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14.03.2019  |  17:36 Uhr

Heißes Derby in Cham: Bad Kötzting will Spitzenreiter stürzen – Lieblingsgegner kommt nach Waldkirchen

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Auf einen Sieg im Derby gegen Cham hofft Bad Kötzting um Miroslav Spirek. −Foto: Thomas Gierl

Auf einen Sieg im Derby gegen Cham hofft Bad Kötzting um Miroslav Spirek. −Foto: Thomas Gierl

Auf einen Sieg im Derby gegen Cham hofft Bad Kötzting um Miroslav Spirek. −Foto: Thomas Gierl


Nach 20 Spieltagen an der Spitze hat der SV Donaustauf die Tabellenführung in der Landesliga Mitte an den ASV Cham abgeben muss. Der neue Spitzenreiter muss sich nun am Samstga vor vermutlich vielen, vielen Zuschauern im Derby gegen den 1.FC Bad Kötzting beweisen. Die Badstädter haben also nach zwei witterungsbedingten Spielabsagen zwei echte Kracher vor der Brust, denn nach dem Gastspiel in Cham darf die Penzkofer-Elf am Mittwoch im Nachholspiel gegen den SV Donaustauf ran, der kann spätestens dann die Kräfteverhältnisse wieder gerade rücken.

25. Spieltag / Freitag, 19 Uhr: Weiden – Tegernheim (Hinspiel 1:4); Samstag, 14.00: Hauzenberg – Burglengenfeld (4:1); 15.00: Passau – Pfreimd (2:4), Donaustauf – Fortuna Regensburg (2:2; Kunstrasen Oberhinkofen); 15.30: Hutthurm – Bad Abbach (1:2); 16.00: Etzenricht – Ettmannsdorf (1:2), Cham – Bad Kötzting (2:1); 17.00: Waldkirchen – Neukirchen b.Hl.Blut (1:0); Sonntag, 15.00: Bach/Donau – Kareth-Lapp. (0:2).

1.FC Bad Kötzting
Nach zwei Spielabsagen in Folge geht es für die Kicker des 1.FC Bad Kötzting am Samstag (16 Uhr) endlich los. Und dann gleich mit dem Landkreisderby beim ASV Cham, der am vergangenen Wochenende die Tabellenführung erobert hat. Das Derby dürfte am Samstagnachmittag also einige Fans aus beiden Lagern anlocken.
Der Trend: Die Vorbereitungszeit der Pfingstrittstädter hat sich unfreiwillig in die Länge gezogen. "Wir wissen zwar nicht, wo wir stehen. Verstecken werden wir uns jedenfalls nicht", kündigt Kötztings Trainer Benjamin Penzkofer heftige Gegenwehr an.
Das sagt der Trainer: "Die Mannschaft will nun endlich loslegen", verrät Penzkofer, der einen harten Kampf in der Kreisstadt erwartet. "Der ASV Cham hat sich nun an die Tabellenspitze geschoben und möchte diese natürlich gegen uns verteidigen". Geht es nach Penzkofer, dann sollen seine Jungs diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung machen. "Einen Favoriten auszumachen ist immer schwierig in einem Derby. Die Chamer haben allerdings den Vorteil, dass sie schon zwei Partien absolviert haben." Dennoch gehen die Badstädter dieses Derby entschlossen an, haben auch nach der 1:2-Hinrundenniederlage am Roten Steg noch ein Hühnchen mit dem ASV Cham zu rupfen.
Das Personal: Trainer Penzkofer muss auf Daniel Jenne und Kapitän Florian Frisch verzichten. Aber auch bei den Gastgebern fehlt der rotgesperrte Franz-Xaver Brandl. − kuc

FC Sturm Hauzenberg
Nach der "Zwangspause" (Spielausfall in Bad Abbach) bekommen die Hauzenberger mit dem ASV Burglengenfeld auf dem Kunstrasen eine "Hausnummer" vorgesetzt, wie auch FC-Teammanager Markus Reischl warnend einwendet. "Ich persönlich zähle Burglengenfeld zu den besten Teams der Liga."
Der Trend: Bei 14 Punkten Guthaben auf die Relegationsränge sind die Abstiegssorgen des FC Sturm eher als minimalst bis gar nicht vorhanden einzustufen. Auch Richtung Topränge ist "nichts los", und dennoch sehen sich Verantwortliche wie Spieler in der Pflicht, nach der Start-Niederlage im Jahr 2019 gegen Ettmannsdorf gewaltig etwas draufzupacken, um im Niemandsland der Tabelle drohender Lässigkeit oder gar Schlampigkeit keinen Raum anzubieten.
Das sagt der Teammanager: "Wir haben vor zwei Wochen drei Punkte hergeschenkt gegen Ettmannsdorf", schaut Markus Reischl zurück, "und die wollen wir mit aller Macht zurückholen." Eine hochkonzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit sei dafür notwendig. Auch darum, "weil das Spiel auf Kunstrasen stattfindet und da bekanntlich jeder kleine Fehler gnadenlos bestraft wird", wie Reischl ausführt. Und: "Wir treffen auf eine eingespielte, erfahrene und sehr ausgeglichene Mannschaft, die uns mit Sicherheit alles abverlangen wird."
Das Personal: Es fehlt lediglich Fabian Hirz, der nach einer Verletzung noch Aufbautraining absolviert. − brö

1.FC Passau
Mit dem jüngsten Sieg in Tegernheim (3:1) setzten die Passauer das Signal: Es geht wieder nach vorn. Bei der Weiterführung dieser Richtung stellt sich der Mannschaft in Mitaufsteiger Spvgg Pfreimd ein nur scheinbar niedriges Hindernis in den Weg. Das Hinspiel nämlich gewann der mittlerweile Tabellenvorletzte immerhin mit 4:2.
Der Trend: Nach dem "Herbst-Fall" in die trostlose Tabellenmitte ist man in der Dreiflüssestadt bemüht, wieder weiter oben zu "ankern", wenngleich hinsichtlich Meisterschaft bzw. Relegationsplatz die Messe längst gelesen ist. Zweifelsfrei eine Frage der Motivation.
Das sagt der Spielertrainer: Benedikt Buchinger vertritt in diesem Spiel als Verantwortlicher Chefcoach Alex Schraml (Todesfall in der Familie). "Vor allem in der 2. Halbzeit hat die Einstellung gestimmt", sagt Buchinger über den Auftritt in Tegernheim. "Auch spielerisch war die Leistung auf dem schwierigen Platz in Ordnung." Gegen Pfreimd "haben wir sicher noch eine Rechnung offen". Beim Versuch der Wiedergutmachung wolle man sich aber "nicht so stark mit dem Gegner befassen. Wir werden versuchen unser Spiel durchzuziehen".
Das Personal: Nach Buchingers Ansicht sieht es damit nicht so gut aus, fehlten doch neben dem gesperrten Patrick Rott auch Stephan Ziegler (privat verhindert) und Sebastian List (Adduktoren). Für Letzteren könnte Junior Alexander Moser ins Team rücken, deutet Buchinger an. − brö

TSV Waldkirchen
Die zweitschlechteste Heimmannschaft der Liga ist der TSV Waldkirchen. Ob diese Saison als erfolgreiche in die Vereinschronik eingeht, hängt deshalb an den bevorstehenden Auftritten der Au-tengruber-Elf vor heimischem Publikum. Angefangen vom Heimspiel gegen Neukirchen (Samstag, 17Uhr) haben die Waldkirchner ausschließlich Heimspiele gegen abstiegsbedrohte Mannschaften: FC Tegernheim (30. März), Spvgg Pfreimd (13. April), TSV Kareth-Lappersdorf (27. April) und SV Etzenricht (18. Mai).
Der Trend: Nur zwei von zwölf Partien daheim konnte Waldkirchen gewinnen. Mut macht die Bilanz des TSV gegen den Neukirchen: fünf Spiele, fünf Siege. Allerdings haben die "Rosenkranzler" heuer ihre beiden Spiele gegen Bach und Passau (je 3:1) gewonnen, ehe ihr Heimspiel gegen Weiden witterungsbedingt abgesagt werden musste.
Das sagt der Teammanager: "Von den Ergebnissen her ist Neukirchen ein Lieblingsgegner, aber alle Spiele waren verdammt eng", sagt Fabian Bauer. Aber: "Wir wollen nach dem Sieg bei Fortuna Regensburg nachlegen und endlich zuhause gewinnen." Nach dem Spiel wollen die Waldkirchner nämlich beim Starkbierfest mit "Tobi" und "Fastenprediger Apostel Hias" (ab 19 Uhr im Pavillon), dessen Erlös der Juniorenabteilung zugute kommt, feiern.
Das Personal: Der durch drei Winter-Abgänge geschrumpfte Kader muss drei Ausfälle verkraften. Philip Autengruber fehlt beruflich bedingt, Mario Strahberger laboriert an einem Muskelfaserriss und Johannes Weiß wird krankheitsbedingt vorerst nicht zur Verfügung stehen. − mid

SV Hutthurm
Von einem "respektablen Auftritt" beim 0:2 in Ettmannsdorf spricht SV-Coach Armin Gubisch. "Die Mannschaft hat sich reingehängt und diszipliniert gespielt, so wir es uns vorgenommen haben." Das Glück habe allerdings gefehlt. Und sie werden es auch diesmal brauchen im Heimspiel gegen den Tabellensiebten TSV Bad Abbach.
Der Trend: In der Rangfolge kann es zumindest in dieser Saison nicht mehr weiter nach unten gehen für, doch herrscht in den Köpfen, wie Gubisch versichert, immer noch ein Hoch bzw. treibt gewisser Ehrgeiz das junge Team an. "Wir haben zwar einen kleinen Kader, aber der hängt sich im Training rein, arbeitet brutal hart und will beweisen, dass er die Saison durchstehen kann." Die Stimmung sei nach wie vor gut, "wir haben Spaß in der Kabine".
Das sagt der Trainer: "Bad Abbach ist eine sehr starke Landesliga-Mannschaft. Trotzdem nehmen wir uns in jedem Spiel vor, dass wir die Chance, die wir eigentlich nicht haben, nutzen wollen. Und auf dem kleinen Platz muss man uns erst schlagen." Der kleine Platz, das ist der Hutthurmer Kunstrasen, auf dem präzise Zuspiele unabdingbar sind. Und Disziplin. Vielleicht gelingt der "kleine Wurf", wie es Gubisch formuliert.
Das Personal: Jan Ritzer (Knieprobleme) fehlt neben den Langzeitverletzten, Gubisch ist bemüht, ein, zwei Jugendspieler einsetzen zu dürfen. − brö












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Dokumenten Information
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Letzte Änderung am






Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
SV Donaustauf
34
89:21
84
2.
ASV Cham
34
85:24
80
3.
Spvgg SV Weiden
34
61:45
63
4.
1.FC Bad Kötzting
34
79:57
62
5.
SV Fortuna Regensburg
34
56:62
57
6.
FC Sturm Hauzenberg
34
66:37
56
7.
TSV Bad Abbach
34
60:62
53
8.
SC Ettmannsdorf
34
62:43
52
9.
TSV Waldkirchen
34
53:34
51
10.
ASV Burglengenfeld
34
45:44
50
11.
1.FC Passau
34
69:53
48
12.
FC Tegernheim
34
73:55
45
13.
TSV Kareth-Lappersdorf
34
50:59
44
14.
SV Neukirchen b.Hl. Blut
34
51:45
42
15.
SV Etzenricht
34
49:61
33
16.
VfB Bach/Donau
34
41:71
29
17.
Spvgg Pfreimd
34
41:108
16
18.
SV Hutthurm
34
15:164
4




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