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26.10.2018  |  08:00 Uhr

Warnung aus Hutthurm: "Passau will sich Frust von der Seele schießen" – Gute Stimmung beim Sturm

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Einsatz- und spielfreudig zeigte sich Passaus Fabian Wiesmaier (rechts) zuletzt gegen Hauzenberg (links Alexander Kotlik. Gegen Hutthurm soll er den FC mal wieder zum Sieg schießen. −Foto: Mike Sigl

Einsatz- und spielfreudig zeigte sich Passaus Fabian Wiesmaier (rechts) zuletzt gegen Hauzenberg (links Alexander Kotlik. Gegen Hutthurm soll er den FC mal wieder zum Sieg schießen. −Foto: Mike Sigl

Einsatz- und spielfreudig zeigte sich Passaus Fabian Wiesmaier (rechts) zuletzt gegen Hauzenberg (links Alexander Kotlik. Gegen Hutthurm soll er den FC mal wieder zum Sieg schießen. −Foto: Mike Sigl


Nach dem Derby ist vor dem Derby – so lautet das Motto für den 1.FC Passau. Allerdings ist die Aufgabe für die Schraml-Elf dieses Mal eine vermeintlich leichtere, schließlich kommt Schlusslicht Hutthurm ins Dreiflüssestadion – und dort will man alles daran setzen, nicht das Opfer einer Passauer Frustbewältigung zu werden. Waldkirchen und Hauzenberg müssen dieses Mal auswärts ran, Kötzting kickt bereits am Freitagabend. Die Vorschau auf den 18. Spieltag.

1.FC Passau
Mächtig gewurmt hat die Verantwortlichen des FCP die Tatsache, dass man im Derby gegen Hauzenberg den greifbar nahen Dreier durch haarsträubende Fehler noch weggeworfen hat. Jetzt hat man zum Rückrundenstart die Hausaufgabe gegen Hutthurm vor der Brust.
Der Trend: Fünf Spiele ist der Aufsteiger schon sieglos. Diese Durststrecke gilt es nun zu beenden. Da kommt das Schlusslicht gerade recht. Dennoch: Nach dem exzellenten Start mit fünf "Zu-Null-Siegen" kann man im Lager der Dreiflüssestädter nicht zufrieden sein mit dem weiteren Saison-Verlauf. In den verbleibenden fünf Partien bis zur Winterpause heißt es nun, möglichst viele Punkte einzusammeln, um den doch schon üppigen Rückstand auf Platz 2 noch etwas zu minimieren.
Das sagt der Trainer: "Der Verlauf des Spiels gegen Hauzenberg war ärgerlich. wir haben es aber jetzt abgehakt. Im Vergleich mit den Hutthurmern können wir eigentlich nur verlieren. Das war auch schon im Hinspiel so. Klar ist: Wir wollen drei Punkte und werden den Gegner ganz sicher nicht unterschätzen", macht Alex Schraml deutlich.
Das Personal: Die Langzeitverletzten Benedikt Buchinger. Maxi Huber, Felix Schneider und TM Patrick Negele fehlen weiterhin. Schraml kann wieder auf Innenverteidiger Michael Aringer zurück greifen. Im Tor wird wohl Matthias Lippert für den gesperrten Stefan Schulz stehen.He

Dagegen halten am Boden und in der Luft heißt es für den SV Huttuhrm um Max Freund (links) am Samstag in Passau. −Foto: Alex Escher

Dagegen halten am Boden und in der Luft heißt es für den SV Huttuhrm um Max Freund (links) am Samstag in Passau. −Foto: Alex Escher

Dagegen halten am Boden und in der Luft heißt es für den SV Huttuhrm um Max Freund (links) am Samstag in Passau. −Foto: Alex Escher


SV Hutthurm
Mal wieder 80 Minuten ordentlich dagegen gehalten, mal wieder im Endspurt bezwungen worden: Der SV Hutthurm hat die Hinserie nach dem 0:3 in Bach mit nur einem Punkt abgeschlossen und sehnt die Winterpause herbei. Beim Derby in Passau geht es um Schadensbegrenzung.
Der Trend ist unverändert, beim SVH schätzt man die Lage freilich realistisch ein. Die Gegner aus der oberen Tabellenhälfte sind allesamt eine Nummer zu groß, dem Rest kann man phasenweise Paroli bieten, auch wenn bis dato lediglich ein Remis gegen Ettmannsdorf auf der Habenseite verbucht werden konnte.
Das sagt der Teammanager: "Wir hatten in Bach erheblichen Personalmangel. Trotzdem haben sich die Jungs wieder teuer verkauft", betont Konrad Behringer. In Passau müsse man freilich aufpassen, dass man den FC mit seiner geballten Angriffswucht halbwegs in den Griff bekommt. Im Hinspiel hieß es schon nach einer Viertelstunde 0:3. "Das sollte diesmal nicht passieren. Die Passauer wollen sich gegen uns den Frust über die letzten Wochen von der Seele schießen. Wir werden aber alles daran setzen, um uns möglichst teuer zu verkaufen."
Das Personal: Christoph Goldschmidt, Thomas Köberl, Patrick Pauli und Julian Graf fehlen weiter verletzungsbedingt, möglicherweise kehrt Fabian Parzer in den Kader zurück.

FC Sturm Hauzenberg
Als moralische Gewinner haben sich die Staffelberg-Kicker nach dem 3:3 in Passau gefühlt. Sie haben damit eine überaus zufrieden stellende Hinserie auf Rang 4 abgeschlossen und wollen den nun auch bei der Spvgg SV Weiden verteidigen.
Der Trend: Zehn Punkte aus den letzten vier Partien belegen, dass die Hauzenberger im Spätherbst nochmal so richtig aufblühen. Und das, obwohl die Personaldecke über Wochen hauchdünn war. Mittlerweile hat Trainer Alex Geiger wieder einige Alternativen mehr zur Verfügung. Gute Voraussetzungen also, im Jahres-Endspurt nochmal so richtig vom Leder zu ziehen. In Weiden wollen sich Knödlseder und Kollegen für die bittere 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren.
Das sagt der Teammanager: "Dank einer sehr guten Vorrunde hat sich die Mannschaft den Platz im vorderen Drittel hart erarbeitet. Jetzt wollen wir bestätigen, dass wir zurecht da vorne stehen, auch wenn einige dicke Brocken auf uns zukommen. Weiden ist daheim eine Macht, wir fahren aber dahin, um zu punkten. Moral und Teamgeist sind ohnehin seit Wochen enorm, daher trauen wir uns einiges zu", versprüht Markus Reischl Zuversicht.
Das Personal: Bis auf die Langzeit-Patienten Maxi Zillner, Fabian Hirz, Jiri Smetana und Felix Schäffner kann Alex Geiger aus dem Vollen schöpfen.

TSV Waldkirchen
Als zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga reist der TSV Waldkirchen am Samstag zum Rückrundenauftakt nach Bad Abbach und will "mehr spielerische Elemente" zeigen, als zuletzt beim Sieg in Etzenricht (2:0), wie Teammanager Fabian Bauer betont.
Der Trend: Auswärts ist bislang nur Fortuna Regensburg erfolgreicher als die Waldkirchner, die in acht Spielen auf fremden Plätzen lediglich drei Gegentore kassierten! Seit dem 4. Spieltag (28. Juli in Passau) ist die Mannschaft von Trainer Anton Autengruber auswärts ungeschlagen (vier Siege, zwei Unentschieden) und dennoch wissen Krieg und Co., dass sie in Bad Abbach ein schweres Spiel erwartet. Die Truppe von Trainer Torsten Holm (46) gewann das Hinspiel (2:0) und hat in der laufenden Saison gerade gegen niederbayerische Klubs eine gute Bilanz (drei Siege, ein Remis). Genauso wie daheim, wo die Mannschaft um Pascal Haltmayer (29) und Florian Folger (20; jeweils sieben Saisontore) fünf von acht Partien gewann.
Das sagt der Teammanager: "Bad Abbach hat eine Mannschaft, die in jedem Spiel absoluten Willen an den Tag legt. Da müssen wir voll dagegenhalten, dann ist was Zählbares drin", merkt Fabian Bauer an.
Das Personal: Im Vergleich zum Spiel in Etzenricht ist der TSV-Kader lediglich auf einer Position verändert: Vize-Kapitän Matthias Karlsdorfer ist nämlich wieder mit dabei.

1.FC Bad Kötzting
Für den 1. FC Bad Kötzting startet die Rückrunde in der Landesliga bereits am Freitagabend. Dann sind die Badstädter um 19 Uhr zu Gast auf Kareths Höhen.
Der Trend: Die Gastgeber warten bereits seit vier Spieltagen auf einen Dreier und kommen den Relegationsrängen zunehmend näher. Aktuell beträgt zwar das Punktepolster noch fünf Zähler, doch die Form der Schützlinge von Kurt Poschenrieder scheint im Moment nicht zu stimmen. Ohnehin fehlt es der jungen Karether Mannschaft etwas an Konstanz, fünf Siege, die gleiche Anzahl an Remis und sieben Niederlagen sprechen eine deutliche Sprache. Für sie gilt es am Freitag mit aller Macht zu punkten.
Das sagt der Trainer: Die Badstädter scheinen sich dagegen wieder etwas gefangen zu haben. Sie möchten ihre kleine Serie von zuletzt zwei Siegen ausbauen und zumindest nicht leer ausgehen. FC-Coach Ben Penzkofer erwartet aber einen heißen Fight. "Flutlichtspiele in Kareth sind eine heikle Aufgabe. Wir treffen auf eine junge, sehr aggressive Mannschaft, die sehr schnell nach vorne spielt. Darauf müssen wir uns gut einstellen". Akzente wollen aber die Badstädter schon setzen. "Wie immer wollen wir versuchen, unser Spiel durchzubringen und damit erfolgreich sein".
Das Personal: Personell ändert sich nichts bei der Penzkofer-Elf. Der Trainer kann weiter nur auf einen dezimierten Kader zurückgreifen.

18. Spieltag, Freitag, 19 Uhr: Kareth – Bad Kötzting (Vorrunde 2:3). Samstag, 14.00: Bad Abbach – Waldkirchen (2:0); 15.00: Passau – Hutthurm (6:0), Tegernheim – Donaustauf (0:2), Pfreimd – Regensburg (1:4); 16.00: Weiden – Hauzenberg (2:1); 16.30: Neukirchen – Cham (0:0). Sonntag, 15.00: Ettmannsdorf – Burglengenfeld (2:2), Bach – Etzenricht (1:2).












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Dokumenten Information
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Pl. Mannschaft Sp. Torverh. Punkte
1.
SV Donaustauf
29
73:18
69
2.
ASV Cham
29
62:22
65
3.
Spvgg SV Weiden
28
52:33
56
4.
1.FC Bad Kötzting
29
66:44
55
5.
ASV Burglengenfeld
29
41:38
46
6.
1.FC Passau
28
64:41
45
7.
SV Fortuna Regensburg
29
44:55
45
8.
SC Ettmannsdorf
29
53:37
43
9.
TSV Bad Abbach
28
47:50
41
10.
FC Sturm Hauzenberg
28
43:30
41
11.
FC Tegernheim
29
60:46
39
12.
TSV Waldkirchen
29
37:32
38
13.
SV Neukirchen b.Hl. Blut
29
44:31
38
14.
TSV Kareth-Lappersdorf
29
41:51
34
15.
SV Etzenricht
29
38:48
30
16.
VfB Bach/Donau
29
34:56
26
17.
Spvgg Pfreimd
29
36:90
16
18.
SV Hutthurm
29
14:127
4




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