FC-Leichtathleten, "leben die Fußballer und wir doch in verschiedenen Welten". So wie er sieht, trennt sich, was schon längst nicht mehr zusammengeht. Die unterschiedlichen sportlichen Ausrichtungen, aber auch auseinanderdriftende Auffassungen über Vereinsorganisation und den Einsatz von Mitteln hätten sich über Jahre verstärkt, so dass der Wunsch nach Eigenständigkeit immer mehr an Schwung gewonnen habe. Auf einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 29. Mai, soll die Abspaltung formell beschlossen werden, die Gesamtmitgliederschaft die Leichtathleten in die Selbständigkeit entlassen.

Eigentlich habe man den Wechsel schon mit Beginn des Jahres vollziehen wollen, doch da sei aus Sicht des Gesamtvereins zu vieles noch im Unreinen gewesen, streicht Hammer-Behringer heraus. Doch nun ist das Thema durch. Die Ex-FC-Leichtathleten agieren künftig allein und selbstständig. Und unter dem Namen "LAC Passau".

Die Fußballer hingegen laufen weiter als 1.FC Passau auf. Allzuviel ändern soll sich im Verein nicht. Der bisherige 2. Vorstand Markus Fleischmann, der Alexander Wösner ablösen soll, will an der grundsätzlichen Ausrichtung festhalten. "Im Vordergrund muss weiter die Jugendarbeit stehen." Die vielen Nachwuchsmannschaften und das Nachwuchsleistungszentrum seien ein Trumpf des FCP.

Nur so könne der Abgang mehrerer Leistungsträger mittelfristig kompensiert werden. Die Verpflichtung neuer Spieler, die den Verein sofort weiterbringen, gestaltet sich nämlich schwierig, weiß Fleischmann, der seit 2005 in verschiedenen Funktionen beim FCP arbeitet. "Wir müssen schauen, dass wir den nächsten Pillmeier in der Jugend finden."

Mit dem Verlauf der aktuellen Spielzeit ist beim FCP niemand zufrieden, sagt Fleischmann. Nach einem starken Start in die Landesliga und sieben Spielen in Folge ohne Pleite zum Auftakt brach die Mannschaft – auch wegen vielen Verletzungen – komplett ein. "Ob wir anders oben mitgespielt hätten, kann ich natürlich auch nicht sagen."

In der kommenden Spielzeit löst Günther Himpsl als Trainer Aexander Schraml ab. Michael Pillmeier (SV Schalding) und Fabian Wiesmaier (FC Hauzenberg) hinterlassen als Abgänge große Lücken in der Offensive. Als Neuzugänge stehen bisher Andreas Mahr (1.FC Lichtenfels, FC Tegernheim, SSV Jahn Regensburg II) sowie Johannes Woyke (GW Deggendorf, vormals 1. FC Passau) und Ibrahim Yildirim (GW Deggendorf) fest. Ob noch weitere Neuzugänge folgen, liegt im Verantwortungsbereich von Ex-Schalding-Trainer Mario Tanzer, der weiter als Sportdirektor in Passau arbeitet.

Dass der FCP in der kommenden Saison den Aufstieg in die Bayernliga in Angriff nehmen kann, scheint unwahrscheinlich. "Mittelfristig" soll es aber schon nach oben gehen, sagt Fleischmann, der als zeitlichen Rahmen den Aufstieg in "drei bis fünf Jahren" anvisiert. Günther Himpsl sei dazu der richtige Mann, ist Fleischmann überzeugt. "Er kann sehr gut mit jungen Spielern arbeiten."

Die Ziele sind also weiterhin ambitioniert, überstürzt werden soll aber nichts. Es gehe nicht darum, mit aller Macht sofort den Aufstieg zu realisieren. "Letztendlich", sagt Fleischmann, "ist aber schon ein sportliches Wiedererstarken des FC Passau das Ziel."

Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe der Heimatzeitung, Sport.












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
SV Donaustauf
34
89:21
84
2.
ASV Cham
34
85:24
80
3.
Spvgg SV Weiden
34
61:45
63
4.
1.FC Bad Kötzting
34
79:57
62
5.
SV Fortuna Regensburg
34
56:62
57
6.
FC Sturm Hauzenberg
34
66:37
56
7.
TSV Bad Abbach
34
60:62
53
8.
SC Ettmannsdorf
34
62:43
52
9.
TSV Waldkirchen
34
53:34
51
10.
ASV Burglengenfeld
34
45:44
50
11.
1.FC Passau
34
69:53
48
12.
FC Tegernheim
34
73:55
45
13.
TSV Kareth-Lappersdorf
34
50:59
44
14.
SV Neukirchen b.Hl. Blut
34
51:45
42
15.
SV Etzenricht
34
49:61
33
16.
VfB Bach/Donau
34
41:71
29
17.
Spvgg Pfreimd
34
41:108
16
18.
SV Hutthurm
34
15:164
4




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