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29.03.2019  |  11:00 Uhr

Meisterschafts-Kracher in Cham – Passau, Waldkirchen und Hauzenberg unter Druck

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Braucht Durchsetzungsvermögen: Der 1.FC Passau mit Niklas Schröder (schwarzes Trikot) erwartet den SC Ettmannsdorf. −Foto: Sigl

Braucht Durchsetzungsvermögen: Der 1.FC Passau mit Niklas Schröder (schwarzes Trikot) erwartet den SC Ettmannsdorf. −Foto: Sigl

Braucht Durchsetzungsvermögen: Der 1.FC Passau mit Niklas Schröder (schwarzes Trikot) erwartet den SC Ettmannsdorf. −Foto: Sigl


Keine Frage, diese Partie überstrahlt den Spieltag der Landesliga Mitte an diesem Wochenende: Der Tabellen-Zweite ASV Cham empfängt am Samstag (16 Uhr) Spitzenreiter Donaustauf im Stadion an der Further Straße. Und: In dem mit Spannung erwarteten Top-Duell könnte bereits eine Vorentscheidung im Hinblick auf die Meisterschaft fallen. "Wir gehen mit viel Freude in die Partie und sind topmotiviert", sagt ASV-Sportchef Matthias Altmann. "Trotz der Niederlage in Regensburg (2:3, Anm. d. Red) ist die Stimmung bei uns nach wie vor sehr gut." Erstmals nach 15 Spielen setzte es für Chamer bei der Regensburger Fortuna wieder eine Niederlage. Mit einem Sieg am Samstag gegen "Stauf" könnte der ASV (60 Punkte) die Tabellenführung von "Stauf" (62) zurückerobern. Die Lage der anderen regionalen Mannschaften im Überblick:

1. FC Passau
Einen seiner direkten Verfolger im Tabellen-Mittelfeld vom Leib halten kann sich der Rangachte 1.FC Passau im Heimspiel gegen den "Zehnten" SC Ettmannsdorf (Samstag, 15 Uhr), dem ersten von neun "Abschiedsspielen" für Trainer Alexander Schraml (siehe Bericht oben).

Der Trend: Die Gäste reisen mit der Empfehlung von drei Siegen in Serie in die Dreiflüssestadt und haben im Herbst beim 3:1-Erfolg die bislang schlechteste Phase der Passauer eingeläutet. Aufpassen muss die Schraml-Elf insbesondere auf die SC-Angreifer Tobias Wiesner (13 Saisontore), Damian Huf und Jeremy Schmidt (jeweils elf), sonst ereilt sie das gleiche Schicksal wie zuletzt in Lappersdorf, als sie dessen Torjäger Aaron Bice (18 Treffer) zwei Mal überrumpelte und die Partie im Alleingang entschied.

Das sagt der Trainer: "Aus dem Hinspiel wissen wir, dass wir gegen diese konterstarke Mannschaft wenige Fehler im Spielaufbau machen dürfen", betont FC-Trainer Alexander Schraml. Obwohl dem 47-Jährigen personell die Alternativen fehlen, verspricht er: "Wir werden eine gute Mannschaft auf den Platz schicken."
Das Personal: Zum letzten Mal gesperrt fehlt Patrick Rott. Außerdem darf Patrick Mühlberger nach seinem Platzverweis in Lappersdorf nicht mitspielen (Sportgerichtsurteil noch offen). Sebastian List ist weiterhin verletzt. Der Kader ist also wie in Lappersdorf, wo Maximilian Huber erstmals wieder auf der Bank saß, dezimiert.

FC Sturm Hauzenberg

Im Frühjahr hat’s der FC Sturm mit dem 2:1-Ergebnis – drei Spiele, dreimal dieser Ausgang. Freilich: Die Eins stand immer auf Hauzenberger Seite, das zeigt, dass die Truppe um Spielertrainer Alex Geiger noch immer nicht auf dem gewünschten Kurs ist. Dabei stehen jetzt große Kaliber vor der Tür: Fortuna Regensburg am Samstag, danach Donaustauf, Cham und Waldkirchen.

Der Trend: Sollte auch nach diesen Top-Duellen nicht viel mehr auf dem Habenkonto stehen, dann müssen sich die Staffelberger vielleicht nochmal mit der Gefahrenzone auseinandersetzen. Auch wenn die Klasse im Team solche Gedanken eigentlich nicht zulässt.

Das sagt der Teammanager: "Wir durchlaufen eine sehr schwierige Phase", meint Markus Reischl, und ein deutlicher Kurswechsel sei in den nächsten Wochen angesichts der Gegner nicht abzusehen. "Aber genau das ist unsere Chance, um für eine Überraschung zu sorgen." Erstmals findet 2019 ein Spiel auf dem "echten" Rasen statt. Dort wolle man der enormen Qualität der Fortunen mit Einsatz und absolutem Willen trotzen, "die Jungs, die unter der Woche da sind, geben Vollgas und hauen sich richtig rein". Nur müsse eben der Einsatz im Training, fordert Reischl, über 90 Minuten im Spiel gezeigt werden.

Das Personal: Fabian Hirz (Aufbautraining), Maxi Zillner (verletzt) und Severin Hirz (beruflich bedingt) stehen fürs Spiel nicht im Kader.

SV Hutthurm

Für den SV Hutthurm kommt es dieser Tage und für den Rest der ohnehin Nerven aufreibenden Saison richtig knüppeldick. Nicht nur, dass beginnend mit der Samstagspartie gegen Kötzting, dann mit Fortuna Regensburg, ASV Cham und SV Donaustauf die absoluten Großkaliber der Liga antanzen und heftige Abfuhren drohen, das Schlusslicht muss mittlerweile mit einem Not-Kader zurechtkommen.

Der Trend: Sportlich, das weiß man schon lange, kann’s nicht mehr schlimmer werden, jetzt zieht die dramatischer werdende personelle Zwangslage auch die Psyche in den Keller. Die jüngsten Hiobsbotschaften: Johannes Hofbauer musste mit einer Knöchelverletzung im Dienstagstraining ins Krankenhaus gebracht werden. Verdacht auf Syndesmosebandriss; "dann fällt er den Rest der Saison aus", klagt Trainer Armin Gubisch. Des Weiteren schmerzt Routinier Christoph Goldschmidt der Oberschenkel nach einem Pferdekuss im Burglengenfeld-Spiel. Einsatz ungewiss.

Das sagt der Trainer: "Die Mannschaft war zuletzt ausgebrannt. Wir müssen jetzt schauen, dass wir sie irgendwie bei Laune halten und gegen Kötzting ein gutes Ergebnis erzielen können", beschwört Gubisch.

Das Personal: In Burglengenfeld waren gerade zwölf Spieler dabei. Gubisch: "Klar werden wir den Kader mit Junioren auffüllen. Irgendwie kriegen wir schon eine Mannschaft zusammen."

TSV Waldkirchen

Zwei Mal in Folge ist der TSV Waldkirchen ohne eigenen Treffer geblieben und deshalb – mit einem Punkt aus den Spielen gegen Neukirchen (0:0) und in Donaustauf (0:2) keinen Schritt vorwärts gekommen im "Spaziergang" zum Klassenerhalt. Am Samstag (Anstoß 17 Uhr) soll erstmals auf dem Naturrasen in Waldkirchen gespielt werden und gegen den FC Tegernheim ein Dreier her.

Der Trend: Daheim hat der TSV Waldkirchen seit 6. Oktober (5:0 gegen Hutthurm) nicht mehr gewonnen. Gegen Tegernheim läuft es jedoch auf eigener Anlage traditionell gut: zwei Siege aus drei Spielen. Die Tegernheimer hängen mit vier Punkten Vorsprung auf die Abstiegsrelegation "dick" im Geschäft um den Klassenerhalt und brauchen jeden Punkt. Zuletzt besiegte die Fischer-Elf den SV Neukirchen beim Heiligen Blut (1:0).

Das sagt der Teammanager: "Wir nehmen die Mannschaft in den Heimspielen gegen direkte Konkurrenten in die Pflicht", betont Fabian Bauer. "Da müssen wir zuhause endlich mal punkten, damit wir in den nächsten Wochen endlich den Deckel draufmachen können", erklärt der 39-Jährige im Hinblick auf benötigte Sicherungspunkte. "Die Einstellung und die Leistungen der letzten Spiele stimmen mich positiv. Die Mannschaft ist absolut intakt, das hat man letzte Woche auch in Donaustauf gesehen."

Das Personal: Mit Ausnahme von Johannes Weiß sind alle Spieler einsatzbereit.

1. FC Bad Kötzting

Die Landesliga-Kicker des 1.FC Bad Kötzting sind am Samstag (Anstoß 15.30 Uhr) zu Gast beim Tabellenschlusslicht SV Hutthurm. Nach zwei Auftaktniederlagen haben die Badstädter im Heimspiel gegen Hauzenberg wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden.
Der Trend: Die Rollen vor diesem Spiel sind klar verteilt. Die Badstädter gehen gegen die in der Tabelle weit abgeschlagenen Gastgeber als haushoher Favorit in diese Partie. Bei den arg gebeutelten Gastgebern geht es in den verbleibenden Partien nur noch darum, die Restsaison anständig zu Ende zu bringen. Die Blicke des SV Hutthurm sind längst über die Saison hinaus in die Zukunft gerichtet.
Das sagt der Trainer: "Wir wollen die Sache konzentriert angehen und uns in Hutthurm keinesfalls eine Blöße geben", fordert FCK-Coach Ben Penzkofer einen engagierten Auftritt seiner Schützlinge. Penzkofer sah zuletzt im Heimspiel gegen Hauzenberg den ersten Sieg seiner Elf nach der Winterpause. "Die Mannschaft hat das sehr ordentlich gemacht und dieser Sieg hat ihr auch gut getan."
Das Personal: Personell könnte es bei den Rot-Blauen wieder etwas besser aussehen als gegen Hauzenberg. Der zuletzt erkrankte Michael Faber wird wieder mitwirken, auch Martin Vesenjak und Christoph Schambeck könnten für Penzkofer wieder Alternativen sein. − mid/brö/kuc/red












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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
SV Donaustauf
34
89:21
84
2.
ASV Cham
34
85:24
80
3.
Spvgg SV Weiden
34
61:45
63
4.
1.FC Bad Kötzting
34
79:57
62
5.
SV Fortuna Regensburg
34
56:62
57
6.
FC Sturm Hauzenberg
34
66:37
56
7.
TSV Bad Abbach
34
60:62
53
8.
SC Ettmannsdorf
34
62:43
52
9.
TSV Waldkirchen
34
53:34
51
10.
ASV Burglengenfeld
34
45:44
50
11.
1.FC Passau
34
69:53
48
12.
FC Tegernheim
34
73:55
45
13.
TSV Kareth-Lappersdorf
34
50:59
44
14.
SV Neukirchen b.Hl. Blut
34
51:45
42
15.
SV Etzenricht
34
49:61
33
16.
VfB Bach/Donau
34
41:71
29
17.
Spvgg Pfreimd
34
41:108
16
18.
SV Hutthurm
34
15:164
4




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